Der Lattenrost Test 2016/2017 – Alle Testsieger

Lattenrost unter Matratze
Lattenroste verbessern die Ergonomie beim Schlafen, zudem belüften sie die Matratze auch von unten und erhöhen dadurch signifikant ihre Lebensdauer. Es gibt Lattenroste in verschiedenen Bauarten, einfach, beweglich, als Rollrost oder auch als elektrisch beweglicher Lattenrost. Die einzelnen Vorzüge wollen wir in unserem Lattenrost Test aufzeigen.

Lattenrost Test 2016/2017

Die im Folgenden genannten Lattenroste sind hochwertige, doch zugleich preiswerte Markenprodukte, die wir Dir zum Kauf empfehlen dürfen.

Starrer Lattenrost Test 2017 – Nicht verstellbar

Betten-ABC MAX 1 NV MZV Lattenrost Test

Lattenrost Test TestsiegerPreis-Leistung Testsiger Lattenrost: Ein ungemein preiswerter Lattenrost vom Hersteller Betten-ABC ist dieser stabile Rost zur einfachen Selbstmontage mit einer Gesamthöhe von ca. 7,5 cm. Es kann eine  Härteregulierung vorgenommen werden, um den Lattenrost an das Körpergewicht anzupassen. Der Mittelgurt sorgt für die Stabilisierung und die gleichmäßige Druckverteilung. Der MAX 1 NV MZV Lattenrost ist für alle Matratzentypen geeignet.
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Ravensberger Medimed Starr Lattenrost Test

Lattenrost Test 2016Qualitäts Testsieger: Ein sehr gutes Lattenrost mit 7 Zonen und einer 9-fach einstellbaren Mittelzone. Der Lattenabstand beträgt 1,6cm und eigent sich bestens für Kaltschaummatratzen. Es ist eins der besten starren Lattenroste die es zu kaufen gibt. Wir sprechen für dieses Lattenrost eine klare Kaufempfehlung aus. Sehr hohe Qualität zu einem guten Preis.

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Verstellbarer Lattenrost Test 2016

Ravensberger Medimed verstellbarer Lattenrost Test

Verstellbarer Lattenrost Test 2016Qualitäts Testsieger verstellbarer Lattenrost: Vom Premiumhersteller Ravensberger mit mehrfach einstellbarer Mittelzone und einer Holm übergreifenden Leistenlagerung. Die aufwendige Komfortzone für Schultern und Becken wurde durch Holmaussparungen erreicht. Ein 3-fach verstellbarer Sitzrahmen ermöglicht die Einstellung der Bereiche Kopf, Rücken und Fußteil. Dieser Rahmen trägt das Zertifikat “BLAUER ENGEL”. Er wird fertig montiert geliefert, der Hersteller gibt zehn Jahre Garantie auf den Lattenrost.
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Tauro 22921 verstellbarer Lattenrost Test

Tauro verstellbarer Lattenrost im TestDer verstellbare Tauro-Lattenrost mit seinen 7 Zonen besteht aus mehrfach verleimtem Schichtholz (Außen- und Innenholme) und ein Mittelgurt sorgt für die bessere Druckverteilung. Das neue Modell trägt das GS-Zeichen (“Geprüfte Sicherheit”), die Flächenbelastung ist maximal 180 kg inklusive Matratze angegeben. Nur der Kopfteil ist verstellbar.

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FMP 22-0002 verstellnbarer Lattenrost Test

FPM Lattenrost im TestDer verstellbare Rahmen aus der FMP Matratzenmanufaktur weist sieben ergonomische Liegezonen und eine stufenlose Höhenverstellung von Kopf- und Fußteil auf, in der Beckenzone sind neun verschiedene Härtegradeinstellungen möglich. Der Lasten verteilende Mittelgurt und die Triokautschukkappen erhöhen den Komfort des Lattenrostes, der bis zu 180 kg (inklusive Matratze) belastet werden kann.

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Extra stabiler Lattenrost Test 2016

Betten-ABC Max1 XXL Lattenrost Test

Extra Stabiles Lattenrost im TestDas Max1 XXL Lattenrost von Betten-ABC ist das beste und einzige Lattenrost für höhere Ansprüche. Das extra stabile Lattenrost kann mit bis zu 280kg belastet werden. Die Version ist starr, verstellbar und elektrisch verfügbar. Dieser Top Lattenrost hat aber auch seinen Preis.
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Auch wenn es ein alter Hut ist, doch es kann nicht oft genug erwähnt werden, um vor Augen zu führen, wie wichtig ein guter Lattenrost in Verbindung mit einer hochwertigen Matratze ist. Der Mensch verbringt durchschnittlich ein Drittel seines Lebens im Bett und das entspricht rund 200.000 Stunden.

Um eine Schlafstätte zu erhalten, die einen gesunden und erholsamen Schlaf gewährleistet kann sich als ziemlich steinig darstellen und vor allem auch preisintensiv. Aber diese Investition macht sich bezahlt, denn es kann ausgeruhter und damit fit in den neuen Tag gestartet werden. Eine gute Schlafstätte startet mit einem qualitativ hochwertigen Bettgestell, geht weiter über den Lattenrost und endet dann bei der Matratze. Aber auch Kissen und Bettdecke tun ihr nötigstes bei, um für einen guten Schlaf zu sorgen – das sollte hier nicht vergessen werden.

Geht es um den Schlafkomfort, dann bildet der Lattenrost mit der Matratze eine Einheit. Ein Qualitäts-Lattenrost, der auf die Matratze abgestimmt ist, trägt enorm zum Schlafkomfort bei und darüber sind sich die wenigsten klar.

Allgemeines zum Lattenrost

  • Ein Lattenrost sorgt dafür, dass die Wirbelsäule sich auch im Schlaf in ihrer natürlichen S-Form befindet oder waagerecht während der Seitenlage liegt.
  • Jeder Lattenrost besteht aus einem Rahmen und mehreren Federleisten. Dabei kann der Rahmen aus massiven Holz (Buche oder Birke wird bevorzugt) oder Metall bestehen. Der Rahmen sollte stabil auf bzw. in dem Bettrahmen aufliegen. Die Federleisten sind in dem Rahmen montiert, wobei die Anzahl der Leisten variiert.
  • Es kann bei einigen Lattenrosten die Härte der Federleisten durch einen Schieber verändert werden. So ist es möglich, den Lattenrost an die verschiedenen Zonen des Körpers anzupassen.
  • Von vielen wird das Bett nicht nur zum Schlafen genutzt, sondern sie verweilen auch gern am Abend zum Lesen oder fernsehen in diesem. Daher werden Modelle angeboten, bei denen es möglich ist, die Position des Kopf- und des Fußteils zu verstellen. Das Verstellen erfolgt zumeist manuell, aber für den besonderen Komfort sind auch elektrisch verstellbare Modelle erhältlich, die per Fernbedienung verstellt werden.

Die Aufgabe des Lattenrostes

Die Matratze wird von dem Lattenrost unterstuetzt. Ein Lattenrost besteht aus einer Serie von Metall- oder Holzlatten im Gegensatz zu den Boxspringbetten, die auch in Europa bereits erfolgreich Einzug gehalten haben. Diese sind vielen aus den Hotels bekannt, bei denen das Bett für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich hoch ist. Der klare Vorteil von einem Lattenrost ist, dass er deutlich günstiger ist, als ein Boxspringbett. Dabei ist ein guter und günstiger Lattenrost dem minderwertigen Boxspringbett zumeist um Längen überlegen.

Häufig sieht ein Bett wie ein gewöhnliches Möbelstück aus, doch es kann sehr komplex sein. Das hat sehr viel mit der Matratze zu tun und wie diese von dem Lattenrost unterstützt wird. Da eine Matratze sehr schwer sein kann, hat der Lattenrost die Aufgabe, diese zu balancieren und ruhig zu halten.

Lattenroste werden in den verschiedensten Ausführungen angeboten. Dabei unterscheiden sie sich zumeist in ihrem „Aufbau“, d. h., wie sie die Matratze unterstützen, wie sie verstellt werden können und wie viel Luft sie zum zirkulieren an die Matratze lassen. Weitere Faktoren sind die Belastbarkeit und die Geräusche, die der Lattenrost beim alltäglichen Gebrauch erzeugt. Ein Lattenrost sollte grundsätzlich die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützen und dafür muss er sich dem Körper anpassen. Denn nur so kann er an den vorgesehenen Stellen nachgeben und sicherstellen, dass das Rückrat in der Seitenlage nicht durchhängt. Durch diese Faktoren verhindert ein qualitativ hochwertiger Lattenrost auf die Dauer Rückenschmerzen und Haltungsschäden.

Die verschiedenen Varianten der Lattenroste

Im Handel werden die einfachen Standardlattenroste mit wenig Latten – rund 20 – die zudem sehr preisgünstig in der Anschaffung sind, ebenso angeboten, wie hochwertigen die zumeist rund um 28 Latten oder mehr aufweisen. Erwähnenswert ist, dass die Standardroste nur einen mäßigen Komfort bieten und sich das mit der Zeit auch im eigenen Wohlbefinden widerspiegelt – eben wie Rückenschmerzen oder Verspannungen. Bei einigen der qualitativ hochwertigen Lattenroste ist es sogar möglich, durch verschiebbare Spanner den Härtegrad nach Bedarf einzustellen.

Zudem gibt es noch die zonierten Lattenroste, wobei der Standard hier vier bis fünf Zonen aufweist, aber auch Lattenroste mit sieben Zonen werden angeboten. Derjenige der es noch komfortabler vorzieht, der wählt einen Lattenrost, wo Kopf- und Fußteil verstellbar sind. Den höchsten Komfort bringen die elektrischen Lattenroste mit Motor.

Das zeigt bereits das Lattenrost nicht gleich Lattenrost ist. Derzeit werden im Handel rund fünf unterschiedliche Lattenrost-Typen angeboten, auf die wir hier nun näher eingehen:

Der Tellerlattenrost

Bei diesem Lattenrost handelt es sich um einen Rost, der ein sehr angenehmes und weiches Liegegefühl vermittelt. Die Latten sind hier mit zusätzlichen Tellern, die aus Kunststoff bestehen und einen Durchmesser von rund 20 cm aufweisen, versehen. Diese sind auf den Leisten nebeneinander angereiht und drehen bzw. kippen sich, in jede Richtung. Durch die punktierte Aufhängung reagieren die Teller sehr sensibel auf jede Bewegung des Schlafenden und die Matratze gibt eher nach, als bei einem normalen Federholzrahmen.

Welche Vorteile weist ein Tellerlattenrost auf?

Aufgrund der flexiblen Aufhängung der Tellerroste und den damit verbundenen Fähigkeiten, in alle Richtungen zu kippen, sind diese Roste in der Lage jede Bewegung des Schlafenden abzufangen und auszugleichen. Der Unterbau gibt hier im Gegensatz zum starren Lattenrost ebenfalls nach und damit bietet der Tellerlattenrost einen komfortablen und weichen Schlafkomfort.

Für wen sind die Tellerlattenroste geeignet?

Der Tellerlattenrost ist aufgrund des weichen Schlafgefühls für Menschen geeignet, die sich gern weich betten. Aber auch ältere Menschen und diejenigen Schläfer, die sich viel im Schlaf bewegen, profitieren von den Liegeeigenschaften dieser Lattenroste.

Der elektrische Lattenrost

Dabei handelt es sich um einen Lattenrost, bei dem die Liegezonen – zumeist Kopf- und Fußteil – elektrisch mit Hilfe eines Motors in der Höhe verstellt werden können. Die Härtgerade dieser Lattenroste sind in sieben bis neun Stufen einstellbar. Oftmals werden die hochwertigen elektrischen Lattenroste mit über 40 Leisten aus Schichtholz angeboten. Die günstigeren Varianten weisen nur 28 Latten aus und manchmal sogar weniger. Jedoch sollte der Abstand zwischen den einzelnen Leisten nicht mehr als drei Zentimeter betragen.

Die Vorteile des elektrischen Lattenrostes

Der Lattenrost kann im Gegensatz zu den mechanisch verstellbaren Rosten im Liegen verstellt werden. Bei den mechanischen muss der Liegende aufstehen, die Matratze anheben, den Lattenrost einstellen und sich wieder hinlegen, um die Liegeposition zu testen. Passt diese nicht, geht die Prozedur von vorn los. Das stellt nicht nur einen enormen Zeitaufwand dar, sondern ist auch umständlich.

Anders bei elektrischen Lattenrost, bei ihm kann der Liegende im Bett verweilen und stellt dann ganz bequem über die Fernbedienung die Liegeposition ein. Das hat den Vorteil, dass selbst kurzfristige Positionsänderungen wie das hochfahrendes Kopfteils zum Lesen oder fernsehschauen problemlos vorgenommen werden kann.

Für wen ist der elektrische Lattenrost geeignet?

Ein jeder kann den elektrischen Lattenrost nutzen. Doch besonders Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, kranke bzw. bettlägerige Menschen und die, die gern im Bett noch lesen oder fernsehen, profitieren von diesen Lattenrosten. Denn der Kopfteil kann ganz bequem verstellt werden und das ohne jeglichen Kraftaufwand. Auch das Verstellen des Fußteils ist ebenso einfach, vor allem wenn es darum geht, die Beine für eine kurze Zeit zu entlasten. Aber auch für Menschen, die unter Beschwerden an den Bandscheiben oder am Ischias leiden, und die mit „stehenden“ Berufen bzw. Berufen, wo die Füße den Körper den Tag über tragen müssen, profitieren von diesen Lattenrosten.

Der Rolllattenrost

Diese Lattenroste stellt eine Alternative für alle dar, die einen Lattenrost transportieren müssen und nur ein kleines Fahrzeug besitzen. Die Latten dieser Roste bestehen aus Vollholz oder Schichtholz und sind in der Regel mit einem flexiblen Band miteinander verbunden. Dadurch kann der Rost ganz bequem zusammengerollt und transportiert werden. Allerdings muss hier auf Liegekomfort zumeist verzichtet werden.

Der Federholzrahmen – eine Alternative

Wer sich nach Lattenrosten umsieht, der wird auch auf den Federholzrahmen stoßen. Aber was ist der Unterschied? – Die Form der Latten!

Diese bestehen aus geschichtetem Holz und weisen eine leichte Wölbung nach oben auf. Sobald sich jemand auf die Matratze legt, geben die gebogenen Latten nach und passen sich an den jeweiligen Stellen an die Körperposition an. Dabei variiert das Liegegefühl in Abhängigkeit der Breite der Leisten und deren Abständen untereinander. Je geringer der Abstand zwischen den einzelnen Leisten ist und desto breiter dieser sind, desto komfortabler ist das Liegegefühl. Die einzelnen Schichtleisten bestehen aus sechs bis sieben-fach verleimten Buchen- oder Birkenholz, welches zusätzlich noch gepresst wird.

Der Federholzrahmen ist eine Unterart des Lattenrostes und stellt damit eine weitere Art der Lattenroste dar. Doch nicht jeder Lattenrost ist ein Federholzrahmen.

Die Vor- und Nachteile

Die Vorteile:

Die Federholzrahmen weisen Zusatzfunktionen wie höhenverstellbare Fuß- und Kopfteile auf sowie die individuelle Einstellung der Härtegrade. Die Funktionen weisen die normalen Lattenroste in der Regel nicht auf. Zudem kann jeder Matratzentyp auf diesem Lattenrost genutzt werden. Doch handelt es sich um einen höhenverstellbaren, dann ist die Matratzenauswahl wieder eingeschränkt – hier kann bspw. der Kern der Federkernmatratze beschädigt werden. Zudem entfällt bei dem Federholzrahmen das Probeliegen, denn dieser passt sich automatisch der Körperform an.

Die Nachteile:

Die höhenverstellbaren Federholzrahmen können nicht mit den Federkernmatratzen kombiniert werden. Hier kann es zu Beschädigungen des Matratzenkerns kommen. Da der Rahmen starr ist, fällt der Transport mit einem normalen PKW weg.

Der Mehrzonen-Lattenrost

Die Mehrzonen-Lattenroste sind mit mehreren Liegezonen ausgestattet, wie der Name bereits vermuten lässt. Diese sind mit den Härtegraden den einzelnen Körperpartien angepasst. Eine spezielle Schulterabsenkung befindet sich in der Kopf- und Nackenzone, während der Hueftbereich über eine Verstärkung verfügt. Durch diese wird dafür Sorge getragen, dass Lenden und Becken perfekt abgestützt werden.

Es handelt sich bei den Mehrzonen-Lattenrosten um eine Kombination aus Federholzrahmen und Tellerrost. Durch diese Kombination wird eine punktgenaue Anpassung und eine optimale Federung gewährleistet. Die Mehrzonen Lattenroste weisen zumeist fünf oder sieben Liegezonen auf. Hier gilt grundsätzlich: Je mehr Liegezonen desto individueller kann der Lattenrost eingestellt werden.

Die Vorteile

Die Mehrzonen Lattenroste bieten entscheidende Vorteile: Es ist möglich die einzelnen Liegezonen auf die verschiedenen Körperpartien abzustimmen. Womit diese Art von Lattenrosten wesentlich komfortabler ist, als einer ohne Liegezonen. Zudem können alle Matratzenarten mit diesem Lattenrost kombiniert werden. Idealerweise wird hier eine Latex-, Viskose– oder Kaltschaummatratze genutzt.

Weitere Lattenroste

Neben den oben bereits genannten Lattenroste, gibt es noch Lattenroste die auf ganz bestimmte Betten bzw. Aufgaben abgestimmt sind.

Lattenroste für Baby- und Kinderbetten

Bei der Anschaffung eines Baby- bzw. Kleinkinderbettes sollte darauf geachtet werden, dass das Gestell und damit auch der Lattenrost frei von Gefahren ist. Das bedeutet es sollten möglichst keine Lücken, scharfen Kanten oder herausstehende Schrauben/Nägel vorhanden sein.

Worauf achten beim Kauf?

  • Der Lack, mit dem das Holz bearbeitet wurde, sollte „Speichelfest“ und frei von Schadstoffen und Chemikalien sein.
  • Die Federholzleisten dürfen keinen zu großen Abstand untereinander aufweisen, damit das Kind nicht mit den Füßen oder Händen durchrutschen kann. Vor allem wenn das Kind im Bett steht und hüpft, darf das nicht der Fall sein.
  • Besonders die Stabilität des Lattenrostes ist wichtig, denn dadurch werden Unfälle verhindert. Die Verletzungsgefahr wird mit Modellen, die über einen sogenannten Trittrahmen verfügen, vermindert, wenn sich das Kind im Bett aufstellt und sich an den Gitterstäben hochzieht.

Lattenroste für Doppelbetten

Bei einem Bettgestell ab einer Breite von 160 cm ist es ratsam, auf zwei getrennte Lattenroste zurückzugreifen. Das bedeutet bei einer Breite von 160 cm werden zwei Lattenroste von je 80 x 200 cm benötigt. Bei Betten ab 180 x 200 cm gehören getrennte Lattenroste bereits zur Norm. Doch dabei ist die Verwendung einer gemeinsamen Matratze keineswegs außer Frage gestellt. Allerdings ist dann die Auswahl der Lattenroste eingeschränkt, denn Lattenroste mit verstellbaren Fuß- und Kopfteil können hier nicht gewählt werden, da ansonsten die Matratze leidet.

Zudem sprechen auch mehrere Kriterien gegen die Verwendung von einem gemeinsamen Lattenrost:

  • Die Federleisten müssten extrem dick sein, um der doppelten Belastung standzuhalten. Durch diesen Fakt büßen die Leisten ihre Elastizität ein.
  • Da die Federholzleisten nach oben gewölbt sind, sind diese Lattenroste an der Seite niedriger als in der Mitte. Hier gilt, je länger die Leisten, desto größer die Wölbung. Der Höhenunterschied wäre zwischen Mitte und Rand bspw. bei einem Doppelbett folglich sehr groß und das, würde sich der Schlafkomfort verringern.
  • Dazu kommt auch noch die sehr große Spannweite der einzelnen Leisten und die Belastung durch das Gewicht würde sich verdoppeln.

All diese Faktoren würden die Haltbarkeit und damit die Lebensdauer des Lattenrostes stark verkürzen. Aus diesem Grund sollte sich jeder für getrennte Lattenroste in einem Doppelbett entscheiden.

Lattenroste für übergewichtige Personen

Mittlerweile haben sich die Hersteller auf die Menschen mit Übergewicht konzentriert, sodass auch hier spezielle Lattenroste angeboten werden. Ein Lattenrost sollte niemals an Stabilität einbüßen, wenn er stark belastet wird. So sollten bestimmte Körperpartien, wie der Schulter- und der Mittelbereich in die Matratze einsinken können und das ohne das der Lattenrost an Spannung verliert. Dabei ist eine Verstärkung der Mittelzone wichtig, denn der Bereich des Gesäßes und des Beckens ist besonders schwer. Wird diese Zone verstärkt, dann kann auch bei übergewichtigen Menschen gewährleistet werden, dass der Körper in einer ergonomisch gesunden Position auf der Matratze ruht.

Diese Roste sind generell mit einem Rahmen aus Fiberglas ausgestattet, da das Material stabiler und belastungsfähiger ist. Aber es ist auch kostspieliger. Diese XXL-Lattenroste sind zumeist für Belastungen bis zu 250 kg ausgelegt.

Worauf beim Kauf eines Lattenrostes achten?

Geht es um den Kauf eines Lattenrostes, ist Vorsicht geboten. Denn ein falscher Lattenrost kann nicht nur den Schlafkomfort negativ beeinflussen, sondern auch die Schlafgesundheit. Damit ein Fehlkauf ausgeschlossen werden kann, sollte auf folgenden Punkte geachtet werden:

Das Rahmenmaterial und die Federholzleisten

Ein qualitativ hochwertiger Lattenrost sollte auch Buchenholz bestehen. Denn diese sind belastbarer und auch haltbarer als Roste aus Esche oder Birke.

Die Leisten bestehen zumeist aus vielen dünnen Holzschichten, die miteinander verleimt sind und dann durch Dampf elastisch und federnd werden. Dadurch können die Leisten je nach Belastung stützen oder nachgeben. Es werden auch Lattenroste im oberen Preissegment angeboten, wo die Leisten aus Fiberglas hergestellt sind. Diese sind langlebiger und auch unempfindlicher gegenüber Feuchtigkeit.

Die Maße

Vor dem Kauf des Lattenrostes sollte Klarheit über die Maße bestehen, die benötigt werden. Diese werden in der Regel durch den Bettrahmen bzw. die Matratze vorgegeben. Ein zu großer oder kleiner Lattenrost kann zwangsläufig nicht im Bettrahmen aufliegen bzw. nicht fest aufliegen und liefert in dem Fall nicht den gewünschten Komfort. Hier einmal die gängigsten Maße in Zentimeter:

  • Einzelbetten: 70 x 200, 80 x 200, 90 x 200, 100 x 200, 120 x 200, 140 x 200
  • Kinderbetten: 60 x 120, 70 x 140
  • Zwischenmaße: 110 x 200, 130 x 200, 150 x 200
  • Sondermaße: 190, 210, 220 (diese betreffen die Länge des Lattenrostes)

Die Höhe

Auch die Bauhöhe des Lattenrostes ist entscheidend, besonders wenn ein Bettgestell mit einem niedrigen Rahmen mit einem Rost ausgestattet wird. Aus diesem Grund sollte die Höhe des Lattenrostes mit dem Bettgestell verglichen werden. Dafür wird einfach der Abstand zwischen der Leiste auf der später der Rost aufliegt und dem oberen Rand des Gestells gemessen. Damit ein Verrutschen der Matratze verhindert wird, sollte der Rost rund 2 cm unter dem Bettrand enden.

Die Kappen

Die Federleisten werden auf zwei verschiedene Arten mit dem Lattenrost verbunden. Die günstigen Modelle wie bspw. der Rollrost: Hier sind die Latten ganz einfach durch ein flexibles Band verbunden, welches an diese getackert wurde. Oder aber die Leisten stecken in Kunststoffkappen in dem starren Rahmen. Besonders hochwertig sind die Lattenroste, wo die Kappen aus Kautschuk oder TPE (Thermoplastisches Elastomere) bestehen, denn diese bieten den Federleisten mehr Beweglichkeit.

Zudem besteht auch ein Unterschied zwischen den sogenannten innen liegenden und holmüberdeckenden Kappen. Die Innen liegenden senken den Preis und auch die Bauhöhe des Lattenrostes – aber sie bieten keine allzu hohe Federung. Vor allem was die Ränder der Matratze angeht. Die Holmüberdeckenden Kappen hingegen gewährleisten einen sehr hohen Komfort, denn sie weisen eine höhere Federung auf. Doch mit ihnen hebt sich nicht nur die Bauhöhe des Lattenrostes um rund zwei Zentimeter, sondern auch der Preis.

Die Leistenanzahl und die Abstände

Die Anzahl der Federleisten entscheidet über den Komfort. Bei den günstigen Lattenrosten tendiert die Zahl der Leisten zwischen 10 bis 16 Leisten, die sehr breit sind. Die qualitativ hochwertigeren Roste weisen eine Leistenzahl zwischen 28 und 42 auf. Diese Modelle sorgen für mehr Halt und ein angenehmeres Liegen.

Die Zonen

Ein guter Lattenrost verfügt über fünf bis sieben Liegezonen, die sich jeweils in der Härte unterscheiden. Dadurch wird bewirkt, dass die Wirbelsäule optimal ausgelastet wird und dass sie bei Rückenlage in ihrer entspannten S-Form bleibt bzw. in der Seitenlage waagerecht ausgerichtet ist. Zudem reagieren einige Teile des Rückens empfindlicher auf Druck, als anderes und daher erfordern sie eine weichere Unterlage.

Die Lattenroste mit fünf Zonen weisen verschiedene Härtegrade für Kopf-, Schulter-, Lordose- (unterer Rücken), Becken- und Beinpartien auf. Die Lattenroste mit sieben Zonen decken zudem noch den Ober- und Unterschenkelbereich ab. Erreicht werden können die unterschiedlichen Härtegrade der einzelnen Liegezonen durch die Federleisten, die entweder weicher oder härter „aufgehängt“ sind sowie den verwendeten Kappen. Bestimmte Modelle geben zudem die Möglichkeit die Härtegrade noch manuell zu verstellen.

Die Verstellbarkeit

Bei einigen Lattenrosten ist es möglich, die bestimmten Zonen ganz individuell zu verstellen. Durch doppelte Federleisten werden die Zonen verstärkt und mit Schiebern ausgestattet, damit der Härtegrad manuell nachjustiert werden kann. Das ist zum Beispiel in der Mittelzone von Vorteil, denn auf diesem Bereich ruhen die schwereren Körperteile, wie das Becken oder das Gesäß. Diese sollten idealerweise tiefer in die Matratze einsinken. Auch im Schulterbereich ist eine Härteanpassung von Vorteil, ganz besonders für die Seitenschläfer. So kann dafür gesorgt werden, dass die Schulterpartie tiefer in die Matratze einsinkt und die Wirbelsäule in ihrer waagerechten Position verbleibt.

Der Kopfteil sollte bis zu 40 Grad oder besser noch bis zu 45 Grad aufstellbar sein. Ein kleinerer Verstellwinkel ist für die Beinpartie ausreichend. Die Federleisten-Anzahl ist auch bei der Verstellbarkeit ein Qualitätsmerkmal. Das Minimum ist hier 26 Leisten und das Maximum beträgt 42. Sind die Federleisten zusätzlich noch in Kautschukkappen eingefasst, dann liegt eine ideale Druckentlastung vor.

Hersteller und Marken von Lattenrosten

  • Betten ABC
  • Dänisches Bettenlager
  • BeCo
  • TAURO
  • Dunlopillo
  • F.A.N.
  • Hülsta
  • Schlaraffia
  • Sultan
  • Komet
  • Röwa
  • Ikea
  • Matratzen Concord
  • Matraflex
  • Ravensberger
  • Dormabell
  • Dorma Vita