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Bewertung
Testnote 

1,7 ("sehr gut")

1,8 ("sehr gut")

2,6 ("befriedigend")

2,3 ("gut")

2,3 ("gut")

Anschmiegverhalten
Feuchtigkeitstransport
FĂŒllmaterial

100% GĂ€nseflaum

100% GĂ€nsedaunen

60% Daunen, 40% Federn

90% Daunen 10% Federn

90% Daunen 10% Federn

WĂ€rmestufemittelextra warmmittelmittelmittel
GrĂ¶ĂŸen 
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FĂŒllgewicht

720g

900g

780g

630g

900g

FĂŒllmaterial Verteilung
waschbar bis

60°C

60°C

60°C

60°C

60°C

trocknergeeignet
allergikergeeignet
schadstoffgeprĂŒft
 
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Daunendecke Test 2018

Frau unter Daunenbettdecke
In den deutschen Betten lagen frĂŒher ganz unabhĂ€ngig von der Jahreszeit, vornehmlich die dicken Federbetten und Daunendecken. Das war jedoch zu einer Zeit, als in den WohnrĂ€umen noch keine Zentralheizungen vorhanden und klamme Decken an der Tagesordnung waren.

Von den Verbrauchern wurden die ersten synthetischen Bettdecken nicht sehr gut angenommen, denn im Sommer schwitzte man schnell darunter. Im kalten Winter dann wĂ€rmte die Kunstfaser nicht so gut wie die Daunendecke. Erst spĂ€ter kamen die mit Seide, Kamelhaar oder Kaschmirwolle gefĂŒllten Bettdecken auf - doch diese waren fĂŒr die NormalbĂŒrger nicht erschwinglich, denn sie waren schlicht weg zu teuer. Daher waren diese Decken in den kleinbĂŒrgerlichen Haushalten kaum zu finden. Bei ihnen waren dafĂŒr die dicken Steppdecken aus 100 % Naturfaser - zumeist aus reiner Baumwolle - beliebt. Neue Fertigungstechnologien, Massenproduktion und Outsourcing haben eine Vielzahl von Bettdeckenarten heutzutage fĂŒr jedermann erschwinglich gemacht.

Was ist eine Daunendecke?

Die Daunendecken zĂ€hlen zu den Bettwaren. Damit diese Decken als Daunendecke bezeichnet werden dĂŒrfen, muss die FĂŒllung aus mindestens 60 % Daunen bestehen. HandelsĂŒbliche Daunendecken enthalten eine Mischung aus 90 % Daunen und 10 % Federn, wobei es sehr unterschiedliche Daunenanteile gibt:

  • Reine Daune - 100 %
  • leicht fedrige Daune - 90 % Daune/10 % Federn
  • fedrige Daune - 60 % Daunen/40 % Federn
  • Dreivierteldaune - 30 % Daunen/70 % Federn
  • Halbdaune - 15 % Daunen/ 85 % Federn
  • Federn - 100 % Federn

Was ist der Unterschied zwischen Daunen und Federn?

Bei beiden, Daunen wie Federn, handelt es sich um Naturprodukte. FĂŒr die Daunen- und Federbetten wird hauptsĂ€chlich das Gefieder von GĂ€nsen und Enten verwendet.

Die Daune

Die Daune wird auch als Unterfeder bezeichnet und stammt von dem schĂŒtzenden Unterkleid der GĂ€nse und Enten. Zwar handelt es sich auch bei ihr um eine Feder, aber ihr Aussehen und auch ihre WĂ€rmeeigenschaften unterscheiden sich erheblich von denen der herkömmlichen Federn. Die Daunen gleichen optisch eher einem Wattebausch oder einer Schneeflocke. Sie sind dreidimensional, weisen ein grosses Volumen auf und sind zudem auch sehr weich und elastisch und ihr Kiel ist sehr kurz und weich. In einer Daune können sich Luftpolster bilden und da Luft generell ein schlechter WĂ€rmeleiter ist, wird das Luftpolster im Federkleid zur Isolationsschicht im Federkleid und schĂŒtzt den Körper vor AuskĂŒhlung.

Die Federn

Die Federn sind nur zweidimensional und verfĂŒgen ĂŒber einen hĂ€rteren Kiel. Zudem sind sie nicht in der Lage ein schĂŒtzendes Luftpolster zu bilden. Auch weisen sie nicht die gleiche ElastizitĂ€t einer Daune auf und sind dadurch weniger anschmiegsam. Daunen hingegen finden sehr schnell wieder zu ihrer ursprĂŒnglichen Form zurĂŒck.

Eiderdaunen

Die leichtesten und besten Daunen mit der höchsten WĂ€rmespeicherkapazitĂ€t bietet die Eiderente. Ihre Daunen werden nicht gerupft, da diese Entenart eine geschĂŒtzte Spezies ist. Diese Enten nutzen ihre Bauchdaunen zum Auspolstern des Nestes und ist in Europa hauptsĂ€chlich in Skandinavien anzutreffen. Doch diese ĂŒberragende DaunenqualitĂ€t hat ihren Preis, denn es bedarf 700 Nester, um rund 1 kg verwertbare Daunen zu sammeln.

Daunendecke ist nicht gleich Daunendecke

Das FĂŒllmaterial muss zu 99,5 % aus Daunen, Federn und deren Bestandteilen bestehen - so wird es durch die europĂ€ischen DIN-Norm 12934 vorgeschrieben. Zudem gilt: Dass nur dort wo Daunendecke draufsteht, auch ĂŒberwiegend Daunen verarbeitet wurden. Denn nach der EU-Norm darf sich eine Bettdecke nur dann Daunendecke nennen, wenn ihre FĂŒllung mindestens aus 60 % Daunen besteht. Andernfalls gilt sie als Federdecke. ZusĂ€tzlich erwartet der Gesetzgeber eine QualitĂ€tserkennung mit einer der sieben QualitĂ€tsklassen (Klasse I - VII).

FĂŒr die Klasse I, darf das FĂŒllmaterial neben Daunen und Federn nur max. 5 % an anderen Elementen wie Bruch oder Flug enthalten. Alternativ wird diese FĂŒllung auch als „neu“ bezeichnet.

Wie werden die Daunen gewonnen?

Da Daunen von Enten und GĂ€nsen sowie von LandgeflĂŒgel abstammen, sind sie ein Naturprodukt. Die herkömmlichen Daunen, werden im Gegensatz zu den Eiderdaunen durch Schlachtrupf gewonnen oder auch durch Lebenrupf wĂ€hrend der mehrmaligen Mauser im Jahr.

Eine bessere WĂ€rmeeigenschaft im Vergleich zu den Entendaunen weisen die GĂ€nsedaunen auf. Diese Tatsache und die höhere Bauschkraft fĂŒr mehr ElastizitĂ€t sowie das kuschelige weiche GefĂŒhl, macht die GĂ€nsedaune zu einem teuren Produkt.

Die FĂŒllung der Daunendecke

Der Gesetzgeber erlaubt, aufgrund der teuren Daunen, FĂŒllgutmischungen, jedoch nur mit dem Hinweis auf den verwendeten Daunen-Federanteil. Die Anteile sind dabei auf 10 % zu runden mit der Ausnahme der ehemaligen Halbdaune, die aus 85 % Federn und 15 % Daunen besteht.

Je höher der Anteil der Federn in der Bettdecke ausfĂ€llt, desto schwerer wird diese. Zudem sinken die FĂŒllkraft, das Volumen und die ElastizitĂ€t. Der Name weist bereits darauf hin, dass es sich aus diesem Grund bei der Halbdaune um keine Daunendecke handelt. Eine Bettdecke aus 90 % Daunen und 10 % Federn darf als Daunendecke angeboten werden.

Gans ist nicht immer gleich Gans

Zumindest ist das die Ansicht der EU. Aus diesem Grund kann eine Daunendecke mit der Bezeichnung „reine Gans“ bis zu 10 % Entendaunen enthalten. Das ist fĂŒr die Hersteller wesentlich gĂŒnstiger, aber fĂŒr den Verbraucher mit einem negativen Aspekt versehen - denn die Entendaunen sind kleiner und sind auch weniger warm. Mischungen mit 70 bis 89,90 % GĂ€nsedaunen dĂŒrfen als „Gans“ bezeichnet werden und weitere Bezeichnungen sind „Gans/Ente“, „Ente/Gans“, „Ente“ sowie „reine Ente“.

Die QualitÀt der Daunen

FĂŒr ein grosses Volumen und die ElastizitĂ€t ist die FĂŒllkraft der Daunenmischung wichtig. Im Gegensatz zu den Federn sind die Daunen dreidimensional und besitzen somit ein grĂ¶ĂŸeres Volumen. Weniger Volumen bringt ein höheres Gewicht, aufgrund dessen das mehr FĂŒllmaterial verwendet werden muss. Zugleich nimmt dabei die ElastizitĂ€t ab. Die FĂŒll- oder Bauschkraft der Daunen ist messbar.

Nach dem die Daunen sortiert, gewaschen und getrocknet wurden, wird eine Unze (28 gr) einer Daunenmischung in einen Messzylinder mit Luft aufgelockert und anschließend fĂŒr eine bestimmte Zeit mit Hilfe einer 100 g schweren Andruckplatte komprimiert. Im Anschluss, nachdem die Platte entfernt wurde, wird gemessen, bis zu welcher Höhe sich die Daunen in einer bestimmten Zeit erheben. An einer Messskala wird die erreichte Höhe in Millimeter abgelesen, wobei die Werte je nach der QualitĂ€t des FĂŒllmaterials schwanken.

Hochwertige Daunen mit ihren unzĂ€hligen VerĂ€stelungen bieten ein wesentlich grĂ¶ĂŸeres Luftpolster als Federn. So kann eine sehr gute Daunenmischung zwischen 180 und 210 mm erreichen - wobei der untere Wert mit 70 mm fĂŒr eine minderwertige QualitĂ€t steht.

Die Maßeinheit CUIN (Kubikzoll pro Unze) wird hĂ€ufig in diesem Zusammenhang verwendet. Ein Kubikzoll entspricht dabei 16,3871 Millimeter. Folgende Angaben können als Anhaltspunkt dienen: 100 % GĂ€nsedaunen erreichen bis zu 800 CUIN. Eine Mischung von 90 % Daunen und 10 % Federn erreichen immerhin noch rund 650 CUIN.

Das Gewicht der FĂŒllmenge

Das Gewicht der Daunendecke basiert auf und definiert zugleich ihren Einsatzzweck. Eine leichte Sommerdecke wiegt gerade einmal 250 g, wĂ€hrend eine warme Winterdecke eine FĂŒllmenge von bis zu 1800 g auf die Waage bringen kann. SelbstverstĂ€ndlich ist das Gewicht der Daunendecke zusĂ€tzlich von der GrĂ¶ĂŸe (DeckenflĂ€che) abhĂ€ngig.

Die HĂŒlle einer Daunendecke

Zumeist wird die FĂŒllung in einer leichten HĂŒlle aus Baumwolle aufbewahrt. Denn diese ist zum einen gut luftdurchlĂ€ssig, womit die eingedrungene Feuchtigkeit schnell wieder nach außen verdunsten kann, und zum anderen ist sie dicht gewebt. Durch diesen Fakt können die Milben und Hautschuppen nicht hineingelangen. Über die QualitĂ€t der HĂŒlle entscheidet die Webdichte. So ist fĂŒr ein daunendichtes Gewebe ein sehr dĂŒnnes Garn notwendig, wobei die GarstĂ€rke mittels der metrischen Nummerierung angegeben wird: Nm 180/1 bedeutet, dass 180 Meter von dem Garn 1 Gramm wiegen. Ein sehr gutes Garn weist einen Wert von 270/1 Nm auf.

Je höher der Anteil an Federn mit einem harten Kiel ist, desto robuster und „schwerer“ muss die HĂŒlle sein. Diese HĂŒllen gelten als mindere QualitĂ€t, wie beispielsweise Perkal, und werden auch als EinschĂŒtte bezeichnet. Bettdecken, die einen höheren Daunenanteil aufweisen, sind in der Regel mit einem leichteren und feineren sowie besonders geschmeidigen Inlett versehen. Dieses weist eine sehr hochwertige Webung auf mit mehr als 130 FĂ€den pro Quadratzentimeter, wie beispielsweise Batist.

Batist wird aus einem sehr feinen Garn gewebt und ist daher trotz der hohen Dichte sehr leicht. Er besteht zumeist aus Baumwolle. Als Mako-Baumwolle werden Stoffe mit der QualitÀtsklasse 150 bis 200 Nm bezeichnet.

In Deutschland gibt es aktuell 10 verschiedene Deckenformate, angefangen von der Babydecke ĂŒber die Standard- und KomfortgrĂ¶ĂŸen bis hin zu den ÜbergrĂ¶ĂŸen fĂŒr das Kingsize-Bett. Aufgrund dessen, dass die durchschnittliche KörpergrĂ¶ĂŸe in den letzten 50 Jahren angestiegen ist, geht der Trend generell hin zu den grĂ¶ĂŸeren bzw. lĂ€ngeren Bettdecken.

Einzelbetten:

StandartgrĂ¶ĂŸe: 135 x 200 cm
StandardgrĂ¶ĂŸe mit ÜberlĂ€nge: 135 x 220 cm
StandardgrĂ¶ĂŸe in Österreich: 140 cm x 200 cm

Überbreite Bettdecken:

KomfortgrĂ¶ĂŸe: 155 x 200 cm
KomfortgrĂ¶ĂŸe mit ÜberlĂ€nge: 155 x 220 cm

Doppelbetten:

StandardgrĂ¶ĂŸe: 200 x 200 cm
KomfortgrĂ¶ĂŸe mit ÜberlĂ€nge: 200 x 220 cm
KomfortgrĂ¶ĂŸe mit Überbreite und -lĂ€nge 240 x 220 cm
Kingsize GrĂ¶ĂŸe: 260 x 220 cm

Kinder & Babys:

BabygrĂ¶ĂŸe: 80 x 80 cm
KleinkindergrĂ¶ĂŸe: 100 x 135 cm

Wie die passende DeckengrĂ¶ĂŸe finden?

Die optimale GrĂ¶ĂŸe einer Bettdecke ist abhĂ€ngig von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise:

  • von der GrĂ¶ĂŸe des Bettes /Matratze
  • von der eigenen KörpergrĂ¶ĂŸe
  • ob die Decke fĂŒr eine oder fĂŒr zwei Personen gedacht ist (Einzel- oder Doppeldaunendecke)

Die gĂ€ngigste GrĂ¶ĂŸe ist derzeit 155 x 220 cm (Überbreite und -lĂ€nge). Dadurch bietet diese Decke mehr Komfort als die StandardgrĂ¶ĂŸe und ist auch kuscheliger. Eine Daunendecke muss in der Regel durch einen Fachbetrieb gereinigt werden und somit spielt ein etwas grĂ¶ĂŸeres Volumen des Deckenformats in Hinblick auf die Reinigung nur eine untergeordnete Rolle.

Aber nicht fĂŒr jeden ist eine solche Decke ideal, denn bei der Auswahl stellt sich die Frage, ob die Daunendecke allein genutzt wird oder gemeinsam mit dem Partner. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine Frage des Schlafkomforts, wobei jemand der einen eher leichten Schlaf hat, eher zwei Daunendecken nutzen sollte. Damit wird eine ruhige Nacht gewĂ€hrleistet und es muss  in der Nacht nicht mit dem Partner um die Bettdecke gerungen werden. Vor allem große Personen mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe ĂŒber 180 cm sollten sich darĂŒber Gedanken machen.

Welche Daunendecken-Arten werden angeboten?

Im Wesentlichen hĂ€ngt die Typenbestimmung einer Daunenbettdecke von der Steppung ab. Diese dient dazu, zu verhindern, dass die DaunenfĂŒllung verrutscht und um diese somit zu fixieren. Zudem wirkt sich die Steppung auch auf die WĂ€rmeisolierung aus.

So werden bei den Sommerbetten, die einzelnen Gewebepunkte miteinander verwebt, damit eine PunktkĂŒhlung erzeugt wird. Bei den dickeren Winterbetten werden Stege verwendet. Bei diesen Stegen handelt es sich um Stoffstreifen, die zwischen der oberen und unteren Stoffplatte eingenĂ€ht werden. Selbst die Optik bestimmt den Charakter der Steppung. Ein Oberbett, dass als Daunendecke deklariert ist, besitzt keine Steppung.

Oberbetten/-decke

Diese Bettdecken werden auch als „Plumeau“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Decke, die nur mit einer Kammer fĂŒr das FĂŒllgut versehen ist. Bekannt ist diese Bettdecken-Art durch die flauschigen Ballonbetten vergangener Zeiten. In dieser HĂŒlle können sich die Daunen und Federn frei bewegen.

Steppbetten/-decke

Umgangssprachlich wird diese Bezeichnung fĂŒr die leichtere (Karo-)Steppdecke verwendet. Bei diesen Bettdecken wird der obere Stoff auf den unteren aufgesetzt. Dadurch wird dem FĂŒllgut ein „Wandern“ erschwert, aber es können sich so KĂ€ltebrĂŒcken bilden und damit sind diese Bettdecken eher fĂŒr die warme Jahreszeit geeignet.

Die Einziehdecke

Dabei handelt es sich um eine Bettdecke mit abgenĂ€hten Karrees (LĂ€ngs- und QuersteppnĂ€hte), durch die verhindert wird, dass das FĂŒllgut wandert. Ein idealer Typ fĂŒr Sommerdaunendecken.

Duo-Einziehdecke

Zwei Einziehdecken, die lediglich an den Außenkanten durch ein Einfassband zusammengenĂ€ht sind. Diese Bettdecken-Art eignet sich vor allem fĂŒr die kĂ€ltere Jahreszeit. Da Luft ein schlechter WĂ€rmeleiter ist, dient das Luftpolster zwischen den beiden Decken als zusĂ€tzliche Isolationsschicht. Die KörperwĂ€rme bleibt unter diesen Decken erhalten.

Kammerstegdecken

Diese Daunendecke ist mit gleich mehreren Gleichgroßen in der Regel vier in sich geschlossenen Kammern versehen. Diese sind wiederum mit unterbrochenen Stegen in LĂ€ngsrichtung unterteilt. Hier ist eine gleichmĂ€ĂŸige Verteilung des FĂŒllgutes gewĂ€hrleistet und KĂ€ltebrĂŒcken werden vermieden.

Kassettendecken

Diese sind Ă€hnlich wie die Einziehdecke mit 12, 15 oder 24 Karrees versehen aber verfĂŒgen dazwischen noch ĂŒber einen 2 bis 15 cm hohen Steg. Die FĂŒllung kann sich bei einem höheren Steg besser in dem Karree bewegen und je höher der Steg ist, desto höher ist die Isolationswirkung. Aus diesem Grund sind die Stege bei einer Winterdaunendecke höher als bei der Sommerdecke. Zudem weisen weniger Kassetten und höhere Stege auch auf eine höhere FĂŒllmenge hin.

Vierjahreszeitendecke

Dabei handelt es sich um zwei Einziehdecken mit einer unterschiedlichen FĂŒllmenge und einer unterschiedlichen Steppung, die lediglich zusammengeknöpft sind. Durch diese einfache Verbindung der beiden Decken, sind diese schnell und leicht von einander zu trennen, womit sie als Sommerdecke, angenehme Übergangsdecke oder als warme Winterdecke genutzt werden kann.

Weitere Deckentypen sind das Innen- und Außenstegbett, das Punktsteppbett, die Decken mit Phantasie-Steppung und die Vielstegbetten.

Welche Decke fĂŒr welche Jahreszeit?

Die Kassettendecken mit einem höheren Steg, Ballonbetten und Kammerstegbetten eignen sich generell fĂŒr die kalte Jahreszeit. Je höher das WĂ€rmebedĂŒrfnis ausfĂ€llt, desto höher muss der Steg sein. Wer nur einen geringen WĂ€rmebedarf hat, fĂŒr den ist ein Steg von 3 cm ausreichend. FĂŒr einen mittleren WĂ€rmebedarf ist ein 10 cm Steg empfehlenswert und fĂŒr einen hohen ein Steg von 15 cm Höhe. In diesem Fall kann die FĂŒllung dann durchaus 1200 Gramm und mehr betragen.

In der Übergangszeit sind Stege mit einer Höhe von 3 cm ausreichend und im Sommer sind dagegen die dĂŒnnen Daunenbetten mit einer geringen FĂŒllung von rund 200 bis 250 g ausreichend, damit selbst in einem sehr stark aufgeheiztem Schlafraum eine angenehme Nachtruhe gewĂ€hrleistet ist. Die KĂ€ltebrĂŒcken der Steppung werden hier bewusst fĂŒr einen kĂŒhlenden Effekt genutzt.

Damit jeder problemlos in der vielfÀltigen Auswahl die passende Bettdecke findet, gibt es eine Einteilung in WÀrmeklassen bzw. WÀrmegrade.

Die WĂ€rmegrade der Daunendecken

Daunendecke ist nicht gleich Daunendecke - Es kommt auf die FĂŒllung und die Steppung an. Die meisten Haushalte nutzen passend zu der jeweiligen Jahreszeit bzw. den jeweiligen Temperaturen ĂŒber das Jahr zwischen zwei und vier verschiedene Daunendecken. Damit die Daunendecken einfach unterschieden werden können, sind diese gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung erfolgt in WĂ€rmeklassen (WK 1 bis 5) bzw. WĂ€rmegrade. Durch diese Klassifizierung wird aufgezeigt, wie gut es um die WĂ€rmeeigenschaften einer Daunendecke bestellt ist, wobei die WK 5 bzw. der WĂ€rmegrad 5 der besten wĂ€rmespeichernden Klasse entspricht.

WĂ€rmegrad 1

Daunen Sommerdecke: Diese ist sehr leicht und wirkt sogar kĂŒhlend. Sie ist perfekt fĂŒr den Sommer und fĂŒr sehr warme Schlafraeume. Auch geeignet fĂŒr Personen, die schnell schwitzen bzw. denen schnell warm wird.

WĂ€rmegrad 2

Daunen Sommerdecke Sommerhalbjahr (FrĂŒhling) / Übergangsbettdecke. Sie ist optimal fĂŒr die warme ĂŒbergangszweit im FrĂŒhjahr und Herbst. Diese Daunendecke empfiehlt sich fĂŒr alle, die ein weniger hohes WĂ€rmebedĂŒrfnis haben. In der Regel ist diese Decke ohne Stege und wird auch gern als Ganzjahresdecke in SchlafrĂ€umen genutzt, die eine konstante Temperatur aufweisen.

WĂ€rmegrad 3

Daunen Winterdecke Winterhalbjahr (Herbst) / Übergangsbettdecke. Sie ist ideal fĂŒr die kalte Übergangszeit im FrĂŒhjahr und Herbst. Diese mittelwarmen Daunendecken sind zumeist mit einer Kassettensteppung von 1,5 bis 2,5 cm ausgestattet. Zudem sind diese Decken auch als Ganzjahresbettdecke bei normalen Schlafzimmertemperaturen empfehlenswert.

WĂ€rmegrad 4

Daunen Winterdecke. Dabei handelt es sich um eine sehr dicke Winterbettdecke, die hervorragend geeignet ist fĂŒr kalte Schlaftemperaturen und auch, wenn man schnell friert. FĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸig gute Isolation sind diese Daunenbettdecken mit einer Kassettensteppung versehen. Die Stege weisen einen Abstand von 2 bis 15 cm auf.

WĂ€rmegrad 5

Der Handel bietet darueber hinaus auch Daunendecken an, die die Bezeichnung „WinterPlus“ tragen. Diese sind nochmals dicker als die reinen Winterdecken, da sie zur Nutzung in kalten SchlafrĂ€umen und im Freien gedacht sind. Aufgrund der hohen Isolationseigenschaften sind diese Bettdecken nicht fĂŒr den Einsatz in einem wohltemperierten Schlafraum geeignet.

Von den Herstellern werden auch noch die sogenannten Vierjahreszeit-Bettdecken angeboten bzw. die Kombi-Decken. Dabei handelt es sich um zwei Bettdecken: eine Sommerbettdecke und eine Übergangsbettdecke. Werden diese beiden zusammengeknöpft, dann ergeben sie eine warme Winterdecke.

Die Vor- und Nachteile

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das WĂ€rmeverhalten der Daunendecken einzigartig ist. Aber das hat auch seinen Preis. Zumeist werden hochwertige Daunen mit Federn vermischt, um so einen akzeptablen Preispunkt realisieren zu können. Der Daunen- bzw. Federanteil ist fĂŒr den Preis ausschlaggebend, denn Federn sind zwar aufgrund des starren Kiels steifer und zudem auch nicht so flauschig wie Daunen, jedoch in der Anschaffung viel gĂŒnstiger. Zudem knistern Federn bei jeder Bewegung und auch ihre WĂ€rmewirkung ist geringer als die von Daunen. Bereits vorab haben wir erwĂ€hnt, dass nur Bettdecken, die einen Daunengehalt von mindestens 60 % aufweisen, die Bezeichnung „Daunendecke“ tragen dĂŒrfen.

Der Federanteil kann bei den gĂŒnstigen Bettdecken bis zu 90 % betragen und damit gelten diese nicht als Daunendecke. Wer eine besonders anschmiegsame Daunendecke sucht, der sollte auf einen Daunengehalt von mindestens 90 % achten.

Vorteile

  • Daunen sind Naturmaterialien. Sie sind in der Regel frei von unweltbedenklichen Stoffen
  • Daunen sind leichter als Federn - sie besitzen eine höhere Bauschkraft
  • Feuchtigkeit wird aufgrund der sehr guten Klimaeigenschaften schnell abtransportiert - die SchlafstĂ€tte bleibt trocken
  • kuschelig und wĂ€rmeisolierend
  • grosses Volumen bei sehr geringen Gewicht
  • hoher Schlafkomfort
  • zumeist waschbar bei 40 bis 60 Grad
  • Haltbar bis zu 15 Jahre
  • Daunendecken können auf dem Kompost verwittern, wenn sie nicht mehr benötigt werden

Nachteile

  • die Anschaffungskosten - sie fallen höher aus als bei Kunstfaser- oder Naturhaardecken
  • Daunendecken sind etwas schwerer als die Bettdecken aus moderner Mikrofaser
  • nicht alle Daunen- und Federbetten können zuhause in der Waschmaschine gereinigt werden

Daunendecken fĂŒr Allergiker

Beim Kauf einer Daunendecke stellt sich besonders fĂŒr Allergiker die Frage, ob diese insbesondere fĂŒr Hausstauballergiker geeignet sind. Um herauszufinden ob eine Daunendecke fĂŒr einen Allergiker ein No Go ist oder ob dieser unter einer Daunendecke schlafen kann, muss zuerst abgeklĂ€rt werden, welche Stoffe eigentlich die Allergie auslösen. Also wodurch Atemnot, trĂ€nende Augen und Schnupfen ausgelöst werden.

Denn nicht die Hausstaubmilbe selbst ist der Allergieauslöser, wie weit verbreitet angenommen wird, sondern ihre Ausscheidungsprodukte. Die Hausstaubmilbe muss sich ernĂ€hren um zu ĂŒberleben und ihre Hauptnahrungsquelle sind die menschlichen Hautschuppen. Damit sind Federn und Daunen keine Nahrungsquelle. Die meisten der Hausstaubmilben im Wohnbereich sind in den Matratzen selbst zu finden und nicht wie so oft angenommen in den Kopfkissen und Bettdecken. Das konnte durch Langzeitstudien bestens nachgewiesen werden.

Zudem muss die Herstellung der Produkte beachtet werden. Dabei ist es wichtig, dass die verwendeten Daunen keine Milben oder Staubpartikel von vornherein mit in die Bettdecke bringen. Des Weiteren ist es wichtig, dass das Inlett Staub- und daunendicht ist, damit keine Allergene, also Allergie auslösende Fremdteilchen die Bettdecke verlassen können.

Mit dem NOMITE-GĂŒtezeichen wird die Eignung eines Produktes fĂŒr Menschen mit einer Hausstauballergie garantiert. Weitere Hinweise gibt es ĂŒber das GĂŒtesiegel und die Hausstaubmilbenallergie auf www.nomite.de. Die Hersteller mĂŒssen dieses Siegel beantragen, wobei der Vorgang mit einer großen Investition verbunden ist, die nicht jeder trĂ€gt. Aus diesem Grund tragen nicht alle Daunendecken, die fĂŒr Hausstauballergiker geeignet sind, dieses GĂŒtezeichen. Wem das GĂŒtesiegel wichtig ist, der wĂ€hlt beispielsweise Daunendecken von Otto Keller, Sleepwell Kauffmann GmbH oder Seibersdorfer.

Die Pflege und Reinigung der Daunendecken

Zudem ist die Pflegeeigenschaft der Daunendecken fĂŒr viele ein wichtiges Kaufkriterium. Denn in der Regel kann eine Daunendecke nicht einfach in die Waschmaschine gesteckt werden, sei es da sie zu groß ist oder aber da sie eine Spezialreinigung benötigt.

Es ist empfehlenswert, eine Daunendecke niemals selbst zu waschen, sondern das den Profis zu ĂŒberlassen. Denn bei einer nicht fachgerechten Reinigung kann die DaunenfĂŒllung verklumpen oder platt werden, womit sie ihre WĂ€rmeleistung verliert.

Über die ReinigungsfĂ€higkeit gibt die Herstellerbeschreibung Auskunft. So sind manche Modelle durchaus bei 40 bis 60 Grad in der Waschmaschine waschbar. Doch wenn man sich fĂŒr eine Reinigung in der Waschmaschine entscheidet, dann sollte dafĂŒr ein Feinwaschmittel oder ein spezielles Waschmittel fĂŒr Daunen, Baumwolle und Seide genutzt werden. Die Bettdecke sollte stets im Fein- oder Wollwaschprogramm gereinigt werden und die WĂ€schetrommel sollte groß genug sein, damit die Decke sich ausreichend bewegen und das Wasser sich gut verteilen kann.

Insbesondere Ballondecken sollten nach dem Waschen wieder aufgebauscht werden, damit der gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeeffekt wieder hergestellt wird. Jedoch ist ein tĂ€gliches auslĂŒften und aufschĂŒtteln ausreichend, um die Bettdecke sauber zu halten. Doch dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Daunendecke nicht mit Feuchtigkeit oder zu starker Sonneneinstrahlung in Kontakt kommt. Denn durch die UV-Strahlung kann eine Daunendecke auf gut 70 Grad Celsius aufheizen und diese dann farblich verblassen lassen. Die Daunendecke verliert zudem an ElastizitĂ€t und der Schlafkomfort sinkt.

Vorstellung der fĂŒhrenden Hersteller

Irisette

Vor mehr als fuenfzig Jahren wurde das Unternehmen im Schwarzwald gegrĂŒndet und hat seinen Marktanteil im Bettwarensegment kontinuierlich ausgebaut. Irisitte gilt als der Erfinder der bunten BettwĂ€sche und das zu einer Zeit, als diese noch verpönt war und die Menschen die blĂŒtenweiße BettwĂ€sche bevorzugten. Damit war das Unternehmen seiner Zeit immer ein StĂŒck voraus.

Was mit einfachen bunten Webstoffen begann hat sich im Laufe der Zeit zu einem professionellen Unternehmen entwickelt, dass einen hervorragenden Ruf als Produzent von Bettwaren genießt. Sein Image als Trendsetter pflegt Irisette und hat immer wieder den Mut zum modischen Design, ansprechenden Farbkombinationen und aufwendigen Druckprozessen. In Deutschland betrĂ€gt der Bekanntheitsgrad von Irisette 93 % und das ist einer der höchsten in der gesamten Textilbranche. Die Daunenbettdecken und Kissen werden durch die Badenia Bettkomfort GmbH in Friesenheim vertrieben.

Sleepwell Kauffmann

Bereits 1823 begann die Erfolgsgeschichte von Kauffmann als Familienunternehmen, die ĂŒber die erste Bettfedernfabrik 1896 bis hin zu Europas modernster Bettfedernmanufaktur (2001) im österreichischen Hörbranz fĂŒhrt. Das Dauenatelier Kauffmann vereint modernste Technik mit traditionellen Fachwissen.

Der Firmensitz von Kauffmann befindet sich in der österreichischen Region Bregenz. Das Unternehmen expandiert stetig und verfĂŒgt bereits ĂŒber mehrere Bettfedernfabriken, eine eigene GeflĂŒgelzucht und mehrere Materiallager. Die modernste Bettwarenfabrik entstand 2001 in Hörbranz, wo Kauffmann alle Teile des Unternehmens an einem Standort zusammenfĂŒhrt, damit die Produktion und das versammelte Wissen der Mitarbeiter sich an einem Ort potenzieren kann.

Falkenreck

Das GĂŒtersloher Familienunternehmen besteht seit den 1970er Jahren fĂŒr Daunendecken und -kissen, die in aufwendiger und liebevoller Handarbeit produziert werden. Die hohe QualitĂ€t der Produkte werden von renommierten deutschen Hotels und Prominenten geschĂ€tzt, sowie von Kunden aus aller Welt. Die Falkenreck-Daunenbettdecken sind fĂŒr jedes Klima geeignet, vom kalten Finnischen wintert bis hin zur heißen arabischen Nacht. Falkenreck bietet Daunendecken aus Eiderdaunen an, wobei ein respektvoller Umgang mit Menschen, Tieren und Natur im Vordergrund stehen. Die Daunen und Federn, Baumwolle und Seide - die Materialien kommen direkt aus der Natur.