Heizdecken Test 2016/2017

Gemütliche Heizdecke
Jeder liebt den Sommer und viele auch den Winter, aber eines mag garantiert jeder nicht: frieren. Dabei hat jeder seine ganz eigene, und persönliche Methode, wie er gegen die Frostbeulen und Minusgrade ankämpft. Für den einen ist bereits ein heisser Tee hilfreich, andere nutzen die wohltuende Wärme einer Wärmflasche und andere Schwören auf den Klassiker: die Heizdecke.

Wohltuende Wärme durch Heizdecken

Wer auch im Winter in ein warmes, kuscheliges Bett huschen möchte, der sollte auf eine Heizdecke zurückgreifen. Denn diese Wärme ist nicht nur besonders angenehm, sondern sie weist auch einige gesundheitliche Vorteile auf.

Besonders Menschen, die über ein schwaches Immunsystem verfügen oder die unter Beschwerden, wie beispielsweise Muskelkater, Rückenschmerzen oder Arthritis leiden, profitieren von der Wärme der Heizdecke.

Doch die Heizdecke hatte in der Vergangenheit mit einem schlechten Ruf zu kämpfen. So wurde ihr zu Unrecht nachgesagt, dass sie gefährlich, überflüssig oder gar gesundheitsschädlich sei. Doch glücklicherweise hat sich die Einstellung von vielen und insbesondere die der Medizin mittlerweile geändert. Aber dennoch hat die Heizdecke noch immer mit diesen Vorurteilen zu kämpfen, selbst wenn das Gegenteil bereits längst bewiesen ist.

Was ist eine Heizdecke

Eine Heizdecke ist ein textiler Wärmespender. Dieser ist mit einer speziellen technischen Vorrichtung versehen, die dabei hilft, die Körperwärme anzukurbeln. Die Heizdecke ist folglich eine beheizbare Körperdecke, wobei sich die Temperatur ganz nach belieben einstellen lässt.

Im Wesentlichen muss zwischen verschiedenen Heizdecken unterschieden werden: Die, die über den Körper gelegt werden, um sich darin „einmummeln“ oder die, bei denen es sich um die sogenannten Wärmeunterbetten handelt. Diese werden auf die Matratze gelegt, um dann das Bett wohltuend aufzuwärmen.

Wie funktioniert eine Heizdecke

Heizdecke, Heizkissen, Wärmekissen, Wärmezudecke, Wärmedecke oder Wärmebett – jeder einzelne Begriff bezeichnet eine ähnliche Kategorie von Produkten. Denn es handelt sich bei jedem um einen elektrisch betriebenen Wärmespender, der eine kontinuierliche Wärmezufuhr an den Körper gewährleistet.

Des Weiteren werden diese von Menschen, die sehr wärmebedürftig sind – und oftmals gern als Frostbeulen bezeichnet werden – sowie von Tieren gern genutzt, um sich selbst oder den Schlafplatz zu wärmen. Es ist nicht verwunderlich, dass der Handel mittlerweile spezielle Heizdecken für Hunde anbietet. Zudem werden die Heizkissen oder Wärmekissen auch in der Wärmetherapie eingesetzt, um chronische Schmerzen zu behandeln. Die Wärmeunterbetten dienen im häuslichen Gebrauch jedoch eher zur Beheizung des Bettes.

Die einzelnen Produkte unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise kaum. Sicherlich gibt es Wärmekissen, die innerhalb kürzester Zeit eine mollige Wärme über eine chemische Reaktion erzeugen, doch in der Regel kommt eine Elektroheizung zum Einsatz.

Ein elektrisches Heizkissen ist mit Heizdrähten, die auch als Widerstandsdrähte bezeichnet werden und diese verwandeln die zugeführte elektrische Energie zuverlässig in Wärmeenergie. Normalerweise weisen die Heizdecken und -kissen eine relativ geringe Leistung auf, die zwischen 60 und 100 Watt beträgt. Je geringer der Watt-Wert ist, desto mehr Energie wird gespart.

Doch selbst wenn eine Heizdecke energiesparend ist, muss das nicht bedeuten, dass auf Komfort verzichtet werden muss. Den meisten Menschen ist es sowieso unangenehm, wenn die Heizdecke zu warm ist. Ein Stufenschalter dient zur Einstellung der verschiedenen Temperaturbereiche und die Menge der parallelgeschalteten Heizdrähte können ebenfalls gewählt werden, durch die die Wärme erzeugt werden soll.

Wer eine Heizdecke sucht, der wünscht sich eine Kuschel-Heizdecke, mit der nicht nur das Bett angenehm erwärmt wird, sondern die sich zugleich auch noch gut anfühlt. Die meisten der Heizdecken sind aus Vlies oder Baumwolle gearbeitet und beiden Materialien schmiegen sich leicht an den Körper an.

Alle Unterbetten verfügen zur Sicherheit über einen Überhitzungsschutz, durch den die Heizdecke abgeschaltet wird, wenn diese zu heiß wird. Für noch mehr Komfort sorgt eine Heizdecke mit Abschaltautomatik und einer Rückschaltautomatik. Angeschlossen werden die Heizdecken an ein Stromnetz mit einer Spannung von 230 Volt. Zudem werden auch noch Heizdecken für das Auto angeboten, die über einen 12-V-Anschluss verfügen sowie Heizdecken mit Akku oder USB-Anschluss.

Die Vorteile und Anwendungsbereiche einer Heizdecke

Viele entscheiden sich für den Kauf einer Heizdecke, da sie es einfach schätzen, nach einem anstrengenden Tag gemütlich auf der Couch zu sitzen und bei einer heimeligen Atmosphäre entspannen zu können. Eine Heizdecke stellt in der Tat eine gewisse Art von Luxus dar, denn der wärmende Effekt, den dieser kleine „Helfer“ erzielt, ist in der Tat bemerkenswert.

Typische Anwendungsbereiche der Heizdecken sind die Couch oder der Sessel – oder einfach dort, wo man es sich gemütlich machen und wohlig warm liegen und relaxen bzw. schlafen möchte. Dort bietet sich der Einsatz der Heizdecken geradezu an.

Im Handel sind heute bereits durchaus qualitativ hochwertige Heizdecken erhältlich, die sogar unterwegs im Auto verwendet werden können. Doch bei diesen Modellen muss beachtet werden, dass der Energieverbrauch vergleichsweise hoch ist und das, damit stark zu Lasten der Autobatterie geht. So könnte beispielsweise bei einem stundenlangen Stau, die Weiterfahrt unter Umständen aufgrund von technischen Problemen erschwert werden.

Heizdecken für Mensch und Tier

Die Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden oder auch die Rheumapatienten etc. sind gut beraten, wenn sie sich für den Kauf einer Heizdecke entscheiden. Von der Wissenschaft wurde bereits vor Jahren belegt, dass Wärme einen entscheidenden Beitrag leistet, wenn es darum geht, Schmerzen zu bekämpfen. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur wird der Stoffwechsel angeregt und die Blutzirkulation gefördert bzw. unterstützt. Die Folge davon ist, dass das Schmerzempfinden nachhaltig reduziert wird.

Nicht zu vergessen ist hier, dass die Heizdecke auch einen wertvollen Effekt in der Tierwelt hat. Denn selbst Hunde, Katzen und andere Haustiere, wie beispielsweise Pferde, lieben es, es warm und kuschelig zu haben. So bietet es sich beispielsweise nach einem langen Spaziergang oder einem langen Ausritt im Schnee oder kalten Außentemperatutren an, dem Tier eine Heizdecke anzubieten, damit es sich aufwärmen kann.

Auch Fell, das durch Regen oder Schnee nass wurde, kann durch die Anwendung einer Heizdecke schnell wieder trocknen. Somit werden sogar im Zoofachhandel Heizdecken in einer mannigfaltigen Auswahl angeboten, die den geliebten Vierbeiner ins Bett gelegt oder übergeworfen werden kann. Interessant ist es, dass selbst bei den Vierbeiner durch die Nutzung einer Heizdecke Krankheiten vorgebeugt werden können. Denn ein nasses Fell ist oftmals die Ausgangsbasis für eine „tierische“ Erkältung.

Die verschiedenen Arten von Heizdecken

Die klassische Heizdecke ist heute in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen erhältlich. Während es kleine Modelle für die Mitnahme im Auto gibt, werden auch größere Heizdecken angeboten, die vielmehr dafür geeignet sind, es sich auf der Couch oder im Bett gemütlich zu machen.

Den Anbietern sind in Hinsicht auf das Design, die Technik und das Material kaum noch Grenzen gesetzt. So werden Heizdecken für zuhause angeboten, die über ein herkömmliches Temperatur-Regulierungsystem verfügen und es gibt Modelle, die über einen Sensor höher oder niedriger temperiert werden.

Im Laufe der Zeit hat sich jedoch nicht nur die Vielfalt der Heizdecken erheblich erhöht, sondern es haben sich auch zahlreiche Anbieter bzw. Hersteller am Markt etabliert und die Tendenz ist steigend. Fakt ist, dass immer mehr anspruchsvolle Verbraucher die Vorzüge der Heizdecken zu schätzen wissen und diese für sich in Anspruch nehmen möchten.

Sicherlich könnten wir nun auf die verschiedensten Sorten von Wärmekissen oder Heizkissen eingehen und diese erklären. Doch hier möchten wir ausschließlich auf die elektrischen Wärmedecken eingehen:

Die einfache Heizdecke

Zumeist sind die günstigen Heizdecken nur mit einem Temperaturregler ausgestattet, an dem zwei bis drei Stufen eingestellt werden können. Die Wärmekissen können für den Nacken oder Rücken genutzt werden, aber sind nicht vergleichbarer mit den etwas teureren Modellen, die über sechs Temperaturstufen verfügen und einer Abschaltautomatik. Doch diese Heizdecken können bei den Discountern günstig erworben werden. Doch reguliert eine Heizdecke die Temperatur nicht perfekt, dann sollte diese entsorgt werden.

Heizdecke mit Abschaltautomatik

Die hochwertigen Heizdecken, weisen eine weitaus aufwendigere Elektronik auf. Tests und Vergleiche haben bereits aufgezeigt, dass diese Modelle wesentlich mehr Komfort bieten, also die einfachen Varianten. Zudem können teilweise bis zu sechs Stufen eingestellt werden.

Besonders wenn die Heizkissen für verschiedene Regionen genutzt werden und der Entspannung dienen sollen, bieten diese Heizdecken einen deutlichen Vorteil. Diese Heizdecken und -Kissen sind jedoch nur im Fachhandel oder online zu finden und sehr selten im Discounter.

Worauf beim Kauf einer Heizdecke achten?

Grundsätzlich ist eine Heizdecke für jeden geeignet, der das Bedürfnis nach mehr Wärme hat. Wen das nächtliche Frösteln und frieren den Schlaf raubt, dann sollte der Kauf einer Heizdecke in Betracht gezogen werden. Doch beim Kauf sollten einige wichtige Punkte beachtet werden:

Die Sicherheit

Diese steht an erster Stelle. Es sollte an diesem Punkt vorweg erwähnt werden, dass es nur selten zu Bränden kommt, die durch eine Überhitzung bzw. einen Kurzschluss der Decke entstehen. Denn wird die wärmende Bettdecke ordnungsgemäß verwendet, dann muss in der Regel nichts befürchtet werden. Die meisten der Modelle verfügen über einen eingebauten Sicherheitsschutz gegen Überhitzung.

Jeder der in Bezug auf die Sicherheit skeptisch ist, der sollte eine Heizdecke mit Abschaltautomatik nutzen. Diese schaltet sich dann nach einer gewissen Laufzeit dann ganz von allein ab. Damit wird einer Überhitzung präventiv vorgegriffen. Somit muss man noch nicht einmal wach werden, um die Decke selbst auszuschalten. Das ist eine bequeme Sache, denn es kann ganz entspannt eingeschlafen werden.

Doch Vorsicht bei der Schnäppchenware aus Fernost! Von muss ausdrücklich abgeraten werden. Denn die elektrischen Billigwaren aus Asien waren schon oftmals Anlass für negative Schlagzeilen. Wie beim Kauf von allen Elektrogeräten sollte auch beim Kauf einer Heizdecke auf die allgemeine Qualität und auf das offizielle Sicherheitssiegel geachtet werden.

Auf jeden Fall sollte das gewünschte Modell dem DIN-Standard entsprechen und zudem auch ein Sicherheits- bzw. Qualitätssiegel aufweisen, wie das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) und das TÜV-Zertifikat. Nur da europäischen CE-Siegel sollte hier nicht als ausreichend angesehen werden.

Denn dabei handelt es sich, hingegen der weit verbreiteten Meinung nicht um ein Prüfsiegel, sondern nur um eine Norm, die der Hersteller in Selbstverpflichtung erfüllt und für die er eine entsprechende Erklärung abgeben muss. Das bedeutet, dass hier keine unabhängige Qualitätskontrolle durchgeführt wird.

GS und TÜV hingegen gewährleisten, dass die Heizdecke bzw. das Heizkissen von einem unabhängigen Kontrollinstitut unter die Lupe genommen wurde. Der Unterschied zwischen den beiden Instituten: Der TÜV ist eine private Einrichtung, während GS das einzige staatliche Siegel innerhalb der EU ist.

Es hat definitiv seine Gründe, dass es immer wieder zu bösen Zwischenfällen mit ungeprüften Elektrogeräten kommt. Selbst die Billigware aus Fernost kann kaum mit den richten Qualitätsprodukten mithalten. Zudem heißt es dabei auch oft: Langlebigkeit Fehlanzeige.

Die Leistung

Ganz egal ob von Sanitas, Medisana oder einem anderen Hersteller: Die elektrischen Heizdecken und -kissen verfügen zumeist nur über zwei bis drei Temperaturstufen. Die hochwertigeren Modelle der Hersteller hingegen wie die von Breuer, verfügen über sech oder mehr Temperaturstufen. Damit kann das Produkt, dem jeweiligen Zweck angepasst werden.

Des Weiteren kommt es auch auf die Leistung an. Eine Heizdecke weist in der Regel eine Wattzahl von 50 bis zu max. 150 Watt auf. Im Vergleich zu einem Infrarotstrahler oder einer Heizung ist ihr Energieverbrauch jedoch gering. Für ein Doppelbett ist eine Heizdecke mit 60 Watt in der Regel vollkommen ausreichend.

Die Vorwärmzeit

Auch bei der Vorwärmzeit gibt es große Unterschiede. So benötigen die günstigen Heizdecken zumeist eine Vorwärmzeit von 30 Minuten, während die hochwertigen Modelle das in 15 Minuten packen. Besonders in der Handhabung und bei den Energiekosten macht sich das bemerkbar.

Die Abschalt- und Rückschaltautomatik

Zumeist funktioniert die Abschalt- und Rückschaltautomaik bei den verschiedenen Modellen über einen Timer. So schalten sich einige der Heizdecken nach bspw. 2 Stunden automatisch über den Timer ab. Andere verfügen sogar über eine Rückschaltautomatik, die programmiert werden kann. Bei dieser werden dann die Temperaturstufen langsam heruntergefahren.

Worauf ist noch zu achten?

Neben den bereits benannten Faktoren, kommt es auch auf die Größe, die Form und die Farbe an. So sollte eine Heizdecke niemals größer sein, als die Matratze – also nicht über den Rand hinaushängen. Zudem ist eine Heizdecke nicht dazu ausgelegt, im Betrieb gefaltet zu werden, und daher sollte eine zu große Decke vor dem Einschalten niemals zusammengelegt werden. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass das integrierte Thermostat die Decke sehr schnell abschaltet, ist groß und unter Umständen kann es sogar zu einer Beschädigung kommen.

Die Vor- und Nachteile von Heizdecken

Vorteile

  • vor allem in den kalten Wintermonaten gut geeignet
  • bei Rückenschmerzen und Verspannungen hilfreich
  • hilfreich bei Erkältungen & Fieber
  • es werden auch spezielle Heizdecken angeboten (bspw. Haustiere)

Nachteile

  • eine eingeschränkte Mobilität durch das Stromkabel
  • die Decken und Kissen sind zum größten Teil nicht waschbar

Weitere wesentliche Ausstattungsmerkmale

Atmungsaktivität und Waschbarkeit

Die Heizdecke liegt eng am menschlichen Körper und dadurch nimmt sie automatisch Schweiß auf und das kann, auf lange Sicht, zu unschönen Gerüchen führen. Damit das Schwitzen von Beginn an minimiert wird, sollte die Decke aus einem atmungsaktiven Material gefertigt sein. Aber auch eine atmungsaktive Decke kann dreckig werden und Gerüche annehmen und somit sollte auf ein Modell zugegriffen werden, dass ganz oder zumindest teilweise gewaschen werden kann.

Dabei sollte unbedingt auf die Waschhinweise der Hersteller geachtet werden, damit das Heizsystem während des Waschvorgangs in der Waschmaschine keinen Schaden annimmt und die Sicherheit dadurch nicht beeinträchtigt wird.

Kabellänge oder Akkubetrieb?

Auch die Länge des Kabels ist ein wichtiger Aspekt. Sollte die Couch oder das Bett sehr weit von der nächsten Steckdose stehen, dann ist es empfehlenswert, ein Modell auszuwaehlen, das über ein besonders langes Kabel verfügt. So werden auch spezielle Varianten angeboten, wie zum Beispiel Rücken- oder Nackenwärmer, die mit einem Akku betrieben werden, wodurch die Mobilität bei der Verwendung nicht eingeschränkt ist.

Die Heizdecke waschen und reinigen

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass je öfter ein Gegenstand genutzt wird, dieser schneller verschmutzt. So verhält es sich auch mit einer Heizdecke. Wenn diese beispielsweise auf der Couch genutzt wird, dann ist die Gefahr groß, dass doch einmal ein Kaffee, Saft oder etwas anderes darüber verschüttet wird – davon kann sich niemand freisprechen.

Zudem tragen auch die Körperflüssigkeiten dazu bei, dass die Heizdecke einmal gereinigt werden muss. Das ist selbst dann der Fall, wenn die Decke nicht direkt mit dem Körper in Kontakt kommt.

So verhält es sich beispielsweise bei den Unterdecken, die auf der Matratze unter das Spannbettlaken gelegt werden, so, dass diese nicht unmittelbar mit den Körperflüssigkeiten, wie Schweiß oder Speichel in Verbindung kommen. Aber dennoch, über kurz oder lang nehmen auch diese Decken dann einen unangenehmen Geruch an oder die Feuchtigkeit zeichnet sich auf der Oberfläche ab.

Wie dem auch sei, auch eine Heizdecke muss über kurz oder lang bzw. in regelmäßigen Abständen gereinigt werden.

Sauber, hygienisch und wohlig warm

Es werden einige Produkte auf dem Markt angeboten, die einfach in der Waschmaschine gereinigt werden können, wobei eine Mindesttemperatur von 60 Grad zu beachten ist. Denn bei kühleren Temperaturen sterben die Bakterien und vorhandenen Keime nicht ab.

Aber auch Gerüche verschwinden erst bei höheren Waschtemperaturen, wenngleich die heutigen Waschmittel zumeist sehr leistungsstark sind in dieser Hinsicht. Bevor die Heizdecke gewaschen wird, muss der Heizstab oder die elektrische Vorrichtung von der Heizdecke entfernt werden.

Sollte es sich um eine Heizdecke handeln, wo die Heizstäbe sukzessiv im Inneren verteilt sind, dann ist es lediglich möglich, die Oberfläche mit einem feuchten Tuch zu reinigen.

Die Heizdecken, die sich nicht in der Waschmaschine reinigen lassen, sollten zwischendurch einfach mit heissem Wasser, dass mit einem Allzweckreiniger versetzt wird, gereinigt werden. Zudem ist es auch hilfreich, spezielle Anti-Duft-Sprays einzusetzen.

FAQ rund um die Heizdecken

Welche Heizdecke ist empfehlenswert für ein Wasserbett?

Bei einer Heizdecke für das Wasserbett, handelt es sich um nichts anderes, als die für Massageliegen. Dabei handelt es sich um elektrische Heizmatten, die auf das Möbel gelegt werden. In der Regel kann bei Wasserbetten nicht viel passieren, wenn die Heizdecke batteriebetrieben ist.

Wie viel Energie verbraucht eine Heizdecke?

Eine Heizdecke verbraucht zwischen 60 und 100 Watt Strom pro Stunde. Die Modelle laufen wenigstens zwei Stunden, sofern eine Abschaltautomatik vorhanden ist, wobei von den meisten Nutzern, die Decke auch nachts im Bett nach vier bis sechs Stunden ausgeschaltet wird. So werden zwischen fuenf und 15 Cent pro Nacht verbraucht. Dafuer kann dann auch die Heizung im Schlafzimmer heruntergedreht oder komplett ausgeschaltet werden.

Die Geschichte der Heizdecke

Zu Beginn der Heizdecke war diese noch sehr dick und wuchtig, wohingegen sich ihre Materialbeschaffenheit bis heute doch sehr stark verändert hat. Aber nichtsdestotrotz sind die wärmenden Eigenschaften der Heizdecke bemerkenswert. Nicht vergessen darf man die technologische Veränderung und die Verbesserung der Sicherheitsstandards, die von einer ganz besonderen Bedeutung sind.

Bereits im 18. Jahrhundert wussten es die Menschen zu schätzen, wenn sie nach einem harten Tag in ein warmes Bett schlüpfen konnten. Doch seiner Zeit wurden dazu noch die sogenannten Holzpfannen genutzt. Diese wurden mit glühenden Holzkohlen bestückt und damit stellten sie ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial dar.

Ein weiteres Manko dieser „guten, alten Bettpfannen“ war, dass sie ein vergleichsweise hohes Eigengewicht aufwiesen, womit die Handhabung sehr kompliziert und mühsam war. Die Pfanne war oftmals mit einem langen Henkel und einem speziellen Deckel bestückt und wurde dann unter die Bettdecke oder unter das Bett gestellt.

Die Hitze dieser Bettpfannen verteilte sich sehr schnell und somit war es bereits nach kurzer Zeit unerträglich. Somit waren diese Gerätschaften keineswegs komfortabel, denn nicht nur die Handhabung war schwierig, sondern auch die Reinigung war mit einem großen Aufwand verbunden.

Die Heizdecken im Wandel der Zeit

Als dann mit den Jahren die Elektrizität aufkam, hat sich auch die qualitative Beschaffenheit der Wärmespender verändert. Die mit Kohle „betriebenen“ Bettpfannen hatten ausgedient und die modernen, mit Strom betriebenen Heizdecken erfreuten sich von Beginn an einer großen Beliebtheit. Es sind mittlerweile nicht nur die menschlichen Verbraucher, die gern die Vorteile der Heizdecke nutzen, sondern selbst für Haustiere ist der Kauf einer Heizdecke vorteilhaft.

Einige Hersteller im Überblick

Heizdecken werden von zahlreichen Anbietern angeboten und das in nahezu allen Preiskategorien. Hier stellen wir einmal einige der Hersteller vor:

Jolta

Der Unternehmenssitz von Jolta befindet sich in Solingen. Jolta bietet seinen Kunden eine vielfältige Produktpalette in den Bereichen Körperpflege, Werkzeug und Haushalt an, worunter sich auch Heizdecken befinden. Bereits seit 1998 bietet Jolta Haushalts- und Elektroartikel der Spitzenklasse an, wobei Materialqualität und eine lange Lebensdauer gewährleistet werden.

Medisana

Die Produkte von Medisana tragen bereits seit über 30 Jahren in Sachen Gesundheitsvorsorge und Wohlfühlpflege bei und erfüllen die stetig wachsenden Ansprüche der Verbraucher. Medisana wirbt damit dem Produkte „für das Leben“ zu schaffen, diese zu vermarkten, zu vertreiben und damit selbst die anspruchsvollsten Endverbraucher glücklich zu machen.

Das Neusser Unternehmen führt in seinem Produktportfolio ein vielfältiges Sortiment an Heizdecken und deckt dabei alle Preiskategorien ab. Selbst wer spezielle Produkte wie Fußwaermer sucht, der wird hier fündig.

Promed

Promed ist ein bayrisches Unternehmen, dass ursprünglich auf Kosmetikartikel spezialisiert war, wie elektrische Nagelfeilen. Schließlich wurde das Produktsortiment auf Heizdecken ausgeweitet und diese werden heute in einer vielfältigen Auswahl und in diversen Sonderformen angeboten.

Beurer

Beurer ist bereits seit 1919 am Markt tätig und überzeugt seine Kunden stets mit neuen Geräten und Innovationen rund um die Bereiche Gesundheit und Wohlfühlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Heizdecken handelt, Heizkissen oder andere Produkte. Die Anzahl der Produktentwicklungen sind mannigfaltig und auch die Qualität der Produkte können sich sehen lassen.

Hydas

Nicht nur am deutschen Markt, sondern auch in Nationen wie China und Japan sind die Produkte von Hydas zu finden. Das Produktportfolio des Unternehmens setzt sich zusammen aus den Themenbereichen Schmerztherapie, Wellness, Massage, Wohlbefinden und Gesundheit. Die Produkte von Hydas überzeugen durch ihre hohe Wertigkeit und die gut durchdachten Technologien.

AEG

Das Unternehmen arbeite seit jeher mit dem Werbeversprechen „Aus Erfahrung gut“ und das bezieht sich nicht nur auf die elektronischen Geräte aller Art, sondern auch auf die gut durchdachten Technologien sowie die bemerkenswerte Funktionalität. Die AEG-Kunden sind schon immer gut beraten gewesen, wenn es um Qualität und innovative Produkte geht und somit auch mit den Heizdecken des Unternehmens.

Sanitas

Sanitas ist in Süddeutschland beheimatet und überzeugt ebenfalls durch ein breites Sortiment im Bereich Wellness und Gesundheit.