Matratzenauflagen Test 2016/2017 – Die Matratzentopper Testsiger im Vergleich

Zu den besten Matratzenauflagen
“Alle Bestseller auf einem Blick

Matratze mit Matratzenauflage
Für die Gesundheit und erhöhte Leistungsfähigkeit über den Tag ist ein erholsamer Schlaf der grundlegende Baustein. Diesen garantiert eine hochwertige Matratze mit dem passenden Lattenrost. Für die Vollendung des Schlafkomforts sorgt jedoch die richtige Matratzenauflage. Sie hilft die Liegeeigenschaften zu optimieren und an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Was es für Produkte gibt und wie Du das richtige findest, erfährst du in unserem Matratzenauflagen Test.

Menschen, die schlecht oder zu wenig schlafen, sind schnell unkonzentriert und gereizt. Sie werden sogar häufiger krank. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für einen tiefen und gesunden Schlaf zu sorgen. Mit nur wenigen Handgriffen kann ein Matratzentopper (Matratzenauflage) für wohlige Träume und einen himmlischen Schlaf sorgen.

Was ist ein Matratzentopper/Matratzenauflage?

Beim Matratzentopper handelt es sich um nichts anderes, als um eine Matratzenauflage. Diese wird auf die Matratze gelegt und dann anhand von Gummis an den Ecken fixiert. Durch einen Matratzentopper werden der Liegekomfort und die Hygiene erhöht. Zudem wird die Matratze selbst weniger beansprucht, was zu einer Verlängerung der Lebensdauer führt.

Die zahlreichen Funktionen der Matratzenauflage

Heute werden die Matratzenauflagen bzw. die Matratzentopper in den unterschiedlichsten Ausführungen und Materialien angeboten. Dank moderner Matratzentopper ist eine erhöhte Belüftung des Schlafenden möglich. Diese trägt dazu bei, dass die Person korrekt und bequem liegt, da Wärmestaus verhindert werden, während Schweiß und Feuchtigkeit abtransportiert werden. Zugleich schützt der Matratzentopper die Matratze vor Staub, Schmutz und Pollen.

Die Matratzenauflage sorgt durch ihre antibakteriellen und hautsympathischen Eigenschaften für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Für einen Allergiker ist ein solcher Matratzentopper nahezu unverzichtbar, da sie dem Einnisten von Milben stark entgegenwirkt.

Die Matratze wird geschont

Jeder der viel Wert darauf legt, einen erholsamen Schlaf zu genießen, der kommt nicht daran vorbei sich eine hochwertige Matratze anzuschaffen. Damit die zumeist sehr hochpreisige Schlafunterlage möglichst schonend behandelt wird, ist ein Matratzentopper die beste Alternative. Denn bei richtiger Anwendung kann die Verwendung von einem Matratzentopper die Lebensdauer der Matratze bedeutend verlängern, da dieser den Schweiß des Schlafenden aufnimmt und diesen so von der Matratze fernhält.

Da die meisten Matratzenauflagen waschbar sind, ist ein hohes Maß an Hygiene sichergestellt. Jedoch kann es dazu kommen, dass durch die Auflage das matratzeneigene Belüftungssystem beeinträchtigt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, für eine regelmäßige und ausreichende Lüftung der kompletten Schlafunterlage zu sorgen.

Verbesserter Komfort

Es kann verschiedene Gründe geben, warum eine Matratze einem zu hart vorkommt. Durch den Einsatz einer viskoelastischen Matratzenauflage kann der Härte entgegengewirkt und mögliche Druckstellen ausgeglichen werden. Somit können selbst ältere Schlafsofas wieder zu einer komfortablen und bequemen Schlafmöglichkeit werden.

Vor- und Nachteile eines Matratzentoppers

Vorteile

  • das Liegegefühl wird deutlich verbessert – Stichwort: Komfortabel
  • überbrückt die „Besucherritze“
  • der Bezug ist waschbar & daher gut für Allergiker geeignet
  • kann Abhilfe bei Nacken- und Rückenleiden schaffen
  • bewahrt die Matratze vor Feuchtigkeit, Bakterien und Milben

Nachteile

  • der Matratzentopper kann verrutschen
  • es kann zu einem Wärmestau bei wenig atmungsaktiven Schaum kommen
  • das Material speichert die Wärme, wodurch Transpiration erhöht werden kann.

Die verschiedenen Arten von Matratzenauflagen

Eine gute Matratze ist eine sinnvolle, aber zumeist auch eine sehr kostenintensive Investition. Aus diesem Grund sollte sie möglichst lange halten. Damit dieses Ziel erreicht wird, werden Matratzenschoner bzw. Matratzentopper verwendet. Während der eigentliche Matratzenschoner zwischen dem Lattenrost und der Matratze positioniert wird, liegt der Matratzentopper auf der Oberseite der Matratze. Der Matratzenschoner schützt somit die Matratze vor Abrieb durch den Lattenrost und trägt dazu bei, dass kein Staub in die Matratze eindringen kann, während der Matratzentopper die Matratzeneigenschaften für das Schlafprofil des Nutzers optimiert und gleichzeitig Schmutz und Feuchtigkeit abhält.

Der Verbraucher kann aus einer vielfältigen Auswahl an Matratzenauflagen wählen. Somit ist es möglich, genau das Produkt zu finden, welches die individuellen Ansprüche am besten erfüllt. Die Matratzentopper werden in den unterschiedlichsten Größen und Materialien angeboten. Damit der optimale Komfort erreicht wird, sollte darauf geachtet werden, dass der Topper dieselbe Größe hat, wie die Matratze, auf der er liegen soll. So kann problemlos ein Bettlaken aufgezogen werden und es entsteht eine glatte Liegefläche, die ein sehr hohes Maß an Komfort bietet.

Hightech für das Bett: Matratzentopper aus Visco & Kaltschaum

In erster Linie unterscheiden sich die Matratzentopper durch das verwendete Material. Dieses spielt bei der Auswahl der richtigen Matratzenauflage eine wichtige Rolle. Denn es hat sowohl Kontakt zur Matratze, als auch auch Einfluss auf den Schlafkomfort. Häufig werden die besonders dicken und wärmenden Matratzentopper als Unterbetten bezeichnet. Die anderen Auflagen in den verschiedenen Stärken zeichne sich durch ihre hochmodernen Materialien aus, die sich der Körperform des Liegenden ganz individuell anpassen.

Viscosetopper

Die Matratzentopper die über einen Kern aus visco Schaum verfügen, besitzen ein „Gedächtnis“ (Memoryfoam). Sie passen sich durch die Körperwärme optimal an die individuellen Liegegewohnheiten an. Es ist empfehlenswert, für einen schnellen Wärmeaustausch einen unwattierten Bezug zu wählen.

Der Visco-Topper eignet sich vor allem für ruhige Schläfer, die es gern warm mögen. Das Material nutzt die Körperwärme um sich zu formen und den Schläfer rundum warm zu halten. Die druckempfindlichen Körperstellen werden, durch die optimale Anpassungsfähigkeit des Materials an die Körperkonturen, entlastet. Der Visco-Topper wirkt als Auflage auf Federkernmatratzen schalldämmend und ist selbst absolut geräuschfrei. Die Gel Topper sind eine weitere Form der Visco Matratzentopper.

Auch Allergikern kommt das Material durch seine geringe Anfälligkeit für Milbenbefall und der einfachen Pflege zu gute.

Der Kaltschaumtopper

Wie weit sich die Qualität und die Umweltverträglichkeit von Kaltschaumprodukten verbessert hat, zeigen immer wieder die Testberichte über Kaltschaummatratzen und Kaltschaum-Topper. Die modernen Kaltschaum-Matratzenauflagen werden bereits seit langem FCFW-frei hergestellt. Zudem neigen die Auflagen auch nicht zur Kuhlenbildung oder Wärmestau.

Die Kaltschaumtopper überzeugen durch ihre hohe Punktelastizität und dem ausgesprochen guten Federungs- bzw. Rückstellungsverhalten. Die Auflage ist vor allem für unruhigen Schläfer geeignet. Die Matratzentopper aus Polyurethan reagieren verzögerungsfrei auf jede neue Schlafposition. Auch Schläfer, die in der Nacht regelmäßig schwitzen bzw. denen zu schnell zu warm oder kalt wird, möchten nicht auf diese Matratzenauflagen verzichten.

Kaltschaum weißt eine isolierende Wirkung auf. Abhängig von der Herstellung kann dieses Material auch Stauwärme vermeiden. Für Allergiker sind die Kaltschaum Matratzenauflagen empfehlenswert, denn sie sind einfach zu pflegen und weisen eine geringe Anfälligkeit für Milbenbefall auf.

Der Unterschied zwischen Kaltschaum und Memory Foam

Wird von Memory Foam gesprochen, dann handelt es sich um die geläufige Bezeichnung von viscoelastischem Schaum mit Formgedächtnis. Dieses innovative Material wurde von der NASA entwickelt, um die Astronauten besser vor den auftretenden G-Kräften während des Raketenstarts zu schützen. Die weiter entwickelten Schäume werden heute für die Herstellung von Matratzen, Auflagen und Kissen genutzt.

Durch seine viscoelastischen Eigenschaften passt sich das wärmeempfindliche Material dem Körper perfekt an. Es verformt sich langsam unter dem Druck des Körpergewichts und der Körperwärme. So sorgt es für eine optimale Körperunterstützung. Dabei kommt es weder zu einer Kuhlenbildung noch zu Druckspitzen. Der Visco Schaum reagiert dabei, ähnlich wie dickflüssiges Gel, sehr träge. Der Körperabdruck wird durch den Memory Foam perfekt nachmodelliert und erzeugt dabei keinen Gegendruck. Der Schaum „merkt“ sich bei verlassen der Schlafposition für einige Sekunden diesen Abdruck. Ändert der Schläfer seine Liegeposition, dann passt sich die Schlafunterlage nach kurzer Zeit wiederum neu an.

Der Kaltschaum hingegen zeichnet sich durch sein besonderes Federungsverhalten und seine hohe Punktelastizität aus. Für die Herstellung von Kaltschaum Matratzenauflagen kommen Polyurethane zum Einsatz, die in einem speziellen Verfahren verarbeitet werden. Hierbei erfolgt die Aufschäumung, im Gegensatz zu anderen Schaumstoffen, mit kalter Luft. Bei der Fertigung entstehen unterschiedlich große Poren im Material. Diese sorgen später für ein entlastendes Gefühl beim Liegen und ermöglichen zugleich auch eine optimale Feuchtigkeits- und Luftzirkulation. Das Material reagiert auf Druck ähnlich wie Latex.

Wird ein Finger in dieses Material gedrückt, dann wird nur an dieser Stelle ein Druckpunkt ausgeübt. An den Stellen, wo kein Druck entsteht, stützt der Kaltschaum durch die Druckverteilung.

Fassen wir zusammen:

Kaltschaum – bis zu 10 cm hoch

  • Offenporiger & Atmungsaktiver
  • gute Wärmeisolation
  • besonders hohe Elastizität
  • Allergiker geeignet
  • oftmals mit Baumwollbezug versehen und daher waschbar

Komfortschaum

  • offenporig, daher ein guter Luft- und Wärmeaustausch
  • normale bis gehobene Liegeansprüche

Viscoelastischer Schaumstoff

  • durch den Memory-Effekt wird ein ruhiger Schlaf unterstützt
  • der Schaumstoff reagiert leicht verzögert auf eine geänderte Schlafposition
  • hohe Elastizität & Druckentlastung
  • hohe Punktelastizität – das Material gibt nur dort nach, wo der Druck besonders hoch ist
  • antiallergen: staub- & bakterienfrei
  • für höchste Ansprüche an Schlafkomfort & Druckentlastung
  • bessere Durchblutung beim Liegen

Die Materialvielfalt der Matratzentopper

Es gibt eine Vielfalt an Materialien bei den Matratzenauflagen und auf diese soll ebenfalls eingegangen werden:

Baumwolle und Mischgewebe

Kunden entscheiden sich teilweise beim Kauf von einer Matratzenauflage für einen Topper aus Baumwolle. Hier spielen vor allem die pflegeleichten Eigenschaften und die Strapazierfähigkeit eine große Rolle. Häufig werden diese Auflagen auch in der sogenannnten Molton-Qualität angeboten. Dabei handelt es sich um ein Gewebe, das auf beiden Seiten angeraut ist und welches in einem aufwendigen Veredelungsprozess entsteht. Molton zeichnet sich durch seine Robustheit und Strapazierfähigkeit aus.

Für alle, die eine besonders weiche Matratzenauflage suchen, ist ein Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester empfehlenswert. Auch diese Topper sind pflegeleicht, denn sie können ganz einfach in der Waschmaschine gereinigt werden.

Unterbetten aus Wolle oder Wollmischungen

Durch eine angenehme Wärmewirkung überzeugen natürliche Materialien wie Wolle oder Wollmischungen. Besonders in den Wintermonaten kommen diese Matratzentopper zum Einsatz und sorgen in dieser Zeit für eine angenehme Wärme.

Aber Achtung, denn in der Regel sind diese Matratzenauflagen nicht in der Waschmaschine waschbar. Jedoch können viele der Topper mit einer sanften Handwäsche mit Wollwaschmittel und lauwarmen Wasser gereinigt werden. Im Rahmen der regelmäßigen Pflege ist ein häufiges Lüften besonders wichtig, denn so können sich die Naturfasern regenerieren.

Matratzentopper aus Synthetik

Geht es darum einen Matratzentopper zu kaufen, dann ist auch eine große Auswahl an Sythetik-Varianten zu finden. Um die Unterbetten und Matratzenauflagen zu produzieren, wird eine Vielzahl von künstlichen Mikrofasern eingesetzt.

Die Kunstfasern weisen zahlreiche Vorteile auf. So können diese bis zu einer Temperatur von 90° C in der Waschmaschine gereinigt werden und bilden somit einen hervorragenden Schutz gegen Haustaubmilben. Aus diesem Grund eignen sich diese Matratzenauflagen besonders für Allergiker.

Worauf muss man beim Kauf eines Matratzentoppers achten?

Es werden die unterschiedlichsten Modelle für die verschiedensten Verwendungszwecke angeboten:

Milbenschutz

Den ungebetenen Gästen wird es durch spezielle Gewebe aus Baumwolle und Mikrofaser erschwert, sich in den Fasern und der Matratzen anzusiedeln. Die Bezüge sind kochfest und leicht zu reinigen. Durch das Waschen mit hohen Temperaturen können die Milben und andere mikroskopisch kleine Bewohner wirksam bekämpft werden.

Modelle, die beispielsweise mit Extrakten wie Aloe Vera veredelt sind, können den Schlaf durch ihre hautfreundlichen Eigenschaften zusätzlich positiv beeinflussen. Besonders Allergiker profitieren von der einfachen Pflege der Auflagen, da sie die hohen Hygieneansprüche erfüllen bzw. diesen gerecht werden.

Wasserdurchlässigkeit

Die weitverbreitete Molton-Auflage ist eine Auflage, die das Eindringen von Nässe oder Feuchtigkeit jeder Art verhindert. Besonders für noch nicht trockene Kinder sind diese wasserundurchlässigen Matratzentopper geeignet und ebenso für kranke oder inkontinente Personen. Häufig sind diese Matratzenauflagen in Krankenhäusern und Hotelbetten zu finden.

Silver Protect – der wirksame Schutz gegen Bakterien

Sind in einen Matratzentopper Silberfäden eingesponnen, dann wirken sie auf die Dauer antibakteriell. Denn sie verhindern die Ansiedlung von Mikroorganismen beinahe vollständig und sind zudem auch hypoallergen. Hier haben Schimmelsporen, Bakterien und Milben keine Chance. Trotzdem gelten diese Topper als hautfreundlich und ökologisch unbedenklich. Diese Matratzentopper sind kochfest und trocknergeeignet und besonders für Menschen empfehlenswert, die über eine ausgesprochen empfindliche Haut verfügen oder unter Allergien leiden.

Temperaturausgleich

Ein Matratzentopper, der mit hochwertigen Kaltschaum gefüllt ist, kann einen leichten Temperaturausgleichen bewirken. Personen, die beim Schlafen schnell dazu neigen zu frieren, sollten auf Modelle mit einer wärmenden Fütterung zugreifen. Für alle, die eher nachts zum Schwitzen neigen, sollten die dünnen Varianten wählen, wie beispielsweise Matratzenauflagen aus Schafschurwolle.Das Material zeichnet sich durch seine hohe Saugfähigkeit aus und fühlt sich auch bei vermehrten Schwitzen stets trocken an, da auf der Matratze kein Hitzestau entsteht. Auch empfehlenswert sind klimatisierende Produkte die aus sogenanntem 3DHightecPolyster.

Klimatisierung

Für einen erholsamen Schlaf ist ein ausgeglichenes und trockenes Bettklima wichtig – besonders, wenn der Schläfer dazu neigt, schnell zu schwitzen. In einem solchen Fall sorgen atmungsaktive Decken und ein Matratzentopper für Abhilfe, in dem sie für ein ausgeglichenes Schlafklima sorgen. Es ist wichtig, dass der Topper den Schweiß und ähnliches schnellst möglich absorbiert und dann die aufgenommene Feuchtigkeit so rasch wie möglich wieder an die Raumluft abgibt.

Die Folge ist, dass sich die Klimaregulierung des Matratzentoppers verbessert, das Schlafumfeld angenehm temperiert ist und ein Wärmestau vermieden wird. Hier zählt die Merinowolle mit ihren selbstreinigenden Eigenschaften zu den besonders gut geeigneten Materialien. Sie wirkt auf natürliche Weise regulierend und sorgt so für ein trockenes Schlafklima. Besteht die Füllung aus 100 % Washwool, dann ist diese dauerhaft bauschig und pflegeleicht und für alle ideal, die es kuschelig mögen.

Der Härtegrad

Aufgrund der breiten Auswahl an Matratzentoppern sollte sich jeder vor dem Kauf informieren und die einzelnen Produkte genau betrachten. So kann ein zu harte Auflage ebenso schlecht sein wie eine zu weiche.

Das ist dann nicht nur unbequem, sondern kann auch zu Rücken- und Gesundheitsproblemen führen. Letztendlich ist es von dem eingesetzten Material abhängig, wie hart oder weich man sich bettet. Die viscoelastischen Matratzenauflagen reagieren auf die Körperwärme und geben flexibel nach. Der Matratzentopper bleibt außen fest und gibt auf der Liegefläche rückenfreundlich nach. Die Wirbelsäule bleibt im Idealfall in der Seitenlage gerade.

Die Matratzenstärke

Wichtig ist es auch, dass der gewählte Matratzentopper nicht zu dünn ist. Jedoch besteht der Sinn dieser Matratzenauflage darin, leichter und flexibler als die Matratze zu sein und daher sollte diese auch nicht zu dick sein. Daher ist eine Materialstärke von 4 cm bis 7 cm empfehlenswert. Wer besondere Ansprüche an seinen Topper stellt, der kann auch ein Modell mit bis zu 8 cm wählen.

Ein sicherer und zuverlässiger Halt

Der Matratzentopper liegt genau auf der Matratze und unter dem Bettlaken. Wenn der Topper verrutscht, dann ist es mühsam, diesen wieder in die richtige und faltenfreie Position zu bringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Auflage zuverlässig ist und problemlos auf der Matratze fixiert werden kann.

Aus diesem Grund sind die meisten der Matratzentopper mit einer Halterung aus Gummiband versehen. Doch auch diesbezüglich gibt es Unterschiede. Der Klassiker sind die sogenannten Übereckgummis. Hier weist der Name bereits darauf hin, dass das Gummi über die Ecke der Matratze gezogen wird. Somit ist ein Verrutschen der Matratzenauflage nur noch bei starken Bewegungen möglich. Beim Kauf ist es ratsam, auf die Verarbeitung dieser Übereckgummis zu achten, denn diese nimmt Einfluss darauf, wie lange das jeweilige Modell eingesetzt werden kann.

Eine weitere Art der Befestigung stellen die Rundgummis dar. Dabei verläuft das Gummi um die gesamte Matratzenauflage und fixiert diese an der Matratze. Oft wird diese Befestigungsart bei den voluminösen Unterbetten angetroffen, denn sie sorgt für einen besonders sicheren Halt.

Hersteller von Matratzenauflagen/Matratzentoppern

Nicht nur die Auswahl an Matratzenauflagen ist vielfältig, sondern auch die Zahl der Hersteller dieser Produkte. Führende Hersteller sind Biberna, Frankenstolz, Tempur, Breckle, Diamona Matratzen oder Dormisette – aber es gibt auch noch eine Reihe von anderen Herstellern, bei denen es sich lohnt, das Angebot einmal näher anzusehen:

Biberna

Bei Biberna handelt es sich um ein westfälisches Unternehmen mit Sitz in Hamminkeln, das bereits in der dritten Generation hochwertige Textilien und Bettwaren herstellt. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf dem Naturmaterial Baumwolle. Die Erfolgsgeschichte begann 1932 als Josef Schmänk in Dingen (Gem. Hamminkeln) eine kleine Weberei gründete.

Das moderne Unternehmen hat sich seit dieser Zeit strukturell an die Marktbedürfnisse permanent angepasst. Die Nutzung von internationalen Ressourcen für Rohgewebe, Garne und Fertigwaren, sowie modernste Produktionsanlagen sorgen für eine zuverlässige und gleichbleibend hohe Produktqualität. Die Entwicklung der bedruckten Bettwäsche ist unter anderem ein Meilenstein des Unternehmens.

Bibern wird oftmals mit der Zertifizierung „Öko Standard 100“ in die Vorreiterrolle für Markttrends gesetzt. Das Unternehmen sieht sich heute als Generalist im Bereich der Bettwäsche. Die Matratzentopper und technischen Textilien erweitern den Geschäftsbereich von Biberna.

Breckle GmbH

Im gleichen Jahr wie Biberna, 1932, wurde die Breckle GmbH gegründet. Das mittelständische Unternehmen hat seinen Firmensitz im niedersächsischen Northeim und hat sich in den letzten Jahrzehnten in Europa zu einem der bedeutendste Hersteller für Polsterbetten und Matratzen sowie Matratzenauflagen entwickelt. Die Produktionsstätten der Breckle Gruppe sind mit High-Tech-Anlagen ausgestattet und dort werden neben Federn und Federkernen auch Kaltschäume, Polyether- und Formenkaltschäume mit den modernsten Verfahren hergestellt. In den unternehmenseigenen Polstereien und Tischlereien werden Boxspring-, Futon- und Polsterbetten sowie hochwertige Lattenrahmen hergestellt.

An den hochmodernen Maschinenanlagen werden die Bezüge für die Matratzen in Handarbeit gefertigt. Die gesamte Fertigungskette liegt dabei in einer Hand. Lediglich die Rohmaterialien werden zugekauft, womit Breckle ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau, und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis gewährleisten kann.

Diamona Matratzen

Diamona war 1858 als Sattler und Polsterhersteller in einem kleinen Dorf im Harz tätig und zog in den 1920er Jahren nach Braunschweig um. Dort entwickelte sich das Unternehmen zu einer stattlichen Polstermöbel- und Matratzenmanufaktur. Das Traditionsunternehmen ist heute vor allem für seine Bettwaren, Lattenrosten und hochwertigen Matratzen bekannt und wird bereits in der fuenften Generation geleitet.

Ende der 1950er Jahre entwickelte Diamona als erster Hersteller die Mehrzonentechnik für Matratzen und prägte mit diesem Plus an Komfort den Matratzenmarkt und war auch der Wegweiser für zahlreiche Unternehmen in diesem Segment. Das Produktportfolio setzt sich heute aus Kaltschaummatratzen, Produkten mit Federkern oder elastischem Visco-Material zusammen.

Dormisette

Bei Dormisette handelt es sich nicht um ein Unternehmen, sondern um eine Marke der Wil. Wülfing GmbH & Co.KG. Gegründet wurde das Unternehmen 1885 und seit diesem Zeitpunkt hat sich das kleine Unternehmen zu einem international bekannten Label entwickelt. Rund 430 Mitarbeiter produzieren heute mit den modernsten Fertigungsanlagen Bettwaren, Matratzen, Baby-Artikel und Matratzentopper in hochwertiger Qualität.

Die Marke Dormisette steht dabei für Produkte mit hochwertiger Qualität und einen tollen Design. Der Hersteller hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden Wohlgefühl und Komfort zu bieten und zugleich Bettwaren anzubieten, die sich durch eine hohe Funktionalität auszeichnen. Seit 2008 sind alle Dormisette-Produkte nach global Organic Standards zertifiziert.

f.a.n. frankenstolz

Seit der Firmengründung im Jahr 1955 hat sich das Unternehmen f.a.n. frankenstolz zu einem der bedeutendsten Hersteller für Heimtextilien in Europa entwickelt. Das Unternehmen produziert an mehreren Standorten in Deutschland mit den modernsten Maschinen täglich tausende von Steppbetten, Kissen und Matratzen für den internationalen Markt.

Die Schlafsysteme des Unternehmens sind aufeinander abgestimmt und umschließen Matratzen, Unterfederungen, Steppdecken, Kissen, Spezialkissen und Matratzenauflagen sowie ein spezielles Kinderprogramm.

Tempur

Tempur steht für exclusive Hightech-Produkte, die einen erholsamen Schlaf gewährleisten. Die hochwertigen und auch hochpreisigen Matratzen und Bettwaren sollen für einen gesunden und erholsamen Schlaf sorgen. Die US-Bundesbehörde NASA entwickelte zu Beginn der 1970er Jahre ein völlig neues Material für die Raumfahrt, welches in der Lage war, den enormen Druck während der Startphase zu absorbieren. Aufgrund dessen, dass dieses Material temperaturempfindlich war, passte es sich optimal an die Körperform an und verteilte den Druck des Körpergewichts gleichmäßig.

Die Behörde gab das Material rund ein Jahrzehnt später für die Öffentlichkeit frei und das NASA-Material wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern weiterentwickelt. Diese gehörten zu den beiden fusionierten Unternehmen Fagerdala (Schweden) und DanFoam (Daenemark). Dabei wurde das Material nicht nur einfach weiterentwickelt, sondern auch optimiert. Knapp 10 Jahre und Millionen von Forschungsgeldern später war es dann schließlich gelungen, eine perfekte Zusammenstellung des Tempur-Materials zu finden und es für die Herstellung von Matratzen zu verwenden. Die ersten Tempur-Produkte wurden 1991 auf den Markt gebracht. Heute sind diese Produkte – Matratzen, Systemrahmen, Kissen und Accessoires – in mehr als 76 Ländern weltweit erhältlich.

Die Geschichte der Matratzentopper

Wer sich heute ins Bett legt, der kann abhängig von der Bettausstattung einen erholsamen und gesunden Schlaf genießen. Was heute längst als Selbstverständlichkeit gilt, sah in der Vergangenheit ganz anders aus. Denn das entspannte Nächtigen in einem weichen, komfortablen Bett war nur der privilegierten Oberschicht vorbehalten. Die ersten Schlafunterlagen waren nichts anderes als Matten, die zum Schlafen einfach auf dem Boden lagen. Die heutige Bezeichnung Matratze, wurde von dem arabischen Wort „matrah“ abgeleitet, was übersetzt so viel wie Bodenkissen bedeutet.

In der arabischen Welt waren die Vorläufer der heutigen Matratzen und Matratzentopper bereits im 12. und 13. Jahrhundert bekannt. Das diese Art des Schlafens seinen Weg nach Europa fand, ist den Kreuzrittern dieser Zeit zu verdanken. Doch bis die eigentliche Matratze in der westlichen Welt populär würde, dauerte es noch seine Zeit, und zwar bis in das 19. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde diese Schlafunterlage für alle Gesellschaftsschichten zugänglich.

Von den mit Stroh gefüllten Matratzen oder den Schlafmatten ist bei den modernen Schlafsystemen nichts mehr zu sehen. Heute sind für den Schlafkomfort Qualität und die Ergonomie wichtig und die modernen Designerbetten erfreuen sich ebenso wie das komfortable Boxspringbett einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Da der Mensch rund ein Drittel des Jahres in seinem Bett verbringt, ist es wichtig, richtig zu liegen. Denn wer lange Zeit „falsch“ liegt, der wird morgens mit einem schmerzenden Rücken, verspannten Schultern und schmerzendem Nacken aufwachen. Der Verbraucher hat heute Zugriff auf die verschiedensten Formen von Matratzen und einer Vielzahl von Matratzenauflagen, mit denen er sein Bett in eine ganz private Wohlfühloase verwandeln kann.

Die Pflege und Reinigung von Matratzenauflagen

Eine neue Matratze ist in der Regel eine kostenintensive Anschaffung und kann schnell einen hohen dreistelligen Wert kosten. Der Kauf einer neuen Matratzenauflage kann eine großartige und preisgünstige Alternative darstellen. Denn diese wird auf die bereits vorhandene Matratze gelegt und bietet damit mehr Komfort. Jeder Matratzentopper wird mit der Zeit durch Schweiß, Hautschuppen oder ähnliches verschmutzt und muss dann gereinigt werden.

Viele Materialien können in der Waschmaschine gereinigt werden, was jedoch manchmal von der Kapazität der Maschine abhängt. Aus diesem Grund muss ein größeres Modell per Hand gewaschen werden.

Die Auflage wird dafür vom Bett genommen und an einem gut belüfteten Platz ausgelegt. Das sollte entweder direkt an der frischen Luft sein oder einem Fenster. Im nächsten Schritt dann alle losen Schmutzpartikel von beiden Seiten mit einem Staubsauger entfernen. Sollte der Matratzentopper Flecken aufweisen, dann können diese mit einem sauberen Baumwolltuch, Wasser und einem sanften Reinigungsmittel entfernt werden. Im Anschluss dann warmes Wasser und ein geeignetes Waschmittel im Verhältnis 2:1 in eine Sprühflasche geben und diese Lösung auf beide Seiten der Matratzenauflage sprühen. Nach dem Einsprühen muss der Topper für einige Stunden ruhen, damit die Lösung einwirken kann.

Im Anschluss kommt wieder ein sauberes Baumwolltuch zum Einsatz. Das Waschmittel wird mit leichtem Druck aus dem Gewebe entfernt. Dabei ist es wichtig, dass das Tuch immer wieder ausgespült wird. Wurden beide Seiten auf diese Weise gereinigt, muss der Matratzentopper trocknen. Das kann bei schönem Wetter an einem flachen und schattigen Platz geschehen oder in einem gut durchlüfteten Raum mit Fenstern. Ganz egal wie der Topper trocknet, es ist wichtig, dass dieser komplett durchtrocknet.

Sollte der Matratzentopper in einem Innenraum trocknen, sollte dieser erst nach 24 Stunden wieder auf die Matratze gelegt werden. Denn ist dieser vollständig trocken, wird die Chance, dass sich Schimmelpilze bilden, minimiert.