Kopfkissen Test 2016/2017 – Der Vergleich

Kopfkissen Test 2016/2017 – Der Vergleich

Kopfkissen
Für einen dauerhaften guten und erholsamen Schlaf ist ein Kopfkissen ebenso wichtig wie die Matratze. Wird ein falsches Kissen gewählt, kann das zu Nacken- und Rückenbeschwerden führen. Interessant ist, dass viele das Kissen gar nicht als Ursache für diese Beschwerden in Betracht ziehen.

Die Hersteller bieten eine vielfältige Auswahl an Kopfkissen an, die sich in erster Linie durch ihre Form, Größe und Höhe unterscheiden. Die Hauptfunktion eines Kopfkissens besteht darin, dass der Kopf und die Wirbelsäule im Schlaf gestützt werden. Bei der Wahl des passenden Kopfkissens spielt zudem die bevorzugte Schlafposition eine wichtige Rolle. Denn es gibt kein Universalkissen, das für jedermann geeignet ist und wer nicht weiß, wonach er suchen muss, der greift sehr schnell zum falschen Kissen. Dieser Fehlkauf wird sich dann später bzw. nach einiger Zeit durch Verspannungen und Schmerzen bemerkbar machen.

Der Kopfkissen Test 2016/2017

PlatzNameMaßeArtZum Produkt
1MaxxGoods Orthopädisches Nackenstützkissen40x80cmVisco-Gelschaum► Zum Kopfkissen
2Mediflow Wasserkissen40x80cmPolyester-Wasserkissen► Zum Kopfkissen
3Salosan Orthopädisches Kopfkissen40x80cmVisco-Gelschaum► Zum Kopfkissen

1. MaxxGoods – Orthopädisches Kopfkissen – Testsieger

Kopfkissen Testsieger

  • Größe: 40x80cm
  • Höhe: 15cm
  • Typ: Visco-Gelschaum
  • Passt sich dem Körper an
  • Bezug: 100% Baumwolle
  • Bezug bei 40° waschbar
  • 2 Jahre Garantie

Jetzt Preis prüfen

2. Mediflow – Wasserkissen

Kopfkissen Test 2017

  • Größe: 40x80cm
  • Höhe: Durch Füllmenge regulierbar
  • Typ: Polyester-Wasserkissen
  • Bezug: 100% Baumwolle
  • Füllung: 100% Polyester
  • Gesamtes Kissen waschbar
  • Öko-Tex Zertifiziert
  • 2 Jahre Garantie

3. Salosan – Orthopädisches Kopfkissen

Kopfkissen im Test

  • Größe: 40x80cm
  • Höhe: 9cm
  • Typ: Visco-Gelschaum
  • Passt sich dem Körper an
  • entlastet die Muskulatur
  • Bezug bei 40° waschbar
  • 2 Jahre Garantie

 

Das perfekte Kopfkissen ist auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt. Dabei muss jeder im Hinterkopf behalten, dass jeder Mensch fast ein Drittel seines Lebens „verschläft“, also schlafend im Bett verbringt. Mit diesem Gedanken nimmt ein Kopfkissen gleich eine ganz andere Bedeutung an. Für die „Leistung“ des Kopfkissens ist dabei die richtige und stabile Lagerung der Halswirbelsäule entscheidend, die in ihrer natürlichen S-Form bleiben muss. Denn nur so kann sie entspannen. Da der Kopf vom Nacken getragen wird, muss dieser während der Ruhephase gut gestützt werden.

Neben diesen Merkmalen, die für die Auswahl entscheidend sind, sollte auch noch auf weitere Faktoren Wert gelegt werden. Dazu gehört auch, dass das Kopfkissen die Feuchtigkeit gut aufnehmen und weiterleiten kann. Für den Kauf des passenden Kopfkissens sollte sich jeder Zeit nehmen und die entsprechenden Kriterien beachten. Nur dann kann sichergestellt werden, dass ein erholsamer und gesunder Schlaf mit dem perfekten Kissen genossen werden kann.

Die Schlafposition

Bevor es daran geht, ein Kopfkissen zu kaufen, sollte sich jeder Gedanken über seine Schlafgewohnheiten machen und die eigene Schlafposition sollte bekannt sein. Da die Schlafgewohnheiten der Menschen so individuell wie sie selbst sind, fällt auch die Wahl des richtigen Kopfkissens individuell aus. So helfen die eigenen Gewohnheiten dabei, ungestört zu schlafen. Der eine schläft lieber auf einem ergonomisch geformten Kissen, während der andere es vorzieht, ein flauschiges Kopfkissen an sich zu drücken. Es gibt einfach keine Patentlösung für das eine, perfekte Kopfkissen.

Denn es gibt Rückenschläfer, Bauchschläfer, Seitenschläfer und diejenigen, die sich in der Nacht immer wieder drehen und wenden. Ein jeder hat seine ganz eigene bevorzugte Schlafposition. Bei der Wahl des passenden Kissens ist es entscheidend, welcher Schlaftyp man ist und welche Schlafposition man einnimmt. Es hilft also, sich morgens beim Aufwachen bewusst zu machen, in welcher Position man sich gerade befindet. Vor dem Einschlafen “bewusst” die richtige Position zu finden kann sich als schwierig erweisen, da die erhöhte Konzentration den Einschlafprozess behindern kann.

Der Seitenschläfer

Beim Schlafen legen sich mit 59 % mehr als die Hälfte der Menschen auf die Seite. Diese Schläfer drehen sich oft und liegen sogar teilweise auf dem Rücken. Wird die Seitenschlafposition eingenommen, dann bilden Schulter und Hals einen Raum, der mit einem entsprechenden Kissen ausgefüllt werden sollte. Durch eine solche Vorgehensweise wird eine Position hergestellt, in der die Halswirbelsäule im rechten Winkel zu den Schultern liegt. Von den Seitenschläfern werden gern die sogenannten Körperkissen genutzt, die sie entlang des Körpers zwischen Arme und Beine klemmen.

Von den Experten wird allerdings das sogenannte Nackenstützenkissen empfohlen, die nach medizinischen Erkenntnissen entwickelt wurden. Diese tragen dazu bei, Verspannungen im Halswirbelsäulen-Bereich vorzubeugen und abzubauen. Ist ein Nackenstützenkissen anatomisch richtig ausgeformt, dann ist der Bereich zwischen Hals und Schulter ohne Zwischenraum ausgefüllt. Die Halswirbelsäule erhält so den optimalen rechten Winkel zur Schulter und entlastet diese durch das ergonomische Kopfkissen.

Der Rückenschläfer

Rund 18 % der Menschen schlafen auf dem Rücken. Diese Schläfer bewegen sich sehr selten und wechseln so gut wie nie Ihre Position. Zudem wachen sie oftmals in der Position wieder auf, in der sie eingeschlafen sind. Die Nackenstützenkissen können auch dem Rückenschläfer durch ihre ergonomische Form einen optimalen Liegekomfort bieten. Besonders diejenigen, die über Verspannungen im Nacken- und Halsbereich klagen, sollten auf ein solches Kissen zugreifen.

Beim Rückenschläfer ist es wichtig, dass der Bereich zwischen Hinterkopf und Schultern vollständig ausgefüllt wird. Dabei ist die Höhe des Kissens entscheidend. Im Vergleich zum Seitenschläferkissen sollte dieses niedriger sein. Beim Kauf des Kissens gilt es darauf zu achten, dass es in der Höhe veränderbar ist. So werden speziell abgesenkte Kissen angeboten, aber auch solche wo eine Schaumstoff-Einlage es ermöglicht, die Höhe zu verringern, in dem diese herausgenommen wird. Wer es als Rückenschläfer gewohnt ist, auf einem großen Kissen zu schlafen, auf dem auch die Schultern aufliegen, der sollte ein Daunenkissen wählen.

Der Bauchschläfer

Nur rund 13 % der Menschen schlafen auf dem Bauch. In diesem Fall werden gern flache Kissen genutzt oder sogar gar kein Kissen, da der Kopf mit den Händen gestützt wird. Gelegentlich drehen sich die Bauchschläfer auf die Seite und nur sehr selten auf den Rücken. Für die Bauchschläfer ist es wichtig, ein flaches Kissen zu nutzen, da ein höheres Kissen zur Überstreckung der Nacken- und Halsmuskulatur führt. Die Folgen sind schmerzhafte Verspannungen und eine Belastung der Halswirbelsäule.

Für die Bauchschläfer bieten sich die Daunen- oder Naturhaarkissen an, bei denen es möglich ist, die Höhe durch das Füllmaterial anzupassen. Damit das möglich ist, muss das Kopfkissen über einen Reißverschluss im Innenbezug verfügen, der es ermöglicht, Füllmaterial zu entnehmen.

Kissenformate und Kissengrößen

Die Form der XXL-Kopfkissen ist wichtig, denn nur so kann der sensible Kopf- und Nackenbereich entspannt ruhen. Bei den Größen der Kopfkissen kann aus folgenden ausgewählt werden:

80 x 80 cm / am meisten verbreitet
90 x 90 cm
70 x 70 cm
60 x 60 cm.

Neben der Länge und Breite des Kopfkissens gilt es auch auf dessen Höhe zu achten. Denn durch diese wird die Lage von Kopf- und Nackenpartie mit bestimmt und bildet damit den wichtigsten Faktor für eine qualitativ gute Erholung.

Da jeder Mensch über eine andere Anatomie verfügt, muss auch die Höhe des Kopfkissens ganz individuell bestimmt werden. Zudem behandelt jeder Mensch sein Schlafkissen auf eine ganz individuelle Art und Weise. So klopft der eine das Kissen zurecht, während der andere es faltet und wiederum andere lassen es im Normalzustand, bevor der Kopf darauf abgelegt wird. Somit hängt die Höhe von den Liegegewohnheiten ab. Diese gilt es herauszufinden.

Das Seitenschläferkissen 40 x 80

Diese schmalen Kissen im Format 40 x 80 cm ist besonders für Seitenschläfer empfehlenswert. Damit der Schläfer auf diesem Kissen optimal liegt, muss er ungefähr die gleichen Dinge beachten, wie beim Kauf eines Nackenkissens. Liegt der Mensch auf der Seite, dann entsteht zwischen Schulter und Nacken ein Hohlraum und dieser sollte durch das Kissen ausgefüllt werden. Sicherlich kann das auch ein Kopfkissen 80 x 80 cm, aber hier besteht die Möglichkeit, dass das Kissen in der Nacht verrutscht und der Nacken abknickt. Bei der Auswahl des Kissens sollte auf die eigene Schulterhöhe geachtet werden.

Für Rückenschläfer das 80 x 80 Kopfkissen

Wer auf dem Rücken einschläft und auf diesem auch wieder aufwacht, ist ein Rueckenschläfer. Hier ist ein Kopfkissen im Format 80 x 80 cm empfehlenswert. Vor dem Kauf sollte einmal darauf geachtet werden, ob die Schultern auf dem Kissen liegen oder nur der Kopf. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Unterschied. Denn werden die Schultern ebenfalls auf dem Kissen abgelegt, dann kann je nach der Breite der Schultern auch ein Kopfkissen 70 x 70 cm ausreichend sein. Wer mehr Liegefläche benötigt, der kann auch das quadratische Kopfkissen 90 x 90 cm nutzen. Wird nur der Kopf auf das Kissen gelegt, dann ist ein rechteckiges Kissen mit den Maß 40 x 80 cm eine empfehlenswerte Alternative.

Das 80 x 80 Kopfkissen für den Bauchschläfer

Die Bauchschläfer haben kaum Auswahlmöglichkeiten. Für sie sollte das Kissen quadratisch und möglichst flach sein. Ist das Kissen zu hoch, dann kann es passieren, dass die Wirbelsäule gekrümmt wird. Da viele der Bauchschläfer auch gern die Arme unter das Kissen schieben, wird dieser Effekt dann zusätzlich verstärkt.

Welche Kissen gibt es noch?

Das Stillkissen:

Es ist schlauchartig geformt, lang und flexibel. Diese speziellen Kissen bieten der Mutter eine perfekte Unterstützung beim Stillen. Für Mutter und Baby ist die stabile Position bequem. Auch vor der Geburt ist das Kissen bereits ein hilfreicher Begleiter, denn das Liegen wird mit zunehmenden Bauchumfang immer schwieriger. Das Kissen hilft eine gesunde und komfortable Position einzunehmen.

Das Nackenstützkissen:

Dieses Kissen ist für Menschen mit Nackenproblemen hilfreich, die sich durch Schmerzen und Verspannungen bemerkbar machen. Die Halswirbelsäule wird durch das Kissen fixiert und auch eventuelle Vorschädigungen der Halswirbelsäule werden berücksichtigt. Die Folge ist, dass von einem erholsamen Schlaf ohne Verspannungen profitiert werden kann.

Das Reisekissen:

Diese Kissen sind praktische Begleiter für längere Reisen in Bus, Bahn oder Flugzeug. Sogar im Auto können diese Nackenstützen Verspannungen vorbeugen, die wiederum zu Spannungskopfschmerzen führen können. Neben den portablen viereckigen Kissen werden auch Nackenkissen angeboten, die sich um den Hals schmiegen. Bei diesen Kissen kann der Nutzer den Kopf auf beiden Seiten des Kissens ablegen. Das Standartkissen ist ein reguläres Kissen mit kleineren Maßen.

Kissenfüllungen

Durch das Füllmaterial des Kopfkissens wird dessen Fähigkeit in Bezug auf die Feuchtigkeitsaufnahme und der Abgabe der Feuchtigkeit beeinflusst. Zudem entscheidet die Füllung auch das eigene Liegeempfinden. Hier kommt die Frage auf, ob man es lieber fest, elastisch, nachgiebig oder doch eher kuschelig mag.

Daunenfedern:

Wer weiche und kuschelige Kissen bevorzugt, der ist bestens mit einem Daunenkissen beraten. Bei diesen Kissen kommt es nicht auf die Füllmenge an, sondern darauf, wie gut die Federn aufbereitet wurden und wie locker diese sind. Für eine gute Wärmeisolation und einen guten Feuchtigkeitstransport ist es wichtig, dass das Federkissen gut gefüllt und aufbereitet wurde.

Baumwoll:

Die Feuchtigkeit wird von einem Baumwollkissen gut aufgenommen. Diese Füllung ist sehr lange haltbar und das Liegeempfinden ist hier weich und nachgiebig. Allerdings wird diese Füllung immer weniger verwendet, wobei sie keinerlei entscheidenden Vorteile gegenüber anderen Füllungen aufweist.

Naturfasern – Allergikerkissen

Schläfer die dazu neigen in der Nacht stark zu schwitzen, sollten auf Kopfkissen mit Naturfasern zugreifen. Dazu gehören Kissen mit Füllungen aus Lyocell, Schafwolle und Pferde- oder Kamelhaar. Bei diesen Kissen entsteht keine Stauwärme und die Feuchtigkeit wird optimal abgeleitet. Jedoch sind diese Kissen fester, aber dennoch hoch elastisch und geben gut nach. Damit kann der Kopf gut einsinken.

Viskoseelastischer Schaumstoff

Dabei handelt es sich um einen Schaumstoff der von der NASA entwickelt wurde. Das Material trägt den Namen Tempur und reagiert im Gegensatz zu dem konventionellen Schaumstoff unmittelbar auf Druck und auf die Körpertemperatur. Diese Kopfkissen nehmen nach einigen Minuten genau die Form von Kopf- und Nackenpartie an und federn nicht direkt zurück, wenn der Schlafende seine Position verändert. Dieser spezielle Schaumstoff bietet einen sehr guten Halt für den Kopf- und Nackenbereich, aber ist dennoch sehr weich. Besonders für Menschen mit Rückenschmerzen oder Verspannungen im Hals- und Nackenbereich bieten sich diese Kopfkissen an.

Latex und Kautschuk

Es werden im Handel Nackenstützkissen angeboten, die über einen Kern aus Latex oder Kautschuk verfügen. Durch diese Füllung sind die Kissen nicht besonders weich, aber stützen die Nacken- und Halspartie sehr gut. Viele können diese Kissen auch als zu hart wahrnehmen. Daher bieten sich diese Kopfkissen eher für diejenigen an, die es eher härter vorziehen.

Wasser

Die Wasserkissen sind mit der gleichen Technik ausgestattet wie die Wasserbetten. Im inneren verfügen sie über einen Wasserbeutel, der nach eigenen Ermessen gefüllt wird. Damit kann die Höhe ganz individuell angepasst werden. Doch je mehr Wasser eingefüllt wird, desto härter wird das Kissen. Die natürliche Form der Kopf- und Nackenpartie wird durch die Verdrängung des Wassers an der Auflagefläche nachgebildet. An der anderen Stelle bildet es eine Stütze. Diese Kissen sind auch für Seiten- und Rückenschläfer geeignet.

Kirschkerne Kissen

mit einer Kirschkernfüllung werden weniger als Schlafkissen verwendet. Sie werden häufiger als Nacken- oder Babykissen eingesetzt. Zudem lassen sich diese Kissen auch in der Mikrowelle oder dem Backofen erwärmen, wobei dabei auf die Gebrauchsanleitung geachtet werden muss. Die Wärme der Kirschkerne lösen Verspannungen im Nacken- und Halsbereich und können bei Babys Bauchkrämpfe lindern. Zudem wirkt die Wärme auch krampflösend und schmerzlindernd.

Dinkel- und Hirse

Diese Kissen sind sehr elastisch und passen sich einfach jeder Kopfbewegung an und füllen den Nackenbereich bestens aus. Kissen mit dieser Füllung sind sehr luftdurchlässig und weisen einen angenehmen Geruch auf. Bei der Nutzung von einem solchen Kissen entsteht eine anatomisch optimale Lage, sodass die Halswirbelsäule entlastet wird und die Hals- und Nackenmuskulatur entspannen kann. Hier handelt es sich um ein Naturprodukt, das schonend gereinigt wurde und sich somit auch für Allergiker hervorragend eignet.

Die Geschichte des Kopfkissens

Sieht man einmal ab von der Entwicklung der innovativen Fasern in der jüngsten Vergangenheit, dann geht die Geschichte des Kopfkissens doch sehr eng mit der Geschichte des Bettes einher.

Bereits vor Jahrhunderten versuchten die Menschen, durch Kissen aus Naturmaterialien sich einen besseren Komfort beim Schlafen zu verschaffen. An die Kissen wie wir sie heute kennen, ist dabei jedoch nicht zu denken, wenn es um die ersten Vorläufer geht. Bei den ersten bettenähnlichen Lösungen handelte es sich möglicherweise um Liegemulden, die mit Matten belegt wurden. Gefunden wurden solche Liegemulden in den Wohngruben der früheren Bronzezeit. Die ersten Ruhelager, die aus einem Gestell aus Holz oder Bronze gefertigt, waren im alten Ägypten bekannt und dort wurden auch bereits die ersten Kopfkissenähnlichen Lösungen gefunden. Verwendet wurden Polster sowohl als Unterlage als auch in Ergänzung zur Kopflehne. Auch im griechisch-römischen Altertum wurde diese Bettenform mit samt der Ausstattung beibehalten.

Im europäischen Mittelalter zeichnet sich schon recht früh die Entwicklung zum heutigen Bett ab. Zu dieser Zeit wurden auf die hölzernen Gurtengestelle überwiegend Pelze, Polster und Decken gelegt, wobei die Polster als Unterlage für den Kopf dienten. Bereits im 13. Jahrhundert wiesen die Betten zum ersten Mal eine Matratze, einen Strohsack und ein Kissen auf. Die ersten Kissen waren gefüllt mit Wolle, Haaren und auch bereits mit Federn. Zu dieser Zeit zogen auch die sogenannten Unterbetten in die Betten ein und als Bettdecke dienten Felle. Erst im 18. Jahrhundert konnten sich das Federbett und die Daunendecke durchsetzen und wurden zu einem wichtigen Bestandteil. Das war auch jene Zeit, in der die Matratze auf den Weg gebracht wurde. Somit waren die Grundelemente für das heutige Bett vorhanden.

Kopfkissen waschen: so funktioniert es

Damit für eine optimale Hygiene gesorgt werden kann, muss das Kopfkissen regelmäßig gewaschen werden. Die Kopfkissen bestehen bis zu einem Zehntel aus Milbenkot und Milben. Ob nur der Bezug oder auch die Füllung gewaschen wird, das ist abhängig von dem Verschmutzungsgrad. Allerdings ist es empfehlenswert, das Kopfkissen wenigstens einmal jährlich zu waschen. Wie das Kopfkissen gewaschen werden kann, das wird dem Waschetikett entnommen. Diese ist an jedem Kopfkissen zu finden und weist die wichtigsten Eckdaten zur Reinigung auf. Darunter befindet sich auch die Temperatur, mit der das Kopfkissen waschbar ist.

Zudem werden auch Kopfkissen im Handel angeboten, bei denen von einer Maschinenreinigung abgesehen werden sollte. Dabei handelt es sich um Kissen, die mit einer Füllung wie beispielsweise Naturfasern versehen sind. Wer unsicher ist bei der Reinigung seiner Kopfkissen, der sollte eine Reinigung aufsuchen.

  • Beim Waschen zwingend an die Temperatur der Waschanleitung halten
  • Keinen Weichspüler verwenden, denn dadurch kann das Füllmaterial verklumpen
  • Darauf achten, dass das Waschmittel sehr gut aus dem Kopfkissen gespült wird. Dafür am besten einen Extra-Spülgang wählen. Einige Maschinen bieten auch die Option, mehr Wasser zur Wäsche hinzuzugeben.

Damit das Kissen nach der Wäsche wieder schön flauschig wird, ist es empfehlenswert, dieses in den Trockner zu geben. Dabei sollte eine niedrige Temperatur gewählt werden, wobei allerdings eine längere Trockenzeit in kauf genommen werden muss. Wer keinen Trockner besitzt, der sollte während des Trocknens das Kopfkissen immer wieder aufschütteln. Dadurch wird sichergestellt, dass das Füllmaterial nicht verklumpt.

Empfehlenswert ist für die Wäsche des Kopfkissens die Verwendung von einem Waschsack. Mit diesem kann sichergestellt werden, dass das Füllmaterial nicht in der Maschine landet, wenn das Kissen platzen sollte.

Führende Kopfkissenhersteller

Die verschiedensten Hersteller bieten heute qualitativ hochwertige Kopfkissen an. Beispielsweise sind HWS (Hals-Wirbel-Säule-)Kissen im Handel erhältlich, die speziell darauf zielen, die Halswirbelsäule zu entlasten und stabilisieren.

Mediflow

Im Bereich der Kopfkissen hat das Unternehmen eine echte Innovation mit dem Wasserkissen auf den Markt gebracht. Dieses ungewöhnliche Kissen sorgt für ein sanftes Einschlafen und soll insbesondere chronische Nackenschmerzen lindern – wodurch ein deutlich besserer Schlaf gewährleistet wird. Aufgrund dessen, dass das Kopfkissen mit Wasser gefüllt ist, kann der Härtegrad ganz individuell eingestellt werden. Somit werden Rücken, Hals und Schultern bestens geschützt.

MaxxGoods

Unter dem Motto „Feel better“ entwickelt das Unternehmen die verschiedensten Kopfkissen-Modelle. Allerdings sind Kissen nur eines von vielen Produkten, die der Hersteller im Bereich des Haushaltssortiments anbietet. MaxxGoods bietet neben Nackenstützenkissen und Medilfow Kissen auch Visco Kissen an. Letztere wirken druckreduzierend und gelten als milbensicher, wodurch sie für Allergiker gut geeignet sind.

Hanskruchen

Dieser Hersteller verdient das Prädikat „Made in Germany“. Besonders für seine hohe Daunen-Qualität ist das Unternehmen bekannt. Neben Kopfkissen in unterschiedlichen Größen und Qualitäten sind im Produktportfolio auch Bettdecken zu finden. Die Daunen, die für die Produkte verwendet werden, stammen aus artgerechter Gänsehaltung und erfüllen damit alle Anforderungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit.

Schlafmond

Unter höchsten Ansprüchen fertig Schlafmond hochwertige Kopfkissen an. Diese überzeugen durch ihre Nachhaltigkeit. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1816 als Steppdeckenfabrik. Seit mehr als 200 Jahren fertigt Schlafmond Bettwaren an und das ist eine ideale Grundlage für einen gesunden und erholsamen Schlaf.

Sabeatex

Im Produktportfolio von Saeatex findet sich eine große Auswahl an funktionalen orthopädischen Kissen. Diese können durch einfaches Umschlagen in ihren Abmessungen verändert werden. Durch diesen Fakt ist es möglich, das Kissen an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Zudem sind die Kopfkissen des Herstellers milbensicher und damit für Allergiker geeignet.

Weitere Marken und Hersteller

  • Badenia
  • Billerbeck
  • Beco
  • Lumaland
  • Paradies
  • Dunlopillo
  • Dreamolino
  • Aloe Vera
  • Tempur
  • Bettcomfort
  • Garanta
  • Premium de Luxe
  • Culto
  • Bettwarenshop
  • Frankenstolz
  • Herding
  • Outwell
  • Technogel
  • United Labels
  • Vaude