Bettdecken Test 2016/2017 – Die Testsieger

Bettdecke auf Matratze
Der Körper schaltet in der Nacht auf Sparflamme und reagiert in dieser Zeit sehr sensible auf die äußeren Reize. Während der Körper ruht bzw. schläft, verlangsamen sich der Kreislauf, der Puls und die Atmung. Die vielfältigen Eindrücke des Tages werden in dieser Zeit vom Gehirn verarbeitet. Aus diesem Grund sind sich die Wissenschaftler einig: Die Basis für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist ein guter und erholsamer Schlaf.

Doch aktuelle Studien zeigen auf, dass heute bereits rund 25 % der deutschen Bundesbürger unter einer Schlafstörung leiden und 11 % häufig keinen erholsamen Schlaf haben.

Worauf werden Schlafstörungen zurückgeführt?

Die Schlafprobleme werden von dem Schlafforscher Jürgen Zulley auf physische Belastungen und einen stressigen Alltag mit permanenter Anspannung zurückgeführt. Sollten diese Probleme mehr als vier Wochen auftreten, dann erweitert sich die Problematik und ist bei den sogenannten Schlafstörungen einzuordnen. Von dem Schlafforscher wird die erschreckende These aufgestellt, dass das Leistungsverhalten nach einer schlaflosen Nacht mit dem Zustand von unter einem Promille zu vergleichen ist. Von Herrn Zulley wird zudem geraten, nicht nur auf eine gute Schlafhygiene zu achten sowie einer entsprechenden Matratze, sondern er rät auch zu einer gesunden Ernährung, Bewegung und einem eventuell kurzen Mittagsschlaf (sofern möglich) sowie einem wiederkehrenden Schlafritual.

Bis zu 500 ml Flüssigkeit gibt der Körper jede Nacht an die Bettware ab. Dadurch das sich die Luft unter der Bettdecke erhitzt, kommt es zu einem intensiven Hitzeempfinden und das ist ein Grund, warum viele Menschen nur bei offenem Fenster schlafen können oder in der Nacht die Bettdecke von sich schieben. In die Bettdecke wandern von den 500 ml ganze 80 % der Flüssigkeit. Besteht diese aus einem saugstarken und atmungsaktiven Material, dann sind damit nicht nur ein optimales, sondern auch ein gesundes Schlafklima gewährleistet.
Zurück zu führen sind die spezifischen Eigenschaften der Bettdecke auf ihre Füllung. In unserem Bettdecken Test bzw. Bettdecken Vergleich informieren wir über alles Wissenswerte rund um die perfekte Bettdecke, sodass eine behagliche und störungsfreie Nacht genossen werden kann.

Was ist eine Bettdecke?

Bei einer Bettdecke handelt es sich heute um mehr, als nur etwas das uns warmhält, sondern sie ist mehr denn je ein unverzichtbarer Bestandteil der Bettware.

Bereits vor Jahrtausenden haben die Menschen Decken genutzt, um sich mit ihnen in der Nacht vor der Kälte zu schützen. Doch die damaligen Bettdecken haben mit den heutigen modernen nichts mehr gemeinsam. In unserem Bettdecken Vergleich zeigen wir auf, dass die Ausführungen nicht unterschiedlicher sein können von der Füllung bis hin zur Steppung. Die Hersteller bieten heute die Bettdecken in den verschiedenen Standardgrößen an.

Musste eine Bettdecke lange Zeit in aufwendiger Handarbeit hergestellt werden, so brachte das industrielle Zeitalter einen Umbruch, der zugleich auch bei den Bettdecken eine entsprechende Vielfalt mitbrachte. Doch durch die industrielle Produktion wurden auch die Weichen dafür gestellt, dass die Maße vereinheitlicht wurden. Heute kann eine Bettdecke in den unterschiedlichen Standardgrößen gekauft werden:

Bettdecke Größen in Zentimeter

  • Baby 80 x 80
  • Kleinkinder 100 x 135
  • Standard 135 x 200, 140 x 200
  • Komfort 155 x 200, 200 x 200, 200 x 200
  • Doppelbett 240 x 220
  • Überbreite 155 x 200
  • Überlänge 135 x 220, 140 x 220

Die Komfortgröße 155 x 200 cm wird grundsätzlich ab einer Körpergröße von 180 cm empfohlen. In den vergangenen Jahren sind jedoch auch noch weitere Größen hinzugekommen, die jedoch eher zu den Exoten zählen wie die 240 x 220 cm große Bettdecke.

Die Funktionsweise von einer Bettdecke

In keinem Bett darf eine Bettdecke fehlen, denn während des Schlafens kommt der Körper zur Ruhe und die Bettdecke verhindert, dass der Schlafende friert. Die Bettdecke hält ihn angenehm warm und verhindert, dass zu viel Körperwärme an die Umgebung verloren wird.
Bettdecken werden mit den verschiedensten Füllungen und Steppungen angeboten. Eine Bettdecke besteht stets aus zwei wesentlichen Komponenten:

  • Das funktionale Obermaterial: Dieses ist in der Regel atmungsaktiv, pflegeleicht und fühlt sich angenehm an.
  • Die Füllung: Bei dieser kann es sich um Daunen oder Wolle aus Naturmaterialien handeln. Aber auch um Synthetik.

Die Hersteller bieten Bettdecken in den verschiedensten Stärken an, wobei diese Aufschluss über die Wärmeeigenschaften geben. Die dicken Bettdecken eignen sich somit eher für den Winter, während im Sommer die dünneren Decken bevorzugt werden.
Im Grunde ist es möglich, die Bettdecke als „Klimaanlage für das Bett“ zu bezeichnen, denn sie hält zum einen angenehm warm, aber sorgt auch dafür, dass die Feuchtigkeit optimal abgeführt wird. Die Daunendecken sind aufgrund ihrer sehr guten Wärmedämmung der Favorit, wobei es auch hier sehr deutliche Qualitätsunterschiede gibt.

Die geeignete Bettdecke für jede Jahreszeit

Die Sommerbettdecke

Wenn das Thermometer steigt, dann ist es empfehlenswert, über die Anschaffung einer Sommerdecke nachzudenken. Mit einem optimalen Mikroklima überzeugt die Wildseide, die zugleich auch noch erfrischend und feuchtigkeitsregulierend bei höheren Temperaturen wirkt. Auch Decken aus Seide sind ideal, denn sie wärmen auch an kühlen Sommernächten zuverlässig.
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Bettdecke mit Kamelhaarfüllung, denn auch dieses Material transportiert die Feuchtigkeit schnell und zuverlässig ab. Alternativ werden auch Sommerdecken aus günstiger Microfaser angeboten.

Die Winter Bettdecke

Die warme, kuschelige Bettdecke wird im Winter, also während der kalten Jahreszeit bevorzugt. Der Klassiker in diesem Bereich ist die Daunendecke. Sie spendet vor allem Wärme, wofür die Füllung hier dicker ausfällt, aber bietet auch ein kuscheliges Wohlgefühl.
Bei Winter-Bettdecken ist neben einer hohen Wärmewirkung auch eine hohe Atmungsaktivität wichtig. Daher sollten zu Materialien gegriffen werden, die die Feuchtigkeit aufnehmen und schnell wieder abgeben, womit ein Wärmestau vermieden wird. Die Daune kann auch kombiniert werden mit einem Satin- oder Seidenbezug, wodurch die Winterbettdecke dann auch durch ihren außergewöhnlichen Schlafkomfort überzeugt.

Die Übergangsbettdecken

Wer im Winter schwitzt und dazu neigt im Sommer leicht zu frösteln, für den ist weder die Sommer- noch die Winter-Bettdecke empfehlenswert. Für diese Zielgruppe haben sich die Hersteller etwas ganz Besonderes ausgedacht: eine Bettdecke, die in den Übergangszeiten Frühling und Herbst und auch zum Ende einer Jahreszeit genutzt werden kann. Hier erweist sich eine federleichte Daunenfüllung als empfehlenswert in Kombination mit einer strapazierfähigen Baumwollhülle. Letztere nimmt sehr zuverlässig die Schweiß- und Körperausdunstungen auf.

Die Ganzjahres- oder 4-Jahreszeiten-Bettdecke

Die 4 Jahreszeiten-Decken bestehen aus zwei Decken, die an den Rändern miteinander verbunden sind und mit wenigen Handgriffen voneinander getrennt werden können. In diesem Zusammenhang setzen viele Hersteller auf praktische Druckknöpfe und teilweise auch auf den Klettverschluss. Denn harte Knöpfe würden doch die Nachtruhe stören, denn sie drücken unangenehm durch die Hülle des Bettbezuges. Bei dem Vierjahreszeiten-Modell handelt es sich um eine dünnere und eine etwas dickere Bettdecke, die miteinander verbunden sind.

Bettdecken für Allergiker

Auch für Hausstauballergiker gibt es entsprechende Bettdecken. So bieten sich hier die Synthetik-Bettdecken besonders an. Sie sind gut waschbar, einige Modelle sogar bei Kochwäsche. Damit punkten diese Bettdecken durch ihre optimalen Hygieneeigenschaften.

Die Steppformen und ihre Wirkungen

In den vergangenen Jahren haben sich auf dem Bettdeckenmarkt die verschiedensten Steppformen etabliert. So ist eine hochwertige Bettdecke nur so gut wie ihre Hülle und diese schützt die Füllung, die aus edlen Federn oder Daunen besteht. Wichtig ist auch, dass das Gewebe die Füllung nicht nach außen lässt, aber gleichzeitig Luftzirkulation ermöglicht. Feines Baumwollgarn ist für die Herstellung einer Hülle bestens geeignet, denn dieses kann die Luft und Feuchtigkeit optimal abtransportieren.

Zudem muss im Bezug auf das jeweilige Gewebe zwischen den verschiedensten Webtechniken unterschieden werden. Der Fachmann spricht von einem Körper-Inlet, wenn eine hohe Fadendichte und maximale Stabilität gegeben ist. Bei einer weichen Daunenfüllung fällt die Wahl der Hersteller auf die sehr feinen Garne, denn diese halten das Gewicht auf einem niedrigen Level. Durch seinen Glanz und seine besonders weiche und edle Textur fällt Satin auf.

Die Kassettensteppung

Die Bettdecke wird bei der Kassettensteppung in einzelne Kassetten gegliedert und je nach Hersteller und Deckengröße kann es sich um 3 x 4 oder 4 x 6 Kassetten handeln. Durch die Kassettensteppung soll vermieden werden, dass die Füllung innerhalb der Bettdecke verrutscht – das wäre ohne Steppung nämlich der Fall.
Bei jeder Bettdecke kann es durch die Naht zu einer Kältebrücke kommen. Damit diese vermieden wird, vernähen die Hersteller die verwendeten Stoffbahnen nicht komplett, sondern verwenden für die Verbindung der einzelnen Kassetten Stoffstege, die ganz unterschiedliche Höhen aufweisen können.
Die Kassetten sind entsprechend flach, wenn die Stege eine Höhe von 2 cm aufweisen. Doch dadurch passt auch nur sehr wenig Füllmaterial hinein. Dies führt zu einer eher dünnen Bettdecke. Diese Kassetten-Bettdecken sind vorwiegend im Bereich der Sommer Bettdecken zu finden. Die Winterdecken hingegen weisen eine deutlich stärkere Steghöhe auf, die bis zu 10 cm und mehr beträgt. Entsprechend dick fallen die Kassetten aus, wodurch deutlich mehr Füllung hineinpasst.

Das Plumeau

Diese Bettdecke, die es neben der Steppdecke gibt, wird auch als Plümo bezeichnet. Abgeleitet wird der Name aus dem französischen und bedeutet „Felder“. Diese Bettdecken sind grundsätzlich mit einer Füllung aus Federn versehen.

Die Plumeau Bettdecke weist eine lange Tradition auf und galten bereits während des Barocks und des Rokokos als hochwertige Luxuswaren und waren somit nur einem kleinen Teil der Bevölkerung vorbehalten. Aber das Plumeau war zu dieser Zeit nicht nur eine Bettdecke, sondern wurde auch als Unterlage benutzt.

Seit seiner Entwicklung weist das Plumeau ganz entscheidende Vorteile auf: zum ersten durch die hervorragenden Wärmeeigenschaften, die den zahlreichen Daunen und Federn zuzuschreiben sind und zum Zweiten den Luftkammern. Diese bestehen zwischen den Füllelementen und das sorgt für eine hervorragende Isolation. In der Regel besitzen die Plumeau Bettdecken keine Steppung und dadurch kann die Füllung verrutschen. Aber ein kräftiges Aufschütteln reicht aus, um die Bettdecke wieder in Form zu bringen.

Vor allem für kühle Räume eignet sich die Plumeau Bettdecke, aber bieten sich auch für den Winter an. Die Feuchtigkeit, die der Mensch in der Nacht abgibt, können durch die enthaltenden Daunen und Federn hervorragend aufgenommen und abgegeben werden.

Die klassische Steppdecke

In der Regel ist diese Bettdecke mit einer Füllung aus Kunstfasern versehen. Die Steppdecke bietet dank ihrer innovativen Eigenschaften ein ausgezeichnetes Schlafklima. Aber sie ist dünner als das klassische Oberbett, wobei sie dennoch in der Lage ist, die Körpertemperatur hervorragend zu regulieren.

Die Einzieh- und die Stegdecke

Beide Bettdecken werden mit einer Steppung angeboten und beide besitzen den gleichen Aufbau. Die Steg- und die Einziehdecke weisen den gleichen Aufbau auf und besitzen für die Steppung eine Hülle, in der sich die Füllung befindet. Für die Kassettenform werden Stege eingearbeitet.
Kältelöcher gehören durch die Verarbeitung einer Steppung der Vergangenheit an. Die Stegdecke überzeugt aufgrund ihrer hervorragenden Wärmeeigenschaften, wobei diese auch von dem Füllmaterial abhängig sind.

Die Stegdecken können sowohl als Sommer- als auch als Winterdecke angeboten werden. Als Winterdecke sind sie angenehm warm und besitzen eine großzügige Füllung und auch die Einziehdecke zeichnet sich durch die Steppung in Kassettenform aus. Des weiteren kann diese auch mit einer einzelnen oder doppelten Füllung versehen sein. Doch bei der Einziehdecke wird die Füllung nicht lose in den Kammern verarbeitet, sondern hier besteht die Füllung grundsätzlich aus einem Vlies oder einer Decke – wofür die verschiedensten Fasern zum Einsatz kommen.

Die Füllmaterialien der Bettdecken: die Naturfüllungen

Heute werden für die Bettdecken die unterschiedlichsten Materialien als Füllung genutzt und diese weisen alle Vor- und Nachteile auf. Zudem gehen diese auch mit sehr unterschiedlichen Preisen daher. Bei der Auswahl der richtigen Füllung geht es auch um das individuelle Gefühl und das bedeutet, jeder sollte sich für die Bettdecke entscheiden, mit der er sich wohlfühlt. Es werden für die Füllungen Federn, Vlies und Schurwolle verwendet, aber auch Baumwolle, Kaschmir, Wildseide und sogar Bambus haben sich bereits durchgesetzt. Immer häufiger kommen auch Polyesterflocken zum Einsatz in den letzten Jahren, bei denen es sich um Kunststofffasern handelt.

Daunen

Die Daunenbettdecke ist für ihre Wärme und ihr weiches, flauschiges Gefühl bekannt. Dieses ist wohl mit dem charakteristischen Bauschverhalten der Daune zu begründen. Diese Fülle kann durch die millionenfach verzweigte Faserung der Feder Luft im Inneren binden. Doch Luft ist ein miserabler Wärmeleiter und spielt aus diesem Grund im Bezug auf das Isolationsvermögen der Daunendecke eine wichtige Rolle.

Die Füllkraft bei den Naturdaunen ist am höchsten und dabei wird zumeist auf eine Mischung von Enten- und Gänsefedern gesetzt. Je hoeher der Daunenanteil ist, desto hoeher ist die Füllkraft der Daunendecke. Die Wärmehaltung wird bei der Eierdaune verdoppelt, aber zugleich auch die Atmungsaktivität.

Schafschurrwolle

Wird für die Füllung der Bettdecke Schurwolle oder Schafschurrwolle verwendet, dann greifen die Hersteller erst nach der Schur auf das Material zurück. Denn durch eine optimale Kräuselung und Bauschigkeit wird von der Wolle Luft gespeichert und bildet somit eine zuverlässige Dämmschicht. Schafschurwolle ist im Vergleich zu anderen Materialien imstande 25 % des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit aufzunehmen und bis zu siebenmal schneller wieder abzugeben. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass das Wollfett Lanolin in der Schafschurwolle enthalten ist.

Im Übrigen steht das jeweilige Füllgewicht dieser Bettdecken im direkten Zusammenhang mit der Jahreszeit und pegelt sich zwischen 0,8 und 2 kg ein. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit sehr schnell wieder an die Umgebung abgegeben wird, haben Milben es sehr schwer, sich einzunisten. Das ist ein Grund, warum Allergiker zu diesem Füllmaterial greifen.

Kamelhaar

Kamelhaar ist eine exotische Füllung und nimmt Bezug auf das Haar, das sich an der Brust der Kamele befindet. Die glänzenden, schimmernden Haare können problemlos die unterschiedlichsten Temperaturverhältnisse ausgleichen. Zudem weist Kamelhaar auch ein sehr geringes Gewicht auf und kann sich dem zufolge auch als Fülle leicht und angenehm an den Schläfer schmiegen.

In ihrem Lebensraum sind die Kamele starken Temperaturschwankungen ausgesetzt und regulieren diese durch ihr Haar. Die Hersteller übertragen diese Eigenschaften auf die Bettdecken und sollte ein Schnäppchen in diesem Bereich locken, so ist davon abzuraten. Denn in diesen Fällen wurde das Material zumeist unsachgemäß behandelt und auch die Echtheit der Füllung ist anzuzweifeln.

Kaschmir

Kaschmir, Cashmere – das sind zwei Schreibweisen, die ebenfalls in diesem Bereich anzutreffen sind. Jede Einzelne bezieht sich auf die Wolle der Kaschmirziege, die zu den Wollziegen zählt. Dieses Nutztier lebt im Bereich des Himalajas und in den Randgebieten des Pamir.

An ihrem kuschelweichen Fell und den charakteristischen Schlappohren können die Kaschmirziegen erkannt werden. Jährlich liefert jede Ziege einmal 100 Gramm Haare und diese sind sehr lang und fein. Im Vergleich zu anderen tierischen Materialien handelt es sich bei der Kaschmirwolle ohne Zweifel um die feinsten Tierhaare, die durch ihr sehr hohes Isolationsverhalten überzeugen.

Baumwolle

Bei Baumwolle handelt es sich um die wohl älteste Kulturpflanze der Welt und gehört der Pflanzengattung der Malvengewächse an. Diese variiert in 51 Arten, doch leider ist die handelsübliche Baumwolle, die es heute gibt, mit einem schlechten Ruf behaftet. Denn nach Stiftung Warentest ist Baumwolle heute häufig mit Schadstoffen belastet.

Auch im Winter kann die Wärmeleistung nicht mit vergleichbaren Materialien mithalten. Eine Bettdecke, die mit Baumwolle gefüllt ist, findet vor allem in der warmen Jahreszeit Verwendung. Baumwolle kann vor allem in den Teilbereichen der Haltbarkeit, Elastizität und Verträglichkeit punkten. Besonders die Elastizität spricht für die Baumwolle, aber auch mit ihrer Lebensdauer können diese Bettdecken in den Testberichten punkten. Zudem kann eine Bettdecke mit Baumwollfüllung bedenkenlos gewaschen werden.
Wer seine Bettdecke mit einem umweltbewussten Gedanken kaufen möchte, der sollte auf die „kbA Signatur“ achten, die auf einen kontrolliert biologischen Anbau hinweist.

Wildseide

Im Bettdecken Test überzeugen auch die Bettdecken, die mit Wildseide gefüllt sind. Seide weist ein kühlendes und frisches Klima auf, wobei die Bettdecken im Vergleich doch sehr große Unterschiede im Bezug auf ihre Qualität aufweisen.

Direkt nach dem Schlüpfen des Seidenspinners wird das Garn der Seide geerntet. Da die Raupe ihrem Kokon zu diesem Zeitpunkt bereits sehr zugesetzt hat, weist dieser eher einen zerzausten Anblick auf. Damit daraus die geschmeidige Füllung entsteht, ist es erforderlich, ihn einer Vorbehandlung zu unterziehen, denn ansonsten würde die Seide zu einem Abfallprodukt. Nach der richtigen Behandlung und Bearbeitung wird die Bettdecke aus Wildseide zu einem leichten und sehr edlen Begleiter. Doch die Wahl sollte gut überlegt sein, denn eine Bettdecke aus Wildseide ist nicht waschbar.

Pappelflaum

Dabei handelt es sich eher um ein ungewöhnliches Füllmaterial, dass aus den Pappelfrüchten oder besser gesagt, aus den Samenfasern dieser Früchte gewonnen wird. Die einzelnen Fasern sind sehr fein und können durch die großen Hohlräume einen sehr hohen Isolationseffekt erzielen. Die Pappeln, die diese Früchte tragen gehören zu den Weidengewächsen, und sind in Eurasien sowie in Nordamerika beheimatet.

Die Füllmaterialien der Bettdecken: die synthetischen Füllungen bzw. Kunstfasern

Faserkügelchen

Zum größten Teil werden von den Allergikern Mikrofaser Bettdecken genutzt. Die Füllung dieser Bettdecken besteht aus Faserkügelchen und das ermöglicht es, dass die Bettdecken bei 60 Grad Celsius gewaschen werden können und ihre „Bauschigkeit“ beibehalten. Doch damit diese Bettdecken bzw. die Füllung dieselbe Leistung erbringen kann, wie die Naturfüllung muss die Menge dieser Faserkügelchen erhöht werden und damit auch das Gewicht der Bettdecke.

Vlies

Eine Alternative für Vlies ist auch die Bezeichnung Endlos- oder Hohlfasern. Mit seinen hervorragenden wärmenden Eigenschaften weist dieser Füllstoff ein sehr geringes Gewicht auf. Aber hier gibt es auch einen Nachteil bei der täglichen Anwendung: Die Fasern treten durch die Bettdecke nach außen und das besonders, wenn die Hülle nicht faserdicht ist. In den Kügelchen sind Faserkanäle integriert und dadurch wird diese Füllung flauschig aber das Gewicht wird gleichzeitig heruntergesetzt.

Mikrofaser / Polyester

Vonseiten der Hersteller werden Mikrofasern mit den Eigenschaften der Naturfüllung ausgestattet und hinsichtlich dessen produziert. Die Pflegeleichtigkeit dieser Bettdecken ist ein wichtiger Vorteil, denn die Mikrofaser-Bettdecken lassen sich problemlos waschen. Es gibt sogar Bettdecken, die in der Kochwäsche gereinigt werden können. Besonders für Allergiker ist dieser Fakt interessant, denn so kann zuverlässig Keimen entgegengewirkt werden.

Zudem gibt es noch einen weiteren Vorteil und der betrifft das Gewicht. Synthetikfasern sind um ein vielfaches leichter und entsprechen dennoch der Wärmeleistung einer Daunendecke und das mit einem wesentlich leichteren Gewicht. Selbstverständlich macht sich die industrielle Herstellung auch beim Preis bemerkbar. Was das Wohlgefühl und das Schlafklima angeht, so weisen die Synthetikdecken noch immer Nachteile auf und können den Naturfasern in diesem Bezug noch nicht das Wasser reichen.

Worauf muss beim Kauf einer Bettdecke geachtet werden?

Auch für eine Bettdecke gilt es, dass sie von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden sollte. Wann das geschehen sollte, das ist abhängig von zahlreichen Faktoren. Entscheidend dafür sind der Reinigungsmodus, der Zustand und das Material. Es kann einfach und ohne großen Aufwand erkannt werden, ob der Zeitpunkt gekommen ist, dass die Bettdecke gewechselt werden sollte. Selbst wenn die Bettdecke stets durch einen Bettbezug geschützt wird, so nimmt sie dennoch jede Nacht den Körperschweiß auf. So ist bereits ein relativ kurzer Zeitraum ausreichend, damit die Bettdecke einen idealen Nährboden für Milben darstellt.

Eine Bettdecke sollte regelmäßig gereinigt werden und die modernen Bettdecken sind zumeist so produziert, dass es problemlos möglich ist, sie in der Waschmaschine zu reinigen. Die Daunendecken hingegen sollten besser in die Reinigung gebracht werden, denn dort werden sie fachmännisch gereinigt und richtig getrocknet. Somit wird sichergestellt, dass es zu keinen unangenehmen Verklumpungen kommt.

Beim Kauf sollte auf die Schlafumgebung eingegangen werden. Wird das Schlafzimmer beheizt, dann muss im Winter keine allzu dicke Bettdecke genutzt werden. Doch in einem kalten, unbeheizten Schlafzimmer ist es ratsamer, zu einer eher dicken Bettdecke zu greifen.
Vor dem Kauf sollte genau geprüft werden, welche Füllung in der Bettdecke verarbeitet wurde. Denn hier gibt es gravierende Unterschiede. Dabei muss sich die Frage gestellt werden: Bin ich ein Daunenliebhaber oder bevorzuge ich eher eine pflegeleichte Bettdecke? Für die Wärmeeigenschaften ist die Füllung entscheidend, wobei berücksichtigt werden muss, dass jeder Mensch anders ist. Das heißt, jeder hat ein ganz anderes Temperaturempfinden. Es bietet sich grundsätzlich an, zwei einzelne Bettdecken zu kaufen und das gilt auch für Paare. Denn von Natur aus besitzen Frauen weniger Körpermaße als Männer und dadurch frieren sie schneller. Daher wird sich eine Frau stets für eine wärmere Bettdecke entscheiden.

Der Körper gibt jede Nacht rund einen viertel Liter an Flüssigkeit ab und diese muss irgendwo hin. Die Bettdecke speichert einen Großteil davon und die modernen Synthetikfasern sind so entwickelt, dass sie diese sehr gut aufnehmen. Aber sie bieten auch eine weitere Besonderheit, sie geben diese umgehend wieder ab, sodass die Bettdecke niemals nass wird.

Geht es um den Kauf einer Bettdecke, dann sind zwei Punkte entscheidend:

  • Die persönliche Schlafumgebung
  • Das individuelle Temperaturempfinden

Auf diesen beiden Fakten können die grundlegenden Kriterien definiert werden, die für den Kauf einer Bettdecke entscheidend sind. Selbst die Anzahl der Kassetten und deren Stärke – bei einer Bettdecke mit Steppung – müssen mit in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Besonders bei den Füllmaterialien muss genauer hingesehen werden, denn ein Daunenbett ist nicht immer ein Daunenbett.

Die führenden Hersteller

Frankenstolz

Der Hersteller bietet hervorragende Bettdecke in den unterschiedlichen Abmessungen und Ausstattungsvarianten. Die Bettdecken weisen zudem nicht nur einen hohen Komfort auf, sondern sind auch sehr bequem. Frankenstolz verarbeitet für seine Bettdecken ausschließlich qualitativ hochwertige Materialien, die robust und langlebig sind. Zudem zeichnet sich der Hersteller auch durch sein sehr breites Naturhaar-Sortiment aus. Seit wenigen Jahren gibt es von Frankenstolz auch die Tencel-Füllung, neben den Füllungen aus Kaschmir, Kamelhaar und Schurwolle.

Badenia

Im Angebot von Badenia sind Naturfaserbettdecken und Mikrofaserbettdecken zu finden, die alle in den verschiedensten Ausstattungsmerkmalen angeboten werden. Badenia setzt bei seinen Bettdecken aus Naturfaser auf Pflegeleichtigkeit und setzt bsp. Waschseide ein. Aus besonders leichten Leinen ist die Sommerdecke von Badenia produziert und die Mikrofaserbettdecken sind kochfest.

Celina Tex

Hier werden Bettdecken zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis geboten. Eine Vielzahl der Bettdecken des Herstellers sind pflegeleicht und können in der Waschmaschine gereinigt werden. Die Ganzjahres-Bettdecken bieten eine lange und flexible Nutzung. Das Unternehmen greift beim Material auf Hochbauschpolyester zurück.

Beco

Beco ist eines der Traditionsunternehmen auf dem Bettdecken-Markt. Seit Jahren setzt sich Beco mit der Produktion von qualitativ hochwertigen Bettwaren auseinander und mittlerweile kann der Hersteller auf eine über 60-jährige Erfahrung zurückblicken.

Badenia

Im Sortiment von Badenia finden sich Naturfaser- und Mikrofaserbettdecken, die alle in den verschiedensten Austattungsmerkmalen angeboten werden. Neben den kochfesten Mikrofaserbettdecken gibt es auch Naturfaser-Bettdecken, wie beispielsweise aus Waschseide. Aus besonders leichten Leinen sind die Sommerdecken gefertigt, die sich auf der Haut angenehm anfühlen.

Was tun bei einer Hausstauballergie?

Die Vorteile einer anti-allergenen Bettdecke

Bevor es daran geht eine solche Bettdecke zu kaufen, muss herausgefunden werden, gegen welche Stoffe und Substanzen eine Allergie besteht. Dann kann es zum nächsten Schritt gehen und die passende Bettdecke kann ausgewählt werden. Es versteht sich von selbst, denn wenn eine Tierhaar-Allergie besteht, keine Bettdecke mit Naturhaar- und Tierhaar ausgewählt werden kann. Doch viele Allergiker sind auch der Ansicht, dass sie keine Federn oder Daunen vertragen und beziehen sich dabei auf eine Hausstauballergie.

Pflegetipps für die Bettdecke

Unter einer Hausstauballergie leidet rund 10 % der deutschen Bevölkerung, und wenn sie Textilien bewegen, in denen sich Hausstaubmilben eingenistet haben, dann wird der allergiehaltige Staub aufgewirbelt und gelangt so in die Atemwege. Was kann aber helfen?

  • Mehrere Male am Tag lüften, um das Klima frisch und trocken zu halten.
  • Sollten in dem Raum mehrere Personen schlafen, gilt es, die Matratzen und die Bettdecken mit einer anti-allergenen Hülle zu schützen.
  • Glatte Böden sind besser als Teppiche für Allergiker.
  • Beim Staubsaugen sollten ein Modell mit HEPA-Filter genutzt werden.
  • Potenzielle Staubfänger sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden, wie offene Bücherregale oder Stofftiere.
  • Stofftiere sollten für rund 14 Tage in die Tiefkühltruhe wandern, dann sind sie milbenfrei.

Daunen oder Synthetik: Was ist besser?

Die Herkunft der Daunen

Den Herstellern von Daunendecken wird von den Tierschützern oftmals vorgeworfen, dass die die Gänse bei lebendigen Leibe rupfen. Aufgrund dieser Vorwürfe hat die Stiftung Warentest nicht nur die Qualität von Daunendecken verglichen, sondern auch die sozialen und ökologische Unternehmensführung der Hersteller genau unter die Lupe genommen. Videos der Tierschutzorganisationen „Vier Pfoten“ und „Soko Tierschutz“ dienen dafür als Grundlage.

Der Vorwurf des Lebensrupfens weisen die Hersteller von sich ab und sprechen von Vorfällen, die Bedauerlicherweiser vorgekommen sind. Von jedem Anbieter wird angegeben, dass die Daunenfedern von toten Tieren als ein Nebenprodukt der Geflügelindustrie beziehen. Doch das hat bisher noch kein Daunendecken-Anbieter belegen können. Damit steigt der Druck auf die Industrie. Zum einen wandern immer weniger Gänse auf die Tische der Haushalte und zum anderen werden die verbleibenden Tiere sehr früh geschlachtet. Durch diesen geringen Zeitraum haben die Daunen nicht genügend Zeit, zu reifen. Das ist eine Tatsache, die den Verdacht der Tierschutzorganisationen bekräftigt bzw. glaubwürdig erscheinen lässt. Die Folge ist, dass das Vertrauen zwischen Kunden und Anbieter auf eine harte Probe gestellt wird.

Die Selbstverpflichtung und die Siegel der Hersteller

Für Daunendecken stellt die DIN Certco den „Traumpass“ aus, der eine Garantie auf die hohe Qualität und den Verzicht des qualvollen Lebendrupfes gibt. Zahlreiche Anbieter sind mittlerweile in der Lage, dieses Zertifikat aufzuweisen und garantieren damit eine verantwortungsvolle Produktion.

Die Kennzeichnung „Europanorm“ von Daunen und die Kategorisierung

Mit dem Signum wird auf hochwertige Füllungen hingewiesen, in denen sich zu 90 % Daunen der höchsten Qualitätsstufe befinden. Damit wird also durch dieses Siegel eine hohe Qualität des Produkts gesichert – aber das ist nicht immer der Fall. Denn von den Warentestern der Stiftung Warentest wurde herausgefunden, dass sich in den Daunendecken ohne Siegel minderwertige und kleine Daunen befinden, und diese halten die Wärme schlechter, als die hochwertigen Daunen.

Es ist bei Daunendecken nur die Verwendung von Enten- und Gänsefedern erlaubt und diese sollten eine Länge von fünf Zentimetern aufweisen. Durch die DIN EN 12934 wird das jeweilige Mischungsverhältnis geregelt. Von einer reinen Daune ist dann die Rede, wenn zu 100 % Daunen enthalten sind. Erst dann, wenn mindestens 60 % Daunen enthalten sind, darf eine Bettdecke sich als Daunenbettdecke bezeichnen.

Die Übersicht der Klassifizierungen:

  • Reine Daune: 100 %
  • Leicht fedrige Daune: 90 %
  • Fedrige Daune: 60 %
  • Dreivierteildaune: 30 %
  • Halbdaune: 15 %

Die korrekte Reinigung und Pflege einer Bettdecke

Die Reinigung

Muss eine gesteppte Bettdecke gereinigt werden, dann ist das nicht gerade günstig, denn nach der Entfernung der Bettfedern ist es notwendig die Betthülle zu erneuern, da diese beschädigt wird, bei der Entfernung. Nur dann, wenn es sich um eine sehr hochwertige und teure Füllung handelt, macht das Sinn. Andernfalls ist der Neukauf eine bessere Alternative. Ist auf der Bettdecke der Pflegehinweis zu erblicken, dass die Bettdecke bei 60 Grad gewaschen werden kann, dann ist das ein großer Vorteil. Denn in dem Fall wird diese einfach in die heimische Waschmaschine gesteckt um im Anschluss getrocknet.

Bettdecken mit Naturfüllung

Eine vollständige Reinigung einer Daunen- oder Federdecke ist mit einem enormen Aufwand verbunden. Denn die Füllung wird entnommen, nachdem die Hülle aufgetrennt wurde und dann entstaubt. Die kleinen gebrochenen Federn werden ausgelesen und dann gewaschen. Dann wandert die Füllung wieder in die gewohnte neue Hülle. Aber es gibt auch Hüllen, die für eine Komplettwäsche geeignet sind. In diesem Zusammenhang sollte auf die Kennzeichnung geachtet werden.

Synthetik-Fasern

Das tägliche Lüften ist alternativ zu einer kompletten Reinigung empfehlenswert. Auf jeden Fall sollte die Waschempfehlung der Hersteller beachtet werden und die Bettdecke nach der Wäsche an der frischen Luft getrocknete werden. Wer die Decke im Trockner trocknen möchte, der sollte einige Tennisbälle hinzugeben, denn durch sie wird die Füllung noch luftiger.

Wo sollte eine Bettdecke gekauft werden?

Das Angebot an Bettdecken ist umfassend und vielfältig. Ebenso vielfältig sind auch die Anlaufstellen, wo eine Bettdecke gekauft werden kann:

  • Bei lokalen Fachhändlern
  • In zahlreichen Online Shops

Auch wenn der Fachhandel mittlerweile auch ein sehr umfassendes Angebot offeriert, so kann er doch mit dem Online Handel nicht mithalten. So weisen die meisten Händler ein sehr überschaubares Angebot auf, in dem ausgesuchte Modelle und Händler zu finden sind. Zwar ist auch dort zumeist die Möglichkeit gegeben, ein bestimmtes Modell zu bestellen, aber dafür müssen dann auch längere Lieferzeiten in Kauf genommen werden. Zudem kommt auch noch der Preiskampf hinzu, dem die lokalen Fachhändler und Geschäfte mit dem online Handel unterliegen.
Der online Handel ist im Vormarsch, denn hier erwartet den Kunden ein weitaus größeres Angebot und das geht zudem auch noch mit attraktiven Preisvorteilen und Aktionen einher. Auch im Bezug auf die Beratung steht der online Handel nicht mehr außen vor, denn es werden umfassende Produktbeschreibungen geboten und auch Kundenbewertungen. Letztere können erheblich zur Kaufentscheidung beitragen. Zudem kann oftmals auch eine Beratung via Live-Chat erfolgen oder es ist eine Beratung via Telefon oder email möglich.

Praktisches Zubehör

Im Handel wird praktisches Zubehör für die Bettdecken angeboten und dieses Sortiment ist heute einfach unerlässlich. So stehen für die verschiedenen Bettdecken-Größen die passende Bettwäsche zur Verfügung. Diese unterscheidet sich nicht nur durch ihr Design, sondern auch durch die verwendeten Materialien, die von Seide bis hin zu Biber und Microfaser reichen. Somit ist es möglich, jeden Anspruch bei der Bettwäsche zu bedienen.

Doch die Bettwäsche bietet nicht nur der Bettdecke einen wichtigen Schutz, sondern gleich im Idealfall auch die Außentemperatur aus. So kann Bettwäsche im Sommer einen angenehm frischen Effekt bewirken und im Winter eine wohltuende Wärme mit sich bringen. Der größte Teil der Bettwäsche wird heute aus Baumwolle gefertigt, wobei der Naturrohstoff auf den ersten Blick nicht erkannt wird. Denn er bildet auch die Basis für Biber, Seersucker und Jersey. Dass Baumwolle bei der Produktion von Bettwäsche zum Einsatz kommt, hat funktionale Gründe: Das Naturprodukt ist ausgesprochen verträglich und besonders Menschen, die dazu neigen stark zu schwitzen, sollten sich für Baumwolle entscheiden.
Die Satin-Bettwäsche hingegen besticht durch ihre Optik, denn Satin ist ein glänzender Stoff, der besonders edel wirkt und aus unterschiedlichen Materialien hergestellt wird. Seide hingegen ist nicht ganz so stark glänzend, aber ist um einiges edler und ein Naturmaterial. Durch diesen Fakt geht von der Seide ein ganz besonderer Komfort aus, der sich angenehm auf der Haut anfühlt. Für alle die es bequem bevorzugen ist Seersucker empfehlenswert, denn hier ist Bügeln absolut überflüssig. Dieses Material ist auffallend strukturiert und liegt sehr fest in der Hand und die Besonderheit hier ist die Formstabilität.

Zur Bettdecke werden zudem auch passende Kopfkissen angeboten und bei diesen handelt es sich um einen formbaren und ebenso dünnwandigen „Beutel“. Die Hauptfunktion des Kopfkissens ist es, den Kopf in der liegenden Position zu stützen. Fachlich gesehen gehört es zu den Körperunterlagen und mit ihnen wird ein Höhenunterschied ausgeglichen. Somit wird vermieden, dass die Halswirbelsäule während des Schlafens abknickt. Kopfkissen werden in den unterschiedlichsten Größen angeboten und auch mit den verschiedensten Füllungen. Doch das Standard-Kopfkissen misst 80 x 80 cm.