Boxspringbett Test 2016/2017 – Der Vergleich

Worum handelt es sich bei diesem Bettentrend aus den Staaten? Wir klären auf

Boxspringbett Test

Boxspring-, Polster oder Kontinentalbett – wie auch immer man das Bettenphänomen aus den Staaten nennen will, in Deutschland entpuppt es sich
als richtiger Verkaufsschlager. Bei dem neuen Trend ist jedoch vorsicht geboten – obwohl oftmals optisch sehr hochwertig, hält nich jedes Boxspringbett was es verspricht! Daher haben wir auf dieser Seite einen Kaufberater und unsere Kaufempfehlungen übersichtlich zusammengestellt, um dich bei deiner Kaufentscheidung zu unterstützen.

Wir haben verschiedene Boxspringbetten in unserem Boxspringbetten Test unter die Lupe genommen und diese vier zu unseren Testsiegern gekürt:

  • (1) Lövgren Storebror Boxspringbett
  • (2) Möbelfreunde Bea Boxspringbett
  • (3) B-Famous Monaco
  • (4) Welcon Rockstar Boxspringbett

Alle vier genannten Produkte zeichnen sich durch hohe Qualität und Verarbeitung, ein individuelles Design und hohen Schlafkomfort aus.

Unsere Testsieger im Boxspringbetten Test 2016/2017

Die Testsieger aus dem Boxpspringbetten Test im Detail:

Möbelfreude Bea Boxspringbett Test 2016/2017

Boxspringbett Test 2017

Preis:

Bewertung:
Typ:Boxspringbett
  • Sperrholz
  • dafür günsitg
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • gute Kundenberwertugen

Fazit

Dieses Bett gibt es in insgesamt neun verschiedenen Größen, die sich zwischen den Maßen 90 x 200 cm bis 220 x 220 cm bewegen.

Das Boxspringbett Bea wird vom Unternehmen Möbelfreude hergestellt. Es ist ein Hotelbett, dessen Boxspring einen Bonellkern enthält, während die Matratze aus Taschenfederkern besteht und in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich ist. Zum Bett gehört außerdem ein Topper aus Viskoschaum mit einer Höhe von 5 Zentimeter. Die hochwertige Verarbeitung wird durch die quadratische Steppung des Bezugsstoffes optisch unterstrichen.

Positiv wird vor allem das Liegegefühl bewertet. Verantwortlich dafür ist die hohe Qualität der Matratze und ihre gute Punktelastizität, die eine optimale Körperanpassung sicherstellt und die Wirbelsäule entlastet.

Das Kopfteil erreicht eine Höhe von 113 Zentimeter, wodurch entspanntes und zurückgelehntes Sitzen möglich wird.

Die Liegefläche ist mit einer Höhe von 65 Zentimeter im normalen Bereich und ermöglicht einen leichten Einstieg in das Bett und ein ebenso leichtes Aufstehen.

Der Preis ist im Verhältnis zur angebotenen Leistung vergleichsweise gering und beginnt abhängig vom Händler bei einem Preis von 1.000 Euro aufwärts. Der Grund für dieses preisgünstige Angebot ist, dass auf teure Hochglanzbroschüren, auf die Vermarktung in großen Möbelpalästen und auf Zwischenhändler verzichtet und dieser Preisvorteil an den Kunden weitergegeben wird.

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B-Famous Monaco Boxspringbett Test 2015/2016

Boxspringbetten im Test

Preis:

Bewertung:
Typ:Boxspringbett
  • nur ein Härtegrad
  • für Personen bis 80kg
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Pu-Kunstleder

Fazit

Eine klare Kaufempfehlung sprechen wir auch für das B-Famous Boxspringbett Monaco aus. Das Bett zeichnet sich dadurch aus, dass es aufgrund seiner kompletten Polsterung keine harten Kanten aufweist.

Es besteht aus einer stabilen Holzkonstruktion sowie Holzwerkstoffplatten mit Federholzleisten. Das Boxspring enthält einen Bonellfederkern, während die Matratze aus Taschenfederkern gefertigt ist. Der Topper besteht aus elastischem Viskoschaum und bedeckt die gesamte Liegefläche des Doppelbettes, sodass es keinen störenden Spalt gibt.

Das B-Famous Boxspringbett Monaco ist mit Kunstleder bespannt, das sich dadurch auszeichnet, dass es sehr pflegeleicht und unempfindlich ist. Es ist in zwei Farbvarianten im Handel erhältlich: anthrazit-weiß und schwarz-weiß.

Beim B-Famous Boxspringbett Monaco sind insbesondere die ausgezeichnete Luftzirkulation und die Klimaregulierung hervorzuheben. Auch der Preis ist überaus günstig und liegt bei einer Bettgröße von 180 x 200 cm bei 1.000 Euro.

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Welcon Rockstar Boxspringbett Test 2015/2016

Boxspringbett

Preis: € €

Bewertung:
Typ:Boxspringbett
  • tolles Design
  • 2 Härtegrade
  • hoher Liegekomfort
  • hochpresiger

Fazit

Das Boxspringbett Rockstar kommt aus dem Hause Welcon. Es garantiert höchsten Schlafkomfort und Luxus pur. Dies fürt zum positiven Testergebnis, weshalb wir auch dieses Boxspringbett empfehlen.

Die Größe beträgt 180 x 200 cm. Rockstar ist mit einer Taschenfederkernmatratze, einem Bonell Boxspring sowie einem waschbaren Topper aus HR-Kaltschaum und einem Designer-Kopfteil in den Maßen 120 x 192 Zentimeter ausgestattet.

Das Luxus-Boxspringbett besticht durch seine Optik, die bei den Echtholzfüßen beginnt. Umso überraschender ist bei dieser sehr hochwertigen Bauart der Preis, der je nach Anbieter bereits bei 1.600 Euro beginnt. Grund ist, dass auch hier bei der Vermarktung auf teure Ladenlokale und hohe Vertriebskosten verzichtet wird.

Als herausragend wurde von den TesterInnen der Schlafkomfort bewertet, der Bestnoten erhielt. Auch das Rockstar Boxspringbett ist mit einem durchgehenden Topper ausgestattet, um Ritzen zu vermeiden, der überdies mit einem waschbaren Bezug überzogen ist.

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Kinx Boxspringbett Testsieger 2015 & 2016

Boxspringbetten

Preis: € €

Bewertung:
Typ:Boxspringbett
  • sehr einfacher Zusammenbau
  • Aufbauservice buchbar
  • hoher Liegekomfort
  • verschiedene Farben wählbar

Fazit

Eine klare Kaufempfehlung sprechen wir für das Kinx Boxspringbett aus, bei dem es sich um eine eigene Produktentwicklung aus dem Hause home24 handelt. Das bedeutet, dass bei der Vermarktung keine Zwischenhändler eingeschaltet werden, sodass das Kinx Boxspringbett ohne den dadurch bedingten Preisaufschlag angeboten werden kann.

Das Kinx Boxspringbett verfügt über einen erstklassigen Liegekomfort. Es besteht aus einem Boxspring mit Bonellfedern sowie einer Taschenfederkernmatratze. Diese hat eine Höhe von 24 cm und ist mit einer atmungsaktiven Schaumauflage und einem Doppeltuchbezug ausgestattet.

Ebenfalls einen Doppeltuchbezug hat der aufliegende Topper aus Gel mit einer Höhe von 8 Zentimetern. Das extra gepolsterte Kopfteil, das wahlweise eine Höhe von 100 cm oder 130 cm aufweist, optional auch ganz weggelassen werden kann, sowie die Bezüge sind mit einem zu 100% atmungsaktiven Polyesterstoff bezogen. Die Sitzhöhe beträgt 65 cm und ermöglicht einen bequemen Ein- und Ausstieg.

Das Kinx Boxspringbett wird in den Größen 140 x 200 cm, 160 x 200 cm, 180 x 200 cm und 200 x 200 cm angeboten und besticht durch sein geschmackvolles Design und durch seine Farbauswahl. Insgesamt sechs Farben stehen zur Wahl, die von Weiß über Grau bis zu Schwarz reichen sowie Lila und Orange, sodass dieses Bett optisch in jedes Schlafzimmer passt.

Aufgrund eines schlanken Herstellungs- und vor allem Vertriebsprozesses ist das Kinx Boxspringbett in der kleinsten Größe schon ab 1.500 Euro im Handel erhältlich.

 

Alles Wissenswerte zum Thema Boxspringbett

Dieser Boxspringbett Test Leitfaden soll Dich beim Kauf eines Boxspringbettes unterstützen. Er ist als Entscheidungshilfe gedacht und enthält alle grundlegenden Informationen über das Boxspringbett, angefangen vom Aufbau bis zu den Vor- und Nachteilen. Wir informieren sachlich und nach bestem Wissen. Das gilt auch für die Bekanntgabe der Testsieger, die wir mit gutem Gewissen empfehlen können. Wir möchten, dass Käufer eines Boxspringbettes alle für den Kauf notwendigen Informationen in der Hand haben, um das beste Bett für diese nicht unerhebliche Investition zu erhalten.

Sollte sich ein Boxspringbett als schlecht herausstellen, werden wir umgehend darüber informieren und von einem Kauf abraten. Um ein möglichst objektives Urteil zu erhalten, beziehen wir neben den stets aktuellen Testberichten auch immer Kundenmeinungen mit ein. Denn niemand kann ein besseres Statement abgeben als Menschen, die bereits eine Zeit lang in diesem Bett geschlafen haben.

Wer unseren Empfehlungen folgt, wird sich am Ende über das Ergebnis freuen: Einen wesentlich verbesserten Schlafkomfort und ein wahrhaft majestätisches, funktionales und bequemes Bett. Für den einen oder anderen ist dies der lang ersehnte Beginn festen Schlafes und erholten Aufwachens.

Das Boxspringbett – woher es kommt und welche Typen es gibt

Boxspringbetten haben ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten und in Kanada, weshalb sie vor allem in den USA in nahezu jedem Schlafzimmer anzutreffen sind. Das ist auch der Grund, weshalb ein Boxspringbett als amerikanisches Bett oder Continentalbett bezeichnet wird. Bei unseren skandinavischen Nachbarn haben Boxspringbetten ebenfalls eine lange Tradition. Sie werden nun im übrigen Europa immer beliebter und die Nachfrage nach diesen besonderen Betten steigt.

Zwischen der amerikanischen und der skandinavischen Variante gibt es Unterschiede, die vor allem die Anzahl der Auflagen betreffen. Während das amerikanische Boxspringbett regelmäßig nur aus einer Matratze besteht, sind skandinavische Modelle mit einer Matratze und einer Auflage ausgestattet, die aufeinander gelegt werden. Die Auflage ist mit 6 bis 10 Zentimetern vergleichsweise dünn. Sie wird als Topper bezeichnet, der für noch mehr Stützkraft und Gemütlichkeit sorgt und die darunter befindliche Matratze schützt und schont. Bei der amerikanischen Variante handelt es sich meist um eine Federkernmatratze, die ausgesprochen hoch ist (bis zu 30 cm).

Bestandteile und Aufbau

Ein Boxspringbett ist ein Schlafsystem, das sich aus mehreren Teilen zusammensetzt, nämlich dem (1) Boxspring und den (2) Bettfüßen, der (3) Matratze, gegebenenfalls einem (4) Topper, der nicht zur standardmäßigen Ausrüstung eines Boxspringbettes gehört, sowie einem (5) Kopfteil.
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(1) Der Boxspring Kern

Die Basis des Boxspringbettes ist ein gefedertes Untergestell, dem Boxspring das übersetzt nichts anderes bedeutet als “Kiste mit Federn”. Es wird im Handel teilweise auch als Federrahmen bezeichnet, als Federkernbox oder auch als Untermatratze. Das Boxspring ist aus einem stabilen Rahmen gefertigt, der meist aus Massivholz besteht und der die Federung, meist Bonellfedern, ummantelt.

(2) Die Füße des Boxsprings
Das Boxspring steht auf Füßen, die meist nicht höher als 20 Zentimeter sind und aufgrund des zu tragenden Gewichts sehr stabil sein müssen. Es mag sich banal anhören, doch die Bettbeine sind bei einem Boxspringbett von besonderer Bedeutung, auch wenn sie kurz sind und kaum ins Auge fallen. Sie haben den Zweck, die Luftzirkulation unter dem Boxspring sicherzustellen.

(3) Die Matratze
Grundsätzlich kann jede Art von Matratze als Auflage auf dem Boxspring verwendet werden. Allerdings müssen die Abmessungen auf die Größe des Untergestells angepasst werden. Die Materialien der Matratzen variieren und bestimmen den Preis eines Boxspringbettes mit. Weiterführende Informationen zu Matratzen gibt es im Matratzen Test.

(4) Der Topper
Der Topper ist eine wenige Zentimeter dicke Auflage, die auf die Matratze aufgelegt wird. und den Abschluss Bettes bildet. Er optimiert durch seine Anpassungsfähigkeit an die Körperkonturen den Schlafkomfort in jeder Liegeposition und schont gleichzeitig die darunter liegende Matratze. Abhängig davon, ob der Topper wärmen, aus Naturmaterialien bestehen oder bestimmte Funktionalitäten erfüllen soll, besteht er aus Rosshaar, Schafschurwolle, Kaltschaum, Klimalatex oder aus viskoelastischem Material.

– In vielen Fällen ist ein Kaltschaumtopper die richtige Wahl. Das gilt insbesondere für diejenigen, die eine feste Schlafunterlage einer weichen vorziehen. Vorteilhaft ist, dass Kaltschaum bei höheren körperlichen Belastungen, beispielsweise durch die Schulter in der Seitenlage, sehr schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurückfindet.

– Ein Topper aus Viskoschaum vereint die Merkmale von Flüssigkeiten und Festkörpern in einer Komponente. Das hat den Vorteil, dass ein Topper aus Viskoschaum auf Körperwärme und auch auf Druck reagiert, sodass er sich perfekt den Körperkonturen anpassen und den Rücken exzellent unterstützen kann.

– Ein Topper aus Klimalatex sorgt für ein sehr gutes Schlafklima und bietet aufgrund eines weichen und dennoch punktelastischen Liegegefühls einen hohen Schlafkomfort. Klimalatex ist weich und fördert im Vergleich zu anderen Materialien am besten die Luftzirkulation.

(5) Das Kopfteil
Das Boxspringbett vermittelt rein optisch den Eindruck eines kuscheligen Rückzugortes, der nicht zuletzt auch durch das Kopfteil gefördert wird. Je höher das Kopfteil, desto majestätischer wirkt das Boxspringbett. Zu schätzen wissen das hohe Rückenteil vor allem diejenigen, die gerne im Bett lesen oder auch frühstücken. Wichtig ist dann eine gute und bequeme Polsterung sowie ein Material, das sich gut reinigen lässt.

Vor- und Nachteile

Ein Boxspringbett sieht aufgrund seiner Größe und seiner Beschaffenheit nicht nur majestätisch aus, sondern bietet auch eine Reihe von Vorteilen:

  • Erhöhter Schlafkomfort: Gegenüber herkömmlichen Betten bietet ein Boxspringbett einen deutlich höheren Schlafkomfort. Wenn alle Komponenten – Boxspring, Matratze und Topper – passend zu den individuellen Schlafgewohnheiten ausgewählt werden, bietet ein Boxspringbett den größtmöglichen Komfort.
  • Angenehme Höhe: Vorteilhaft ist auch die Höhe eines Boxspringbettes, die zwischen 50 und 80 Zentimetern variiert. Auf diese Weise werden sowohl der Einstieg in das Bett als auch das Aufstehen deutlich erleichtert, sodass vor allem ältere Menschen und solche mit Rückenproblemen oder Rheuma von der komfortablen Höhe profitieren.
  • Stabile Basis: Das Boxspringbett hat durch das Boxspring eine sehr stabile Basis, wodurch die darauf liegende Matratze zusätzlich gestützt wird und den auf ihr lastenden Körperdruck sanft abfedert.
  • Hygiene: Ein weiterer Vorteil ist die Hygiene. Jeder Mensch verliert im Schlaf rund einen halben Liter Flüssigkeit durch Schwitzen. Aufgrund seiner Bauweise kann die Luft bei einem Boxspringbett gut zirkulieren, sodass die Feuchtigkeit verdunstet und nicht in die Matratze eindringt.
  • Beständige Matratze: Aufgrund ihrer Beschaffenheit aus Taschenfederkern oder Bonellfederkern und weil sie sehr dick beziehungsweise hoch ist, ist eine Matratze in einem Boxspringbett sehr formstabil, komfortabel und langlebig.
  • Rückenfreundlich: Ein Boxspringbett zeichnet sich durch seine Rückenfreundlichkeit aus. Je nach Beschaffenheit von Matratze und Topper kann die Wirbelsäule in einem Boxspringbett entsprechend stabilisiert werden.
  • Individuelles Design Ein weiterer Vorteil betrifft das Design eines Boxspringbettes. Auch hier gibt es Variationsmöglichkeiten. Nach Lust und Laune kann der Bezugsstoff an die jeweilige Umgebung im Schlafzimmer und an seine Inneneinrichtung angepasst werden.
  • Sperrig: Aufgrund seines Volumens und des Bettumfangs benötigt es eine große Stellfläche, weshalb es nur in größeren Schlafzimmern oder Räumen aufgestellt werden kann. Die Größe kann auch bei einem Umzug zum Problem werden, wenn es darum geht, ein eher sperriges Boxspringbett durch ein Treppenhaus oder einen Türrahmen zu stemmen. Auch vom Gewicht ist ein Boxspringbett vergleichsweise schwer, was den Transport noch erschwert.
  • Preisintensiver: Ein Boxspringbett ist im Vergleich zu Betten mit einem Bettgestell und einem Lattenrost teurer, wobei der Preis auch abhängig ist von der Beschaffenheit der verwendeten Materialien ist.
  • Keine Normierung: Der Begriff Boxspringbett und die Beschaffenheit dieses Bettes unterliegen hierzulande keinen verbindlichen Standards. So kann es passieren, dass unter dieser Bezeichnung Betten verkauft werden, die weit von dem entfernt sind, was ein Boxspringbett tatsächlich ist. Solche Betten wird man bei uns definitiv nicht finden!

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Welches Boxspringbett eignet sich für wen?

Im Boxspringbetten Test haben wir herausgefunden, dass sich der Liegekomfort eines Boxspringbettes optimieren lässt, wenn man gewisse Regeln kennt, nämlich diese:

Menschen mit einem höheren Körpergewicht oder Rückenschmerzen

Bei einem Körpergewicht, das über 100 Kilogramm liegt oder auch bei Rückenschmerzen sollte das Boxspring mit einer Taschenfederung/ Tonnentaschenfederung ausgestattet sein.

Menschen, die stärker schwitzen
Wir alle sondern in der Nacht Schweiß ab, die einen mehr, die anderen weniger. Wer verstärkt nachts schwitzt, sollte beim Kauf eines Boxspringbettes auf keinen Fall auf die zusätzliche Auflage, den Topper verzichten, der im Idealfall aus Klimalatex besteht, das für die beste Luftzirkulation sorgt. Darüber hinaus sollte eine Taschenfederkernmatratze oder noch besser Tonnentschenfederkern Matratze gewählt werden.

Boxspringbett für Allergiker
Menschen, die an einer Allergie leiden, beispielsweise gegen Hausstaub oder Hausmilben allergisch sind, sollten aus hygienischen Gründen nicht auf einen Topper verzichten, der im Idealfall aus Klimalatex, Visko- oder Kaltschaum bestehen und keinesfalls aus Naturmaterialien wie Rosshaar gefertigt sein sollte

Boxspringbett für ältere Menschen
Senioren sollten nicht nur auf eine gewisse Höhe achten, um einen sicheren Ein- und Ausstieg zu sicherzustellen. Wer über die finanziellen Mittel verfügt, sollte ein Boxspringbett mit Motor favorisieren, mit dem das Rückenteil des Bettes aufgerichtet werden kann. Lesen, frühstücken im Bett oder auch fernsehen ist mit einem so fixierten Rückenpolster auf sehr bequeme Weise möglich. Darüber hinaus gibt es auch Boxspringbetten, bei denen zusätzlich das Fußteil elektronisch reguliert werden kann, was insbesondere für Menschen mit Venenleiden eine geeignete Maßnahme ist.

Menschen, die nachts frieren
Menschen, die nachts häufig frieren, sollten ebenfalls auf einen Topper nicht verzichten. Eine gute Wahl ist ein Topper aus Viskoschaum, der sich ideal an die Körperkonturen anpasst und wärmende Eigenschaften hat oder Kaltschaum. Ebenso sollte bestenfalls eine Kaltschaummatratze gewählt werden.

Menschen, die auf dem Rücken schlafen
Auch Rückenschläfer sollten auf einen Topper nicht verzichten, wobei ein Topper aus Kaltschaum dem Druck punktgenau nachgibt, wodurch die Wirbelsäule stabilisiert wird. Alternativ kommen auch noch ein Klimalatex-Topper oder ein Topper aus Viskoschaum in Betracht, die beide jedoch eher weich sind.

Was beim Kauf eines Boxspringbettes zu beachten ist

Wer ein Boxspringbett kaufen möchte, sollte bereits im Vorfeld einige Überlegungen anstellen, um auf den eigentlichen Kauf entsprechend vorbereitet zu sein. Dabei haben wir im Boxspringbetten Test herausgefunden, dass man unbedingt folgende unscheinbare Punkte bedenken sollte:

  • Wo soll das Boxspringbett aufgestellt werden und wie viel Platz habe ich tatsächlich zur Verfügung?
  • Wird es möglicherweise Probleme beim Transport des Boxspringbettes geben? Passt es durch alle Türöffnungen und durch das Treppenhaus?
  • Welchen Liegekomfort favorisiere ich, eine weiche oder eine harte Matratze? Zu dieser Frage ist anzumerken, dass die meisten Hersteller Empfehlungen aussprechen, welcher Härtegrad einer Matratze zu welchem Körpergewicht passt, wobei die persönlichen Vorlieben nicht außer acht gelassen werden sollten.
  • Aus welchem Material soll die Matratze gefertigt sein, aus Taschenfederkern, aus Bonellfederkern oder aus Kaltschaum? Die Frage nach dem Material gilt gleichermaßen auch für den Topper, für den mehrere Qualitäten zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Punkte, die beim Kauf eines Boxspringbettes beachtet werden sollten, nämlich diese:

Boxspringbett ist nicht gleich Boxspringbett. Und so kommt es beim Kauf entscheidend darauf an, dass es sich um ein echtes Boxspringbett handelt. Denn mittlerweile wird eine Vielzahl von Betten als Boxspringbetten angepriesen, die jedoch lediglich eine Boxspringoptik bieten, jedoch nicht den Aufbau eines solchen aufweisen. Diese “falschen” Boxspringbetten sind in unserem Boxspringbetten Test natürlich nicht zu finden, da wir sie nicht auflisten.

Ein gutes Boxspringbett erkennt man tatsächlich am hohen Liegekomfort und am Boxspring-Kern. Handelt es sich dabei lediglich um einen nutzlosen Holzkasten, dann ist es eine Billigvariante. In dem Boxspring sollten Federn sein, damit es auch wirklich ein Boxspringbett ist. Manche Box besteht zumindest teilweise aus Spanplatten. Dies sollte die Berücksichtigt werden, denn nur Massivholz ist wirklich stabil und erfüllt die Ansprüche für eine lange Lebensdauer.

Boxspringbetten gibt es in unterschiedlichen Höhen, beginnend ab einer Höhe von rund 50 cm. Welche Höhe die richtige ist, hängt von der Körpergröße der Person ab, die das Bett nutzen wird und von der Mobilität. Es gilt der Grundsatz: Je höher das Boxspringbett ist, umso komfortabler sind der Ein- und Ausstieg, wobei eine Höhe zwischen 60 und 65 Zentimetern zu den beliebtesten Höhen zählt. Manche Boxspringbetten sind mit einem Sitzstabilisator ausgestattet, der ein zu tiefes Einsinken beim Sitzen an der Bettkante verhindert. Gerade für Senioren kann das eine wertvolle Option sein, die das Aufstehen erleichtert.

Taschenfedern (und Tonnentaschenferderkern) sind besser al Bonellfedern, weshalb diese vorzuziehen sind. Das ist allerdings eine Frage des Preises, weshalb die meisten Boxspringbetten mit den günstigeren Bonellfedern ausgestattet sind. Bonellfedern unterscheiden sich von Taschenfedern dadurch, dass sie flächenelastisch nachgeben. Das bedeutet, dass der gesamte Körper einsinkt, während Taschenfedern punktelastisch nachgeben. Es sinken also nur die Körperstellen ein, bei denen Druck entsteht. Das sind typischerweise der Schulter- und der Beckenbereich, wobei der Körper insgesamt in einer ergonomisch korrekten Lage verbleibt.

Über den eigentlichen Liegekomfort entscheidet jedoch der Topper, wobei die Vielzahl der Materialien die Wahl erschwert. Hier gilt: wer gerne härter liegt, entscheidet sich für Kaltschaum. Wer es weicher mag, wählt Klimalatex, das obendrein die Luftzirkulation begünstigt.

Zu berücksichtigen ist auch, dass das Boxspringbett farblich in die jeweilige Umgebung passt. In Bezug auf die Optik sollte man beim Kauf im Hinterkopf behalten, dass das Boxspringbett auch gepflegt werden muss. Je heller also die Farbe ist, umso mehr Pflege wird erforderlich sein.DIes gilt jedoch auch für die Farbe schwarz, da hier Verunreinigungen auch schnell sichtbar werden.

Dieser Leitfaden soll eine echte Entscheidungshilfe für den Kauf eines Boxspringbettes sein. Ein Bett ist eine Investition für die nächsten Jahre oder sogar Jahrzehnte. Deshalb ist es gerade bei einem Bett, in dem wir – wie bereits zu Beginn erwähnt wurde – mindestens ein Drittel unseres Lebens verbringen, besonders wichtig, auf beste Qualität, einen hohen Schlafkomfort und auf rückenfreundliches Liegen zu achten.

Was kostet ein Boxspringbett?

Boxspringbetten sind im Handel zu den unterschiedlichsten Preisen erhältlich. Es werden bereits Modelle ab 300 Euro angeboten, wobei die hochwertigeren Modelle in der Regel mit 500 bis 1500 Euro zu Buche schlagen. Aber sicherlich gibt es auch Anbieter, die sogar über diese Preisangabe hinausschießen.

Die Qualitätsmerkmale der Boxspringbetten

Da die Preisspanne sehr groß ausfällt, stellt sich eine berechtigte Frage: Wie sehr leidet bei einem günstigen Modell die Qualität?

Sicherlich sind die Preise der Boxspringbetten, die per Hand angefertigt werden, wesentlich höher im Vergleich zu den industriell herstellten Betten. Doch in den Manufakturen, wo ein Boxspringbett noch handgefertigt wird, kommen auch zumeist hochwertigere Materialien zum Einsatz. So werden Materialien wie Schafschurwolle, Rosshaar oder auch Damast für die Herstellung für Matratzen und Topper eingesetzt.

Bei den günstigeren Modellen darf man nicht damit rechnen, dass Naturmaterialien genutzt werden. Besonders bei den Stoffen, die für die Box und das Kopfteil verwendet werden, sparen die Hersteller um mit Tiefpreisen die Konkurrenz auszustechen.

Die Boxen können aus Vollholz gefertigt sein, die dann über eine Bonellfederung oder eine Taschenfederung verfügen. Da Die Bonellfederung günstiger in der Herstellung ist, wird diese vermehrt in den Boxspringbetten eingesetzt. Die Taschenfederung ist in der Verarbeitung wesentlich aufwendiger und kostet damit auch entsprechend mehr. Kommen jedoch hochwertige Bonellfedern zum Einsatz, dann kann deren Qualität durchaus einer Taschenfederung entsprechen.

Worin die Unterschiede der einzelnen Federungen liegen, kann der jeweiligen Produktbeschreibung entnommen werden. Zudem gibt es auch Boxspringbetten, die mit Matratzen versehen sind, die über eine Federung im Kern verfügen. Die hochwertigen Matratzen sind in der Regel mit einer Taschenfederung versehen, da diese punktgenauer unterzubringen sind. Zudem gibt es auch Hersteller, die ausgeklügelte Federsysteme anbieten. Viele Hersteller geben die Federanzahl pro Quadratmeter an. Dabei gilt: Umso mehr Federn untergebracht sind, umso punktgenauer fällt der Schlafkomfort aus.

Raumgewicht und Stauchhärte sind ein weiteres Qualitätsmerkmal und diese Werte beziehen sich auf den Schaumstoff und dessen Qualität. Schaumstoff ist in den Matratzen als auch in den Toppern vorhanden. Wie fest der verarbeitete Schaumstoff ist, das kann an der Stauchhärte erkannt werden. Dabei wird ermittelt, wie einfach sich der Schaumstoff pressen lässt. Je höher dieser Wert ist, desto weiter kann der Schaumstoff eingepresst werden.

Zudem spielt auch das Raumgewicht eine wichtige Rolle. Dieser wird in kg/m3 angegeben. Je höher das Raumgewicht ausfällt, desto bessern sind die Eigenschaften der Matratze. Denn hier wird eine hohe Elastizität geboten und das, ohne erkennbare Materialermüdungen.

Des Weiteren sollte auch auf die Bezugsstoffe geachtet werden. Diese sollten robust und hochwertig sein. Der Scheuertourenwert gibt an, wie robust der Bezug ist. Dieser Wert wird mit „Einheit“ bezeichnet und er gibt an, wie strapazierfähig der Stoff ist.

Welche Matratze mit einem Boxspringbett?

Federkernmatratzen

Im Optimalfall sollte eine Taschenfederkernmatratze auf der Box liegen und bei einem simplen Bett reicht auch eine Federkern- oder eine Schaumstoffmatratze. Der Unterschied zwischen den Taschenfedernkern und dem Federkern ist, dass bei Ersteren jede einzelne Feder in eine Tasche verpackt ist und damit autark reagiert. In diesem Fall wird von einer punktuellen Entlastung gesprochen.

Bei dem Federnkern handelt es sich um ein einfaches Drahtnetz. Die Schlafunterlage besteht aus einem durchlaufenden Draht, der mit Windungen versehen ist. Bei dieser Matratze existiert keinerlei punktuelle Anpassung, sondern hier gibt es ausschließlich eine komplette Bewegung der gesamten Matratze – dabei handelt es sich um die sogenannte Flächenentlastung.

Vorteile

ein gutes Raumklima, leitet die Feuchtigkeit gut ab
Durch Zonen mit verschiedenen Härtegraden bequem und komfortabel
für Menschen geeignet, denen schnell warm wird
robust und lange Haltbarkeit
gute Punktelastizität

Nachteile

durch die Bauform nicht so gut geeignet für die Kombination mit verstellbaren Lattenrost
die Federn können mit der Zeit durchdrücken und Mulden hinterlassen
Keine Wärmeisolierung – daher nicht für Menschen geeignet, die schnell frieren
hohes Gewicht

Die Bonellfedern hingegen sind wenig elastisch und stützen daher den Körper ausgezeichnet. Daneben gibt es noch die Tonnentaschenfederkern-Matratzen. Die Federn dieser Matratzen weisen eine bauchige Form auf und sind besonders komfortabel und flexibel.

Die Federkernmatratzen bieten aufgrund ihres Aufbaus ein hervorragendes Schlafklima, da die Feuchtigkeit effektiv abgeleitet wird. Aber dieser Matratzentyp ist verhältnismäßig schwer?

Latexmatratzen

Wie der Name schon sagt, bestehen die Latexmatratzen aus Latex, bei dem es sich um ein Gummigemisch handelt. Dieses Gemisch wird in eine Stahlform gegossen und im Anschluss erhitzt. Bei der Herstellung von Latexmatratzen kommen sowohl Naturlatex als synthetischer Latex zum Einsatz. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass eine bessere Punktelastizität bei den Matratzen aus Naturlatex gegeben ist. Allerdings sind Latexmatratzen deutlich schwerer als eine Kaltschaummatratze und ist daher nur mit viel Aufwand wendbar. Durch die Bauform der Latexmatratzen wird dafür gesorgt, dass sie nur dort nachgeben, wo sie tatsächlich belastet werden und somit den Körper optimal stützen. Jedoch benötigen diese Matratzen eine „federnde Unterlage“ denn sie sind sehr flexibel.

Vorteile

weisen eine hervorragende Punktelastizität auf
keine Muldenbildung
nur eine geringe Anfälligkeit für Milbenbefall – somit auch Allergikergeeignet
eine gute Waermeisolierung
lange Haltbar

Nachteile

sind eher unhandlich
das Material leitet die Feuchtigkeit nur bedingt ab

Kaltschaummatratzen

Lange Zeit mussten sich die Kaltschaummatratzen mit einem schlechten Ruf herumschlagen. Sie galten als Billigware und auch ihre Haltbarkeit wurde bemängelt. Heute ist das nicht mehr der Fall. Denn in den letzten Jahren gab es unzählige Neuentwicklungen und dadurch werden heute auch qualitativ hochwertige Kaltschaummatratzen angeboten.

Der Kern einer solchen Matratze besteht aus aufgeschäumten Kunststoff. Die Schichten und Zonen bestehen aus den verschiedensten Schaumstoffkomponenten im Inneren und helfen dank der unterschiedlichen Dichte und Dicke, den Körper optimal zu stützen. Eine Kaltschaummatratze ist durchzogen von Belüftungskanälen und bietet ein angenehmes Schlafklima. Da Kaltschaummatratzen sehr flexibel sind, ist für sie ein Lattenrost als federnde Unterlage notwendig.

Vorteile

problemlose Anpassung an Körper und Lattenrost
eine hervorragende Punktelastizität
ein gutes Raumklima – Allergikergeeignet
gut zu transportieren
langlebig
sehr gute Wärmeisolation – besser als Federkernmatratze

Nachteile

nicht so gut geeignet für Menschen, die stark schwitzen
häufig chemische Ausdünstungen, diese verschwinden nach einiger Zeit
es sind Qualitätsunterschiede möglich – selbst in ein und derselben Charge eines Herstellers

Die richtige Matratze für das Boxpsringbett

Ein jeder hat einen ganz unterschiedlichen Körperbau und das wirkt sich somit auf die Wahl der Matratze aus. So müssen die herausragenden Körperpartien, wie beispielsweise Schultern oder Hüfte durch die Matratze und den Lattenrost entlastet werden, da sich ansonsten Fehlhaltungen und Rückenprobleme einstellen. Auch die schwächeren Körperpartien wie z. B. die Taille muss ebenfalls gestützt werden, damit eine ungesunde Krümmung der Wirbelsäule vermieden wird.

Damit der eigene Körpertyp ermittelt werden kann, ist es hilfreich sich vor einen Ganzkörperspiegel zu stellen und den Körpertyp mit der folgenden Tabelle zu vergleichen. Dabei sollten Fragen beantwortet werden wie:

Welche Körperpartie steht am meisten hervor?

Hüfte, Becken, Bauch oder Schultern?

So kann selbst herausgefunden werden, ob und wo die Matratze den Körper stützt und wo sie eher nachgeben sollte, damit die Wirbelsäule beim Liegen in ihrer natürlichen Haltung gelagert wird. Diese sollte auf der Seite eine gerade Linie bilden und auf dem Rücken eine flache doppelte S-Kurve – womit die Wirbelkörper optimal entlastet werden.

A-Typ

Birnenförmiger Körperbau

  • Breite Hüften
  • Schmale Schultern

Das Becken muss tiefer einsinken – es wird eine Matratze mit größerer Kernhöhe benötigt

I-Typ

Bohnenförmiger Körperbau

  • Hüfte ist wenig ausgeprägt
  • Schulter, Brust, Taille unterscheiden sich kaum in der Breite

Der Körper muss gleichmäßig gestützt werden – die Schultern müssen einsinken können

O-Typ

Rundlicher Körperbau

  • Viel Bauch und Brust

Das Becken muss tiefer einsinken können, aber zugleich muss der Nacken ausreichend gestützt werden

V-Typ

Pilzförmiger Körperbau

  • Breite Schultern
  • Schmales Becken

Die Schultern müssen entlastet werden – die Matratze sollte nicht zu weich sein, damit das Becken stabilisiert wird

X-Typ

Sanduhrförmiger Körperbau

  • Brust und Hüfte sind stark ausgeprägt

Die Taille muss von unten gestützt werden – damit der Kopf gerade gelagert wird

Die Schlaflage

Ebenso entscheidend für die Auswahl der Matratze ist die bevorzugte Schlafposition. Hier muss zunächst zwischen den Rücken- und Seitenschläfern unterschieden werden. Der Rückenschläfer benötigt eine Matratze, durch die der Rücken ausreichend gestützt wird, da dieser in der Rückenlage leicht zu einem Hohlkreuz neigt. Eine zu weiche Matratze kann hier dann schnell zu Fehlhaltungen und Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule führen. Anders bei den Seitenschläfern. Hier muss die Taille besonders gestützt werden, während Hüfte und Schultern einsinken sollten. Doch es sollte darauf acht gegeben werden, dass die Wirbelsäule beim Liegen stets eine gerade Linie bildet, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass am Morgen Verspannungen vorliegen.

Antworten auf wichtige Fragen zum Boxspringbett

Es ist möglich, in einen Boxspringbetten Test Leitfaden die wichtigsten und grundlegenden Informationen zu packen. Regelmäßig bleibt die eine oder andere Frage offen, die vielleicht nachfolgend beantwortet wird.

Welche Vorteile hat ein Boxspringbett gegenüber einem Wasserbett?

Der entscheidende Vorteil eines Wasserbettes gegenüber allen anderen Betten ist der Liegekomfort. Abhängig von der jeweiligen Füllmenge passt es sich sehr präzise an die jeweiligen Körperkonturen der auf dem Bett liegenden Person an. Durch die Anpassung werden gleichzeitig Druckstellen reduziert, und das Gewebe wird gleichmäßiger durchblutet. Allerdings kann es je nach Beweglichkeit und durch das relativ tiefe Einsinken schwierig sein, die Schlafposition zu verändern. Wer sich bei einem Boxspringbett für eine Matratze mit Taschenfederkern entscheidet und obendrein noch einen Topper mit dem auf die persönlichen Schlafvorlieben abgestimmten Füllmaterial verwendet, wird einen ebenso hohen Schlafkomfort wie in einem Wasserbett genießen.

Gegenüber dem Wasserbett hat das Boxspringbett den Vorteil einer guten Klimaregulierung, die bedingt ist durch die luftdurchlässigen Federn und eine entsprechende Luftzirkulation. Beim Wasserbett lässt sich die Temperatur regeln und auf die jeweilige Jahreszeit anpassen. Allerdings wird keine Feuchtigkeit absorbiert, sodass stark schwitzende Menschen das Schlafklima in einem Wasserbett möglicherweise als unangenehm empfinden.

Durch spezielle Vliese in ihrer Intensität regulierbare Wellenbewegungen vermitteln das besondere Liegegefühl in einem Wasserbett, das beruhigend wirkt und beim Einschlafen hilft. Hinsichtlich dieses besonderen Liegegefühls ist das Wasserbett unschlagbar, auch wenn das Boxspringbett über einen hohen Liegekomfort verfügt.

Bei einem Wasserbett kann von einer Lebenserwartung von rund zehn Jahren ausgegangen werden. Das Boxspringbett hat hier gegenüber dem Wasserbett den Vorteil, dass bei Abnutzung nicht das gesamte Bett ausgetauscht werden muss, sondern sich der Wechsel auf die Matratze und den Topper beschränken kann. Wie oft ein Wechsel dieser austauschbaren Teile stattfindet, ist Geschmachssache, während das Boxspring nahezu unverwüstlich ist und durch den Austausch der Stoffbespannung ebenfalls neuen Glanz erhalten kann.

Ein Wasserbett bedarf spezieller Pflege, und zwar sowohl innen als auch außen. Während die Wasserkernfolie mit einem speziellen Vinylreiniger gesäubert werden kann, sollte dem Wasser regelmäßig ein bestimmtes Pflegemittel zugesetzt werden, um Algenbildung zu vermeiden. Einfacher funktioniert die Reinigung eines Boxspringbettes. Die Matratze und vor allem der Topper können gewendet und gelüftet oder auch mit einem Dampfreiniger gereinigt werden.