Luftbetten Test 2016/2017

Pumpe für Luftmatratze
Die Luftbetten stellen für viele die erste Wahl dar, wenn es darum geht, ein Gästebett oder ein Ersatzbett anzuschaffen. Denn ein Luftbett kann leicht „aufgestellt“ werden, ist komfortabel und nimmt auch sehr wenige Platz weg, wenn es nicht benötigt wird.

Bei dem Luftbett, dass den meisten wohl bekannt sein dürfte, handelt es sich um den „großen Bruder“ der Luftmatratze und stammt ursprünglich aus den USA. Doch mittlerweile werden die Luftbetten auch in Deutschland immer beliebter und haben es geschafft, das gute alte Gästebett von seiner Top-Position zu stoßen.

Die Ansicht jedoch, dass Luftbetten sich ausschließlich als Gästebett eignen, ist nicht korrekt. Sie stellen auch eine ideale Schlafgelegenheit für den Garten dar, auf dem Campingplatz oder auf Reisen mit dem Wohnmobil. Jeder, dem die einfache Luftmatratze zu dünn ist und sich auch beim Camping nach einer angenehmen und erholsamen Nachtruhe sehnt, sollte seinen Blick auf ein Luftbett wenden.

Was ist ein Luftbett?

Wie bereits geschildert können die Luftbetten in ganz unterschiedlichen Situationen zum Einsatz kommen:

  • als Gästebett,
  • im Campingurlaub,
  • während des Umzugs,
  • beim Umbau des Schlafzimmers (Neuanschaffung).

Das sind nur einige Situationen, warum ein Luftbett Gold wert ist. Aber das Luftbett ist kein einfaches Gästebett, das aufgeklappt oder ausgerollt wird. Sondern ein Luftbett wird „aufgeblasen“. Das Prinzip ist verwandt mit den Luftmatratzen, doch das Luftbett gleicht in seiner Form eher einer Matratze oder einem richtigen Bett.

Die Luftbetten können je nach Typ und Modell verschiedene Höhen, Breiten und Längen aufweisen. Das Standardmaß beträgt jedoch auch hier, wie bei den gewöhnlichen Matratzen und Betten (80) 90 x 200 cm und das mit einer Höhe von rund 40 Zentimetern. Dieses Maß ist zumeist ausreichend für eine Person, aber es werden auch größere Luftbetten angeboten, die ein Maß von (120) 140 x 200 cm aufweisen und somit auch als Schlafplatz für zwei Personen geeignet ist.

Zum größten Teil besteht ein Luftbett, wie der Name schon sagt, aus Luft. Das bedeutet, dass das Bett ganz individuell an die Schlafgewohnheiten desjenigen, der darauf nächtigt, angepasst werden kann. Je nachdem ob dieser eine eher weiche oder harte Schlafunterlage bevorzugt. Aber nicht nur die Dicke der Matratze sorgt für die Bequemlichkeit, sondern auch die Oberfläche, die zumeist mit Velour oder Baumwolle beflockt ist.

Ein weiterer Umstand dass die Luftbetten als Gästebett so beliebt sind, ist, dass sie im ungenutzten Zustand sehr platzsparend sind im Vergleich zu den klappbaren Gästebetten.

Wie funktioniert ein Luftbett?

Das Luftbett wird mit Luft befüllt, damit es genutzt werden kann. Das schnell einsetzbare und gut verstaubare Gästebett ist bequem und die Nutzung ist mehr als simpel: Es wird einfach ausgerollt und dann mittels einer Luftpumpe aufgeblasen. Das kann je nach Modell der Pumpe bzw. des Bettes dann mehr oder weniger schnell vonstattengehen. Manche Modelle sind recht dick und andere wiederum sehr dünn, wobei es auch Modelle gibt, die sich selbst aufblasen.

Info: Es werden auch elektrische Luftpumpen angeboten. Diese sind optional erhältlich und sind sogar manchmal im Lieferumfang des Bettes enthalten. Damit kann der Aufpumpprozess erheblich erleichtert und verkürzt werden.

Die Luftbetten sind mittlerweile so bequem gestaltet, dass manche Menschen diese nicht mehr nur als Übergangsbetten nutzen, sondern sogar dauerhaft auf diesen schlafen. Denn Luftbetten sind nachweislich sehr rückenschonend und können genau an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Das bedeutet, die Matratze bzw. das Luftbett kann hart aufgepumpt werden oder aber eher weicher – also je nach Wunsch.

Für viele Menschen ist das Luftbett eine günstige Alternative zum Wasserbett oder zu den hochwertigen Matratzen. Doch es sollte beachtet werden, dass ein Luftbett bei Dauernutzung immer wieder überprüft werden sollte und auch zwischendurch immer wieder neu mit Luft befüllt werden muss. Denn jedes Luftbett verliert über die Zeit Luft – ganz egal wie hochwertig es ist.

Die Vor- und Nachteile der Luftbetten

Die Vorteile

Aber welche Vorteile bringt ein Luftbett genau mit sich? Dieser Frage gehen wir in diesem Abschnitt nach und tragen die einzelnen Punkte genau zusammen.

  • sehr bequem – die Luftbetten sind aufgrund der erhöhten Liegefläche wesentlich komfortabler als eine Luftmatratze und somit können auch ältere Menschen problemlos auf ihnen nächtigen.
  • es sind verschiedene Maße erhältlich – die Liegefläche ist entweder für eine einzelne Person oder sogar als Doppelbett für zwei Personen ausgelegt.
  • platzsparend zu lagern – da sich das Luftbett einfach zusammenfalten lässt, kann es auch problemlos in seiner Aufbewahrungstasche oder im Karton im Schrank verstaut werden.
  • schneller Aufbau – die Modelle, die mit einer elektrischen Pumpe ausgestattet sind, können einfach und schnell aufgepumpt werden.
  • leicht – ein durchschnittliches Luftbett wiegt lediglich 4 bis 8 kg. Dadurch ist es auch einfach zu transportieren.
  • preisgünstig – Luftbetten werden bereits ab einem Preis von 25 Euro angeboten, wobei auch Deluxe-Varianten mit einem Preis von bis zu 180 Euro erhältlich sind.

Die Nachteile

Dort wo Vorteile bestehen, gibt es in der Regel auch Nachteile, aber diese sind im Falle der Luftbetten nicht so zahlreich wie die Vorteile.

  • Die Größe – diese kann sich sicherlich als Nachteil erweisen, wenn nicht genügend Platz vorhanden ist. In diesem Fall wäre dann eine Faltmatratze von Vorteil.
  • Strom – Wer ein Luftbett mit elektrischer Pumpe besitzt, der benötigt Zugang zu einer Stromquelle, damit diese aufgebaut werden kann.
  • Löcher – sollte das Luftbett auf einen spitzen Gegenstand gestellt werden, dann kann es zu unliebsamen Löchern kommen, wodurch das Bett schnell seine Luft verliert.

Die verschiedenen Arten der Luftbetten

Die Luftbetten, die heute im Handel angeboten werden, unterscheiden sich stark voneinander. Die verschiedenen Hersteller bieten ganz unterschiedliche Arten, Modelle und Typen an, was die Auswahl dann doch erschweren kann. Bei der Suche nach einem Luftbett kommt es vor allem darauf an, wofür dieses benötigt wird und wie hoch die Ansprüche an das Bett sind.

Das Luxusmodell

Dabei handelt es sich um eine sehr bequeme und vor allem sehr komfortable Variante des Luftbettes. Diese Betten sind zumeist sehr hoch und bestehen aus mehreren Teilen. Sie stehen einem richtigen Bett, je nach ausgewählten Modell nahezu in nichts mehr nach. Denn durch ihre Machart sind diese Luftbetten ebenso bequem und rückenschonend wie ein Bett mit Lattenrost und Matratze. Hier steht somit der Schlafkomfort im Vordergrund und Dinge wie die Platzersparnis werden dabei in den Hintergrund gerückt.

Anders sieht es bei der komfortablen Anwendung aus, wobei bei der Auswahl vor allem auf die Ausstattung geachtet werden muss. So sind viele dieses Luxus-Luftbetten mit einer integrierten Pumpe ausgestattet und das bedeutet, dass sich diese auf Knopfdruck selbst aufblasen. Doch das ist nicht bei allen Modellen der Fall. Doch da diese Luftbetten in der Regel sehr groß sind und somit viel Luft für die Füllung benötigt wird, sollte hier auf eine elektrische Luftpumpe nicht verzichtet werden. Denn ansonsten wird sich das Aufstellen des Luftbettes zu einem Kraftakt entwickeln.

Das Luftbett – die einfache Variante

Selbstverständlich werden neben den Luxusmodellen auch ganz normale Luftbetten angeboten, wie sie noch aus den Anfangszeiten bekannt sind. Diese erinnern von ihrem Aussehen an die aufblasbaren Matratzen. Angeboten werden Luftbetten heute in den verschiedensten Farben und Größen und können in den unterschiedlichsten Situationen zum Einsatz kommen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Luftbetten können platzsparend verstaut werden, sind günstig und schnell aufgebaut. Doch im Vergleich zu den komfortableren Luftbetten sind diese Varianten weniger bequem und auch nur 20 bis 40 Zentimeter hoch.

Das mobile Bett – das spezielle Luftbett für das Auto

Von den Herstellern werden heute auch Luftbetten angeboten, die so konzipiert sind, dass sie als bequeme Liegefläche im Auto genutzt werden können. Dabei gibt es Luftbetten, die für spezielle PKW-Typen geeignet sind und andere Varianten eignen sich dafür durch ihre große Serienvielfalt für nahezu alle Pkw. Doch es muss bei der Auswahl auf die Größe der umgeklappten Fläche im Pkw geachtet werden. Es gibt zudem auch Luftbetten, die auf die Rückbank passen und sehr große Betten, mit denen die Ladefläche des VW-Busses oder des Wohnmobils bequem gestaltet werden kann.

Das sollte beim Kauf eines Luftbettes beachtet werden

Damit ein Fehlkauf vermieden wird und das beste Luftbett genutzt werden kann, haben wir hier die Punkte aufgeführt, die beim Kauf beachtet werden sollten.

Die Größe

Ein Luftbett ist im Gegensatz zu einer Luftmatratze um einiges größer und bequemer. Die Luftbetten weisen die Maße eines normalen Bettes auf, das heißt, dass es das Doppel-Luftbett (Double) ebenso gibt wie King Size und Queen Size. Aber auch aufblasbare Kinderbetten oder Single-Size Betten sind erhältlich. Die Länge tendiert zwischen 191 cm und 203 cm und in der Breite liegt die Größe zwischen 73 cm und 183 cm.

Ein weitaus gravierenderer Unterschied ist in der Höhe der Luftbetten zu finden, denn diese können bis zu 48 cm hoch sein. Die höheren Luftbetten bieten einen wesentlich höheren Komfort und eignen sich auch für ältere Menschen, denn sie haben hier keine Probleme um sich hinzulegen und später wieder aufzustehen. Letztendlich lässt sich die Höhe auch durch unterschiedliche Luftbedingungen anpassen. Das heißt, wie viel Luft in das Bett eingepumpt wird. Im Gegensatz zu dem klappbaren Gästebett lässt sich das Luftbett zudem platzsparend verstauen.

Als besonders qualitativ hochwertig haben sich die Luftbetten von Arerobed, Colemen, Simex oder Intex erwiesen. Zwar muss niemand befürchten, dass sein Luftbett explodiert, wenn auf ein günstiges Modell zugegriffen wird, aber dennoch können hier die Nähte schneller reißen.

Mit oder ohne Pumpe?

Bei der Auswahl von einem Luftbett besteht die Auswahl zwischen einem Modell mit Pumpe oder ohne. Die Classic Modelle ohne Pumpe haben den Vorteil oder den Nachteil (das liegt im Ermessen des Betrachters), dass zum Aufpumpen lediglich eine Fußpumpe benötigt wird und keine Stromquelle. Zwar dauert das Aufpumpen so länger und ist auch mühseliger, aber es wird Energie gespart und man ist flexibler.

Wer sich hingegen für ein Luftbett mit Plug-in-Pumpe entscheidet, hat den Vorteil, dass das Aufpumpen sich einfacher gestaltet. Oftmals blasen sich diese Betten sogar auf Knopfdruck selbst auf oder mittels einer elektrischen Pumpe, die angeschlossen wird, und die Arbeit innerhalb weniger Minuten übernimmt. Diese Elektropumpe sorgt später auch für das Absaugen der Luft. Die hochwertigen Premium-Modelle verfügen über eine Pumpe mit einstellbaren Härtegrad und mit diesem kann per Knopfdruck der Luftdruck reguliert werden.

Die Vor- und Nachteile der Luftbetten mit Pumpe

Die Vorteile:
  • sie blasen sich selbst auf
  • es ist ein schnelles auf- und abpumpen möglich
  • Zeitersparnis und keinerlei Kraftaufwand
Die Nachteile:
  • es wird stetig eine Stromquelle benötigt.

Das Material

Ein Luftbett besteht nicht nur aus Luft, sondern diese wird von einem PVC-Kunststoffmaterial umschlossen. An der Oberseite ist das Material etwas dicker im Vergleich zu den Seiten (58 bzw. 38 mm) und die Belastbarkeit ist abhängig von der Dicke sowie der Verarbeitung des Materials. Für ein Single-Luftbett sollte eine Belastung bis zu 130 kg möglich sein, wohin gegen es auch Luftbetten gibt, die für zwei Personen Platz bieten und somit mit bis zu 270 kg belastbar sind.

Die klassisch blau-roten Luftbetten, die aus gummierten Baumwollstoff bestehen, sind zwar heute äußerst selten, aber dennoch beliebt. Diese gelten aus besonders berstsicher.

Die Oberfläche der Luftbetten ist stets mit Velour beflockt, sodass sich diese flauschig anfühlt. Zudem ist sie auch rutschfest und weitgehend wasserfest. An den Seiten ist jedoch reines PVC verarbeitet und daher kann es zu einem chemischen Geruch kommen, über den sich viele Nutzer aufregen. Sie wünschen sich ein Luftbett, dass nicht „stinkt“. In diesem Fall ist es ratsam, das Luftbett über Nacht auszulüften. Ob ein solches Luftbett gefährliche Weichmacher bzw. phalatfrei ist, das ist den Produktbeschreibungen leider nicht zu entnehmen. Doch da diese Betten in der Regel mit einem Bettlaken verwendet werden, ist das nicht besonders relevant.

Das Reparaturset

Im Lieferumfang eines Luftbetts befindet sich stets auch etwas Zubehör. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um ein Reparatursatz, damit kleinere Schäden und Löcher selbst geflickt werden können. Denn kommt es dazu, dass ein Loch entsteht, fragt sich so mancher, wie ein Luftbett geflickt wird. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn ein solches Flickset zur Hand ist. Dieses besteht aus kleinen Kunststoff-Ausschnitten, die aus dem gleichen Material wie das Bett bestehen und einfach mit Kleber auf die schadhafte Stelle aufgebracht werden. Alternativ ist auch Fahrrad-Flickzeug hilfreich. Nur dann wenn ein Luftbett geplatzt ist oder gar explodiert, dann ist auch ein Reparatur-Set nicht mehr hilfreich.

Worauf bei der Nutzung eines Luftbettes achten?

Es gilt auch bei der Nutzung von einem Luftbett, auf einige Dinge ganz besonders zu achten. So wird mit der richtigen Pflege die Lebensdauer des Bettes erhöht und eventuelle Risse vermieden. Nach dem Kauf sollte das Luftbett ausgepackt und aufgepumpt werden, um es dann für einen Tag, ohne Belastung stehen zu lassen. Zunächst muss sich das Material ausdehnen und sich an die Umgebungstemperatur anpassen.

Zudem sollte auch darauf geachtet werden, ob es eine undichte Stelle gibt. Des Weiteren sollte die Unterlage glatt sein und keine spitzen Gegenstände aufweisen. Wird das Luftbett das erste Mal genutzt, dann sollte es nicht komplett aufgepumpt werden, denn in dem Fall verlieren alle Modelle an Komfort. Die Pumpe sollte bereit gehalten werden, um eventuell Luft nachzupumpen – denn es gibt kein Luftbett, was nicht an Luft verliert. Auch auf die Maximallast sollte geachtet werden und das bedeutet: Kein Übergewicht erzeugen.

Für Personen, die schnell frieren ist es ratsam, eine isolierende Decke über das Bettlaken zu legen oder ein Wärmeunterbett.

Nach dem Schlafen bzw. der Nutzung, sollte beim Zusammenfalten darauf geachtet werden, dass nicht immer die gleichen Falten geknickt werden, denn ansonsten können die Faltstellen brechen. Das bedeutet, dass man beim Zusammenräumen kreativ vorgehen sollte.

Die Geschichte der Luftbetten

Luftmatratzen und Luftbetten haben eines gemeinsam: Es handelt sich bei ihnen um flexible Schlafstätten, die aus PVC und Gummi gefertigt werden. Auf jedem ist an dem so, wenn man sich die modernen Varianten des mit Luft gefüllten Bettes ansieht. Diese haben je nach Art und Ausstattung in den meisten Fällen nur noch wenig mit den guten alten Luftmatratzen gemeinsam, die viele noch kennen.

Das Luftbett gab es noch vor rund 50 Jahren im Übrigen noch nicht wirklich als solches. Zwar wurden bequemere Luftmatratzen angeboten, die weniger für das Wasser, sondern eher als Campingbett zum Einsatz kamen, aber die Geschichte der Luftbettten reicht weit über die Neuzeit hinaus und über das heutige Bild der Luftmatratzen hinweg. Aber wo beginnt die Geschichte der Luftbetten? Und was unterscheidet diese von seinen Vorgängern?
Heute wird in der Regel zwischen Luftbett und Luftmatratze unterschieden, selbst wenn es nicht jedem Modell zu 100 % gelingen mag. Aber das Luftbett stammt von der Luftmatratze ab, das ist nicht von der Hand zu weisen. Aber dennoch muss beachtet werden, dass diese in ihrer Geschichte eine leicht andere Entwicklung vorzuweisen haben.

Die ersten Luftmatratzen, die auf den Markt kamen, waren dazu gedacht, auf dem Wasser entspannen zu können. Doch lange bevor die Luftmatratze sich zu einem beliebten Pool- und Strandzubehör entwickelte und schließlich dann auch zur gefragten Schlafunterlage für Camping und VW Bus wurde – tüftelten kluge Köpfe mehr als einmal an einem Bett aus Luft.

Im übrigen war der Erfinder der Luftmatratze und damit auch des Luftbettes ein Deutscher. Es war der Ingenieur Konrad Kyeser, der bereits im Jahr 1366, also vor über 600 Jahren bereits an einer Schlafunterlage für die Soldaten tüftelte, die sich ausblasen lässt. Kyeser war ein Kriegstechniker und hatte zu Beginn des 15. Jahrhunderts (es wird das Jahr 1405) geschätzt, eine Skizze angefertigt, die eine Luftmatratze inklusive Blasebalg zeigt. Ob die Forschungen des Ingenieurs damals reine Theorie blieben oder ob er diese auch in die Praxis umsetzte darübergibt es heute keinerlei Erkenntnisse. Nachweislich wurden die ersten Luftmatratzen im 19. Jahrhundert angefertigt.

Führende Hersteller von Luftbetten

Selbst denjenigen die bereits ein Luftbett besitzen, dürften die meisten Hersteller unbekannt sein. Die Liste der Hersteller dieser mit luftgefüllten Betten ist sehr lang, doch folgende gehören zu den führenden Marken:

  • Intex
  • Wenke
  • Simex
  • Arpenaz
  • Bestway
  • Aerobed
  • Colemen

Ein Luftbett kann bei zahlreichen Händlern erworben werden: Vor Ort, online oder auch bei Versandkaufhäusern.