Latexmatratzen Test 2016/2017

Latexmatratze mit Bezug

Diese Latexmatratzen sind laut Testomania Testsieger:

1. Ravensberger Öko-Tex Latexmatratze GUT (2,2)

Wird aktualisiert!

Latexmatratzen Test – so wurden die Matratzen getestet:

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Das teuerste Bettgestell ist nicht halb die Investition wert, wenn keine entsprechende Matratze genutzt wird. Matratzen sind DER ausschlaggebende Faktor für einen gesunden, erholsamen Schlaf. Daher verwundert nicht, dass die Produktion und der Handel von Matratzen in den letzten Jahren boomten – neue Innovationen, schneller und günstigere Vertriebswege und verbesserter Service bereicherten den wachsenden Anspruch des Marktes. Dabei erfreut sich besonders die Latexmatratze wachsender Beliebtheit unter den Vebrauchern, womit sie aus ihrem einstigen Schattendasein heraustritt. Die stabilen und zugleich elastischen Latexmatratzen werden heute als saubere und bequeme Schlafunterlage geschätzt.

Daher ist das Angebot im Segment Latexmatratze bereits vielfach ausdifferenziert: Eine Latexmatratze ist in den unterschiedlichsten Modellen, Größen und Preisklassen zu finden. Aus diesem Grund fällt es nicht immer ganz leicht, den Überblick zu bewahren und die passende Matratze für sich auszuwählen. Damit der nächste bzw. der geplante Matratzenkauf nicht in einem Desaster endet, geben wir nachfolgend hilfreiche Tipps und Informationen rund um die Latexmatratze.

Was ist eine Latexmatratze?

Jeder kennt Matratzen, denn jeder legt sich in der Nacht auf eine solche nieder und genießt seinen wohlverdienten Schlaf. Die Latexmatratze unterscheidet sich rein optisch nicht besonders von den gewöhnlichen Federkern-Matratzen. Doch die verarbeiteten Materialien machen die Latexmatratze und ihre einzigartigen Liegeeigenschaften zur Besonderheit unter den Schlafunterlagen.

Daher überrascht nicht, dass die Latexmatratze bereits seit vielen Jahren in den Krankenhausbetten zu finden ist und sich inzwischen immer mehr Verbraucher für eine solche Matratze entscheiden. Aber dennoch haben die Latexmatratzen über eine lange Zeit eher ein Nischendasein gefristet, obwohl es sich bei diesen Matratzen um eine der ältesten und bewährtesten Matratzenmodelle der Welt handelt. Bereits in den 1930er Jahren wurde die erste Latexmatratze entwickelt und über eine lange Zeit produziert und erfolgreich vertrieben.

Die Latexmatratzen zeichnen sich durch ihre Elastizität aus und sind selbst für schwergewichtige Schläfer eine gute Wahl. Besonders Allergiker sind mit einer Latexmatratze sehr gut beraten, denn diese ist antibakteriell und auch für besonders “empfindlichen Gemüter” eine echte Wohltat. Zudem sind die Matratzen wärmespeichernd und damit für Menschen geeignet, die dazu tendieren, in der Nacht zu frieren.

Für wen sind Latexmatratzen geeignet – Schnellübersicht

Geeignet für:

  • Allergiker
  • Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden
  • Menschen, die nachts frieren

Nicht geeignet für:

  • Pflegefaule Menschen – da die Matratze regelmäßig gepflegt werden muss.
  • Schnäppchenjäger & Sparfüchse – denn Latexmatratzen sind teuer in der Herstellung.
  • Menschen die stark schwitzen.
  • Weitere Matratzen findest Du im Matratzen Test 2017

Die Latexmatratze eignet sich zwar nich für alle Schlaftypen, deckt aber dank ihrer Kombination aus Stabilität und elastischen Nachgiebigkeit ein breites Spektrum ab. Die hohe Punktelastizität eignet sich besonders gut für Bauch- und Seitenschläfer, da die Wirbelsäule in einer neutralen Position gestützt wird. Dieses weiche, angenehme Liegegefühl trägt entscheidend zu einer gesundern Haltung bei.

Welche Funktionen weist eine Latexmatratze auf?

Bei Latex handelt es sich um ein Produkt, das aus der Milch des Kautschukbaums gewonnen wird. Prinzipiell handelt es sich also um Gummi – dies erklärt die hervorragende Elastizität, die diesen Matratzentyp auszeichnet. Der Begriff Latex wird ambivalent genutzt. Denn hier wird auf der einen Seite die Milch des Kautschukbaums, die auf natürlicherweise gewonnen wird, auf der anderen Seite das synthetische Latex, das in der Fabrik entsteht, beschrieben. Aufgrund dieser verschiedenen Herstellungsverfahren und Ausgangsmaterialien ist Latexmatratze nicht gleich Latexmatratze.

Um als Werkstoff zu dienen muss Gummi grundsätzlich vulkanisiert werden, da dieser ansonsten bei Kälte brechen oder bei Hitze verwesen würde. Sollte dieser unverzichtbare Vorgang nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, was leider öfter Regel als die Ausnahme ist, kann es dazu kommen, dass die Latexmatratze einen Eigengeruch aufweist. Dieser lässt sich allerdings mit der Zeit durch auslüften vertreiben. Verfügt die Matratze über einen hohen Gummianteil, passt sich die Matratze selbst bei wechselnden Liegepositionen an die Konturen des Schläfers an. In diesem Fall ist sie dann auch schwerer zu handhaben.

Die Vor- und Nachteile der Latexmatratze

Die Vorteile

  • gute Punktelastizität
  • gute Wärmespeicherung
  • antiallergisch
  • hygienisch
  • langlebig

Die Nachteile

  • schwer zu handhaben (hohes Eigengewicht)
  • hoher Preispunkt
  • geringe Luftzirkulation

Die Anwendungsbereiche / Vorteile

Geht es um Bequemlichkeit und Liegekomfort, dann nimmt die Latexmatratze eine Top-Position ein. Begründet wird das durch das verarbeitete Gummi, denn dieses verleiht der Matratze eine starke Elastizität und macht sie sehr anpassungsfähig. Die Latexmatratze schmiegt sich nahezu perfekt an die Körperkonturen des Schlafenden an, wodurch ein größtmöglicher Liegekomfort erreicht wird. Doch das beste ist, dass diese Matratze sehr flexibel ist und allen Positionswechseln folgt. Nach dem Aufstehen, regeneriert sich die Latexmatratze von selbst und nimmt den „Ausgangszustand“ wieder ein. Ratsam ist es, die Matratze alle paar Monate zu drehen, damit dieser schnelle Regenerationsprozess erhalten bleibt.

Besonders empfehlenswert sind die Latexmatratzen auch für Kinder und Kleinkinder- Kindermatratzen und Babymatratzen. Denn Eltern lassen bei der Wahl der perfekten Matratze für ihren Nachwuchs besondere Vorsicht walten. Die Latexmatratze überzeugt hier nicht nur durch ihren Hygiene-Vorteil, sondern auch aufgrund der hohen Anpassungsfähigkeit und Festigkeit. Diese gewährt bei Kindern den notwendigen Halt während des Liegens. Zudem passiert doch immer einmal ein kleines Malheur bzw. ein kleiner Unfall und dann ist es von Vorteil, wenn die Matratze einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden kann.

Die verschiedenen Arten der Latexmatratzen

Latexmatratze ist nicht gleich Latexmatratze, denn auch diese Matratzenmodelle weisen verschiedene Grundtypen auf. Diese besonderen Charistika gehen wir nachfolgend durch und erklären sie verständlich.

Matratzen aus Naturlatex

Matratzen, die aus Naturlatex hergestellt sind, stellen die teuerste Variante unter allen Latexmatratzen dar. Ausgangsmaterial ist der Milchsaft des Kautschukbaums – entsprechend aufwendig und kompliziert ist der Prozess der Gewinnung. Trägt eine Matratze das Etikett „Naturlatex“ dann ist in ihr 100 % Naturkautschuk verarbeitet worden. Bei einer solchen Natur-Latexmatratze profitiert der Schlafende von einer spürbar höheren Punktelastizität im Vergleich zu den Matratzen, die aus synthetischen Latex hergestellt werden. Zugleich bedeutet 100 % Kautschuk auch ein wesentlich höheres Gewicht. Diese Matratzen zählen zu den schwersten Modellen auf dem Markt. Dies stellt nicht unbedingt einen Nachteil dar, aber sollte beim Kauf beachtet werden.

Achtung! Denn nicht jede Latexmatratze, die mit dem Etikett „Naturlatex“ gekennzeichnet ist, besteht tatsächlich zu 100 % aus diesem Material. Denn auch Matratzen, die aus Mischlatex bestehen, werden damit beworben. Damit Klarheit geschaffen wird, sollte ein genauer Blick auf den Anteil von Naturlatex geworfen werden – dieser sollte mit 100 % angegeben sein.

Matratzen aus Syntheselatex

Im direkten Vergleich zu den Latexmatratzen aus Naturlatex stellen diese ein Schnäppchen dar. Begründet werden kann das mit dem Fakt, dass die Herstellung von künstlich erzeugten Latex wesentlich einfacher und preiswerter ist. Auch wenn synthetische Erzeugnisse nicht immer einen guten Ruf haben, so gibt es keine gesundheitsbedingten Einwände gegen den Einsatz einer Matratze aus synthetischen Latex. Nicht nur vom Preis her sind die Syntheselatex-Matratzen günstiger, sondern sie wiegen auch weniger als die Modelle aus Naturlatex. Die Hersteller reichern diese Matratzen gern mit einer kleinen Menge Naturlatex an, um sie dann als Naturlatex-Matratzen verkaufen zu können – doch hier handelt es sich dann um ein Produkt aus Mischlatex.

Matratzen aus Mischlatex

Diese Latexmatratzen sind ein Kompromiss zwischen natürlichen und synthetischen Latex. In welchem Verhältnis die beiden Materialien miteinander vermischt werden, ist abhängig vom Hersteller und Modell. Hier besteht keine fixe Norm. Das Ergebnis verbindet jedoch die Vorzüge beider Materialien. So sind die Mischlatex-Matratzen dank des eingearbeiteten Naturkautschuks elastischer als die Modelle aus rein synthetischen Latex. Gleichzeitig sind sie weniger schwer und preiswerter als Matratzen aus 100% Naturlatex.

Bei der Frage, ob es sinnvoll ist eine solche Mischlatexmatratze zu erstehen, streiten sich die Gemüter. Letztenendes ist es besonders eine Frage des persönlichen Geschmacks und Budgets.

Matratzen aus Schichtlatex

Bei diesen Matratzen handelt es sich nicht um reine Latexmatratzen, sondern hier werden Schichten aus Schaumstoff mit verarbeitet. Durch Klebstoff werden bei der Herstellung die Schichten aus Latex und Schaumstoff miteinander verbunden. Dabei variiert die genaue Zusammensetzung der einzelnen Komponenten je nach Hersteller – hier existiert ebenfalls keine verbindliche Norm.

In Erster Linie geht es bei der Produktion von Matratzen aus Schichtlatex um eine möglichst hohe Kostenersparnis, sowie um eine weiterführende Optimierung der Matratzeneigenschaften. So wird versucht, die Luftzirkulation oder die Atmungsaktivität der Matratzen zu verbessern. Eine Matratze aus Schichtlatex kann durchaus für einige Verbraucher die exakt richtige Lösung darstellen, wenn es um ein spezielles Anforderungsprofil geht.

Worauf beim Kauf einer Latexmatratze achten?

Bevor es daran geht eine Latexmatratze zu kaufen, sollte man sich einige Gedanken machen. Wer die folgenden Tipps berücksichtigt, wird mit Sicherheit die passende Latexmatratze für sich finden:

Der Härtegrad

Welcher Härtegrad benötigt wird oder welcher sinnvoll ist, das ist abhängig von dem Gewicht des Schlafenden. Somit kann hier aufgrund eines fehlenden allgemein gültigen Standards nur eine ungefähre Empfehlung gegeben werden:

Der richtige Härtegrad richtet sich danach, ob die Wirbelsäule bei seitlicher Lage auf der Matratze gerade aufliegt. Dieser Fakt ist wichtig, denn hängt die Wirbelsäule durch, kann das zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen.

Härtegrad + Empfohlenes Körpergewicht

  • H1 Für Personen mit einem Körpergewicht bis 60 kg.
  • H2 Für Personen mit einem Körpergewicht von 60 bis 80 kg
  • H3 Für Personen mit einem Körpergewicht von über 80 kg

Besteht eine Latex-Allergie?

Nur eine geringe Zahl von Menschen ist gegen Latex allergisch. Für diese Verbraucher versteht es sich von selbst, dass sie auf die Nutzung einer Latexmatratze verzichten. Ob man selbst zu den betroffenen zählt, kann durch einen einfachen Test herausgefunden werden: Kurz handelsübliche Haushaltshandschuhe, in denen Latex vorhanden ist, anziehen. Sollte es zu keiner Reaktion bzw. einer Beeinträchtigung kommen, besteht keine Latexallergie. Dann ist gegen eine Latexmatratze nichts einzuwenden.

Wie stark ist die Transpiration in der Nacht?

Latexmatratzen sind grundsätzlich feuchtigkeitsabweisend . Somit wird die Feuchtigkeit bzw. der Schweiß nicht von der Matratze aufgenommen, sondern bleibt auf der Matratzenoberfläche bestehen. Die Wärmedämmende Eigenschaft der Matratze kann das nächtliche Schwitzen dabei verstärken. Bei erhöhter Transpiration beim Schlafen ist es daher ratsam, entweder einen saugfähigen Matratzenbezug zu nutzen oder gleich auf eine andere Matratze zurückgreifen, wie beispielsweise eine Federkernmatratze.

Latexmatratzen sind keine Federgewichte

Sicherlich, es kann sich niemand eine Matratze unter den Arm klemmen und durch die Weltgeschichte tragen, doch für die Latexmatratze gilt das ganz besonders. Denn je mehr Latex in ihr verarbeitet ist, desto schwerer und unhandlicher wird sie. Dieser Umstand kann besonders für ältere oder zierlichere Menschen ein Problem darstellen. Daher sollte vor dem Kauf darüber nachgedacht werden, ob Hilfe vorhanden ist, um die Matratze zu drehen – denn ansonsten kann sich dieser unscheinbare Umstand schnell in ein echtes Problem verwandeln.

Welches Matratzenmaß wird benötigt?

Zumeist ist bereits ein Bett vorhanden, wenn eine Matratze gekauft wird. Die Maße sollten auf jeden Fall bekannt sein, bevor die neue Matratze gekauft wird. In der Regel sind die Latexmatratzen in den verschiedensten Größen erhältlich.

Naturlatex oder synthetischer Latex?

Nicht zu Unrecht genießt Naturlatex den besseren Ruf, bringt aber keinesfalls ausschließlich Vorteile mit sich. Diese hochwertigen Matratzen sind teurer und stellen für Latex-Allergiker gleichermaßen ein Problem dar. Deshalb kann der Griff zu einer Kunst- oder Mischlatex-Matratze sinnvoll sein. Fällt die Wahl tatsächlich auf eine Naturlatexmatratze, sollte beim Kauf auf das Etikett geachtet werden, auf dem die Zusammenstellung aufgedruckt ist. Denn auch wenn mit Naturlatex oder 100 % Naturlatex geworben wird, so kann diese doch einen beachtlichen Teil an Kunstlatex enthalten.

Welcher Bezug soll verwendet werden?

Viele sind der Ansicht, dass es völlig egal ist, welcher Bezug auf der Matratze verwendet wird. Doch unter Umständen kann die Wahl eines falschen Bezugs die vorhandenen Vorzüge einer Matratze zunichtemachen. Eine Latexmatratze weist den Vorteil auf, dass sie aufgrund ihrer feuchtigkeitsabweisenden und leicht zu reinigenden Oberfläche im eigentlichen Sinne auch ohne Bezug auskommt. Sollte ein Bezug zum Einsatz kommen, dann muss dieser waschbar und atmungsaktiv sein.

Pflegeleicht aber dennoch pflegebedürftig

Die feuchtigkeitsabweisende Oberfläche wird immer wieder bei der Latexmatratze gerühmt. Denn aufgrund dieser Eigenschaft kann die Matratzenoberfläche einfach gereinigt werden. So weit so gut, aber dabei darf nicht vergessen werden, dass die Latexmatratze nicht nur gereinigt werden muss, sondern eine regelmäßige Pflege dazu gehört.

Die führenden Hersteller

Dunlopillo

Es ist wohl kaum eine Marke so eng mit der Entwicklung der Latexmatratzen verbunden wie Dunlopillo, die zur schottischen Marke Dunlop gehört. Bereits in den 1930er Jahren wurde aus der Erfindung des Gummireifens die erste serienmäßige Produktion von Latexmatratzen weltweit. Selbst in den folgenden Jahren konnte Dunlopillo seinen Spitzenplatz verteidigen und wies bereits 1987 einen Verkauf an Latexmatratzen in Millionenhöhe auf.

Latexco

Beim Kauf einer Latexmatratze stößt man immer wieder auf den Namen Latexco. Der belgische Hersteller zählt zu den weltweit führenden von Latexkomponenten im Bettwarenbereich. Besonders stolz sind die Belgier auf den Umstand, dass sie nicht nur synthetischen Latex verwenden, sondern auch hochwertigen Naturlatex. Die Gewinnung des Naturprodukts wird streng überwachst und unterliegt strengen Qualitätsstandards.

Primo Line

Dieser Hersteller konzentriert sich lediglich auf die Herstellung von Matratzen und Kopfkissen aus Latex. Bei der Produktion wird die Dunlop-Technologie zum Aufschäumen des Materials verwendet. Unter anderem zählt zu den Ergebnissen auch Memorylatex, bei dem es sich um einen speziellen Latexschaum handelt. Dieser besteht aus mikroskopisch kleinen Zellen, die sich ihre Position merken und dann nach dem Gebrauch der Matratze wieder in ihre Ursprungsform zurückkehren. Der Schlafende profitiert hier von einem stärkeren Halt und zudem wird für mehr Entspannung und eine bessere Durchblutung gesorgt.

Prolana

Der deutsche Matratzenhersteller Prolan will zurück zur Natur und aus diesem Grund werden bereits seit 1987 naturnahe Matratzen und Bettwaren gefertigt. Das Unternehmen hat sich bis dato ständig weiterentwickelt und viele Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt, die stetig in die Produkte einfliessen. Derzeit existiert weltweit kein größerer Verarbeiter von Naturkautschuk als Prolan und das ist eine ideale Voraussetzung bei der Produktion von Latexmatratzen, für Erwachsene und Kinder.

Ravensberger

Ravensberger, das sind nicht nur fröhliche Spiele und Kinderbücher – sondern hier handelt es sich um einen gleichnamigen Matratzenhersteller aus Ostwestfalen. Dieser hat mit den vorgenannten Produkten nichts zu tun. Das ostwestfälische Unternehmen fertigt hochwertige Bettwaren an, die online und stationär vertrieben werden. Die Ravensberger Matratzen GmbH vertreibt nicht nur Latexmatratzen, sondern auch Lattenroste.

Thomsen

Seit über 30 Jahren widmet sich das deutsche Unternehmen der Entwicklung und Produktion von Matratzen. Bei dem „Klima-Komfort-System“, dass von Thomsen entwickelt wurde, soll dafür gesorgt werden, dass ein möglichst optimales Schlafklima entsteht. Damit das gelingt, werden vor allem innovative Materialien genutzt und es werden Matratzen in Premium-Qualität produziert, wie beispielsweise die Latexmatratze der Marke „Vita Talalay“.

Die Reinigung und Pflege der Latexmatratzen

Im persönlichen Bereich wie dem Schlafzimmer ist die Hygiene ein wichtiges Thema. Zwar sind die Latexmatratzen immun gegen Milbenbefall, Keime und Bakterien, aber benötigen dennoch regelmäßige Pflege.

Eine Pflichtübung: das regelmäßige Wenden

Auch wenn die Überschrift ein wenig komisch klingt – eine grundlegende Voraussetzung bei der Pflege der Latexmatratze ist das regelmäßige Wenden, um lange Freude an der Matratze zu haben. Es ist sinnvoll dabei zu rotieren, das heißt, dass alle Ecken und Seiten rundum gewechselt werden. Durch diese Vorgehensweise wird dafür gesorgt, dass die Latexmatratze gleichmäßig beansprucht wird und zugleich wird effektiv verhindert, dass die Matratze sich frühzeitig an einer bestimmten Position abnutzt.

Richtige Pflegemittel verwenden und auslüften

Zudem ist es auch unumgänglich, die Latexmatratze alle paar Monate (besser Wochen) gründlich zu reinigen. Dabei sollte die Oberfläche mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Das ist einfach und problemlos, denn Latex ist feuchtigkeitsabweisend. Wurde der sichtbare Schmutz entfernt, dann geht es an die Pflege. Dafür wird ein geeignetes Pflegemittel benötigt. Dieses ist erhältlich im Fachhandel oder direkt beim Matratzenhersteller.

Jedoch sollte das Pflegemittel nur in der präzise abgemessenen Dosierung aufgetragen werden (siehe Produktbeschreibung des Pflegemittels). Da nahezu alle Reinigungsmittel Dämpfe abgeben, die zwar im seltensten Fall gesundheitsschädlich sind, können Beschwerden wie leichte Kopfschmerzen auftreten. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, nach der abgeschlossenen Reinigung und Pflege die Matratze gründlich auszulüften.

Gewichtsprobleme und die Matratzenauflage

Das Rotieren und Reinigen kann aufgrund des hohen Gewichts ein nicht ganz einfaches Vorhaben darstellen. Daher ist es sinnvoll, möglichst noch eine zweite Person um Hilfestellung zu bitten. Im Übrigen: Es kann auch ein Matratzenüberzug genutzt werden, dieser sollte dann jedoch in regelmäßigen Abständen gewaschen werden.

Die Latexmatratze im Vergleich zur Kaltschaummatratze

Die Kaltschaummatratze stellt aktuell den größten Konkurrenten der Latexmatratze dar. Auch sie erfreut sich einer großen Beliebtheit und kann mit ähnlichen Vorteilen wie die Latexmatratze punkten. In erster Linie gehört dazu die Anpassungsfähigkeit, die sich mit der Flexibilität der Latexmatratze vergleichen lässt, sowie die isolierende Eigenschaft, die für ein warmes Schlafklima sorgt. Zugleich wird dem Schlafenden ebenfalls ein fester Halt geboten: Stichwort Punktelastizität. Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangsmaterialien und Fertigungsverfahren unterscheiden sich diese Matratzentypen jedoch besonders im Preis. D

Fast geräuschlos

Die Latexmatratze ist wie die Kaltschaummatratze extrem geräuscharm. Selbst unruhige Schläfer, die sich viel drehen und dadurch die Liegeposition verändern, verursachen praktisch kein Geräusch. Diese Eigenschaft ist vor allem nützlich, wenn zwei Personen in einem Raum schlafen. Auch die Form der Matratze verändert sich nicht durch die ständige Positionsveränderung, denn beide Matratzen, Latex wie Kaltschaum, nehmen sehr schnell ihre ursprüngliche Position wieder ein.

Leicht brennbar

Die alte Weisheit „Spiele nicht mit dem Feuer“ gilt insbesondere für die Kaltschaummatratze. Denn diese ist im gegensatz zur Latexmatratze sehr leicht entflammbar.

Für Allergiker geeignet

Einer der größten Vorteile der Latexmatratze ist ihre besondere Eignung für Hausstauballergiker. Den die Matratze ist praktisch immun gegen den Befall von Milben. Die Kaltschaummatratze erreicht nicht exakt den Level der Latexmatratze, aber bei guter und richtiger Pflege, kann das Milbenrisiko ebenfalls fast auf Null heruntergefahren werden. Der große Nachteil der Kaltschaummatratzen ist die fehlenden Eigenbelüftung, durch die mit der Zeit ein recht unangenehmer Geruch entstehen kann. Dem kann allerdings entgegengewirkt werden, in dem die Matratze regelmäßig und gründlich gelüftet wird.

Die hitzefreie Herstellung

Ein weiterer sehr interessanter Aspekt, der allerdings für den praktischen Gebrauch keinen bedeutsamen Unterschied zwischen den beiden Matratzenarten macht, ist die Herstellung. So kann die Latexmatratze nicht ohne Vulkanisierung hergestellt werden, wodurch es zu einer extremen Hitzezuführung kommt. Doch bei der Herstellung der Kaltschaummatratze kann vollkommen auf die Zuführung von Hitze verzichtet werden. Zudem wiegen die Kaltschaummatratzen weniger als Latexmatratzen und das erleichtert ihre Handhabung deutlich.

Es gibt nicht „die“ perfekte Matratze

Neben den Latexmatratzen bietet der Handel noch weitere Matratzenmodelle an, wie:

Bei all den großartigen Eigenschaften und den durchdachten Empfehlungen muss jedoch festgehalten werden, dass es die ideale Matratze für jeden Typ nicht gibt. Jeder muss Letztenendes die Matratze finden, die für ihn am besten geeignet ist. Dazu sind unsere Ratgeber hilfreich, denn diese liefern wichtige Informationen und bieten eine Orientierung. So kannst du die richtige Entscheidung treffen und nachts ruhig schlafen.