Die Suche nach der perfekten Babymatratze endet hier!

Testsieger Im Babymatratzen Test von ÖKOTEST findest Du die besten Matratzen
Schlechte Matratzen Hier findest du eine Liste von Matratzen die Du nicht kaufen solltest
Zum Ratgeber Informiere dich zu den wichtigsten Themen vor dem Babymatratzen Einkauf
Hier findest Du die besten und sichersten Babymatratzen, die es in Deutschland zu kaufen gibt. (Getestet von ÖKOTEST)
Testsieger
Preistipp
 
Prolana Kati Plus
Aro Artländer Sanistar
Ikea Vyssa Snosa
Malie Benjamin
Prolana Ronja Plus
Prolana Kati Plus BabymatratzeAro Artländer Sanistar BabymatratzteIkea Vyssa SnosaMalie Benjamin MatratzeProlana Ronja Plus Matratze
Testnoten Öko Test

“Sehr Gut”

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Testergebnis Inhaltstoffe

“Sehr Gut”

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Testergebnis Mängel

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“Gut”

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“Sehr Gut”

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Kundenbewertung
Auf Basis von Amazon
27 Bewertungen
49 Bewertungen
K.A.
35 Bewertungen
K.A.
MatratzenartKokos-Kautschuk, NaturkautschukSchaumstoffSchaumstoffSchaumstoffKokos-Kautschuk
Bezugsmaterial

100 % Biobaumwolle kBa

kontrollierter Biologischer Anbau

100% Baumwolle

65 % Polyester,
35 % Baumwolle

43% Viskose,
33% Polyamid,
24% Polyester

100% Biobaumwolle kBa

kontrollierter Biologischer Anbau

Größen
  • 70×140 cm
  • 141×69 cm
  • 60×120 cm
  • 70×160 cm
  • 80×200 cm
  • 60×120 cm
  • 70×140 cm
  • 90×200 cm
  • 60×120 cm
  • 70×140 cm
  • 100×200 cm
Waschbar bis

60°

60°

40°

60°

60°

Matratzenhöhe

6 cm

11,2 cm

8 cm

10 cm

8 cm

Gewicht

7 kg

4,9 kg

2 kg

2 kg

9 kg

Pro & Contra
  • natürliche Bio-Materialien
  • Fairtrade
  • hochgradig Zertifiziert
  • hoher Preis
  • Trittkanten am Rand
  • atmungsaktiver Nässeschutz
  • Öko-Tex 100 zertifiziert
  • Schaumstoff
  • sehr günstig
  • beidseitig verwendbar
  • Schaumstoff
  • keine natürlichen Materialien
  • Öko-Tex 100 zertifiziert
  • atmungsaktiver Bezug
  • umweltfreundlich
  • Schaumstoff
  • natürliche Bio-Materialien
  • Fairtrade
  • hochgradig Zertifiziert
  • teuer
 Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot
Prolana Kati Plus
Prolana Kati Plus
  • nur Bio-Materialien
  • Fairer Handel
  • höhste Zertifizierungen
  • hoher Preis
Aro Artländer Sanistar
Aro Artländer Sanistar
  • gute Luftzirkulation
  • sehr Körperanpassung
  • für jeden Körperbau geeignet
  • Anfänglicher Geruch
Ikea Vyssa Snosa
Ikea Vyssa Snosa
  • sehr günstig
  • hoch und bequem
  • gute Bewertungen
  • mittelmäßige Haltbarkeit
Malie Benjamin
Malie Benjamin
  • top Preis-Leistung
  • guter Liegekomfort
  • sehr guter Bezug
  • wird im Laufe der Zeit weicher
Prolana Ronja Plus
Prolana Ronja Plus
  • hoher Liegekomfort
  • gute Belüftung
  • hohe Lebensdauer
  • anfänglicher Geruch

Der Babymatratzen Test & Vergleich 2017


Folgende Babymatratzen haben bei ÖKOTEST nur befriedigend oder ausreichen abgeschnitten:

  • Hevea Kindermatratze
  • Julius Zöllner Babymatratze Luna Night
  • Prolana Kindermatratze Lara Plus
  • Breckle Kids Line SilverCell Kima Schneeflocke
  • Julius Zöllner Babymatratze Juli
  • Aro Non Plus Ultra-Matratze Clima Opti
  • Schlaraffia Climadream Star

Folgende Babymatratzen haben bei ÖKOTEST  mangelhaft oder ungenügend abgeschnitten:

  • Artländer Traumwolke Kids
  • Alvi Matratze Larino Duo
  • Junior Dream
  • Träumeland Comfort Abendrot
  • Vyssa Skönt Matratze
  • BreTex Kindermatratze
  • Paradies Maja
  • Ravensberger Kinderbettmatratze
  • Schlaraffia Climadream Air
  • Vitalis Filius
  • Alvi Ruby Comfort Medicott Silver & Dry

Welche Materialen sollte eine Babymatratze haben?

Wichtig beim Kauf einer Babymatratze ist es, auf ein neues (kein gebrauchtes) Modell zu setzen. Nur so lässt sich die Gefahr eines plötzlichen Kindstodes verhindern. Babys, die auf dem Rücken schlafen (empfohlene Schlafposition), sollten dabei auf einer härten Babymatratze liegen. Bei Babymatratzen sind im Handel verschiedene Materialien zu finden. Die Frage ist, inwieweit diese geeignet sind:

Kokosfasermatratzen (am besten geeignet)

Um eine etwas festere Matratze zu erhalten, bauen die Hersteller gerne Kokosfaserlagen in eine Babymatratze ein. Dadurch wird ein zu tiefes Einsinken des kleinen Körpers verhindert. Die häufigste Kombination, in der Kokosfasern verwendet werden, sind Matratzen mit Latexkern. Alternativ kann die Matratze eine Latexseite und eine Kokosfaserseite aufweisen. Das bietet den Vorteil, dass das Baby auf der festen Kokosfaserseite schlafen kann. Wächst es zum Kleinkind heran, kann die weichere Latexseite der Matratze genutzt werden. Sie ist punktelastischer.

Latexmatratzen

In Sachen Punktelastizität ist Latex hervorragend aufgestellt. Zugleich profitieren Babys und Kleinkinder von den guten Klimaeigenschaften der Latexmatratze. Auch kleine Kinder schwitzen im Schlaf sehr stark. Daher muss die ausgewählte Babymatratze die Feuchtigkeit schnell abtransportieren können. Bei Latexmatratzen ist das gegeben.

Kaltschaummatratzen

Auch bei Babys ist Kaltschaum bei einer Matratze eine gute Wahl. Kaltschaummatratzen bestechen durch exzellente Klimaeigenschaften und gute Punkelastizität.

Komfortschaummatratzen

Komfortschaum eignet sich nur deswegen für Babys, weil diese ein geringes Körpergewicht haben. Die Vorteile dieses Matratzentyps sind dieselben wie beim Kaltschaum.

Federkernmatratzen

Achtung: Diese Matratzen eignen sich weder für Babys noch für Kleinkinder. Der Grund: Auf einer Federkernmatratze kühlen Kleinkinder leicht aus. Sie sind noch nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur durch Abstrampeln der Decke oder andere Maßnahmen selbst zu steuern. Daher sind die Klimaeigenschaften der bisher genannten Matratzenmodelle weitaus besser geeignet, um den Kleinstkindern eine angenehme Schlaftemperatur zu bieten.

Nicht geeignete oder überflüssige Matratzen-Features

Viele Verkäufer, Hersteller oder Onlineportale weisen auf besondere Vorteile von bestimmten Babymatratzen hin. Diese klingen zwar eindrucksvoll oder praktisch. Die meisten Features dieser Art sind aber nicht wirklich notwendig, um einem Kleinkind eine gute Matratze zu kaufen. Im einzelnen sind das die folgenden überflüssigen “Vorteile”:

Matratzen mit zwei verschiedenen Seiten

An sich klingt es sinnvoll, eine Matratze mit zwei unterschiedlich konstruierten Seiten zu erwerben. Auf der härteren Seite kann das Baby, auf der weicheren später das Kleinkind liegen. Doch wirklich notwendig ist das nicht. Babys und Kleinstkinder haben ein geringes Körpergewicht. Sie sinken ohnehin nicht allzu tief in eine Matratze ein. Bei Kleinkindern verteilt sich das Körpergewicht lediglich auf eine etwas größere Fläche, da die Kinder inzwischen größer geworden sind.

Unterschiedliche Liegezonen

Auch dieses Feature macht eher bei schwergewichtigeren Erwachsenen Sinn als bei Babys und Kleinstkindern mit geringem Körpergewicht. Auch der Umstand, dass Babys noch eine gerade Wirbelsäule haben, macht diese Unterstützung unnötig. Keine Körperregion benötigt bei Babymatratzen eine besondere Stützung.

Wie verhalte ich mich, wenn die Babymatratze Zuhause eintrifft?

Viele Matratzen haben einen stark chemischen Geruch. Dieser stammt oft von der Plastikverpackung, seltener von Imprägnierungen oder anderen matratzeneigenen Quellen. Wichtig ist es, die angelieferte Matratze gut auszulüften. Zum einen sind Babys sehr geruchsempfindlich. Zum anderen könnten die chemischen Ausdünstungen gesundheitsschädlich sein oder die Atemwege belasten. Kleinstkinder müssen unseren besonderen Schutz erleben. Zudem möchten wir als Eltern, dass ihr Schlaf ungestört ist. Die empfohlene Belüftungszeit sollte etwa eine Woche betragen. In den Wintermonaten eignet sich dafür ein gut belüfteter Raum, im Sommer eine geschützte Ecke auf der Loggia, dem Balkon oder der Terrasse.

Babymatratzen Größen

Die wichtigste Frage bezüglich der Matratzengröße ist, ob die Matratze in einem Bettchen installiert werden oder auch für unterwegs geeignet sein soll.

Babymatratzen 40×90 cm

Diese relativ kleinformatige Matratzengröße ist handlich und leicht. Sie wird daher oft in Kinderkrippen oder kleinen Babywippen eingesetzt. Das Format leistet auch unterwegs beste Dienste.

Babymatratzen 60×120 cm

Dieses Format ist geeignet für Kinder, die nicht älter als fünf Jahre sind. Die geeignete Körpergröße darf 115 Zentimeter nicht überschreiten. Größere Matratzenformate sind angeraten, wenn die Kindermatratze auch über das empfohlene Alter hinaus genutzt werden soll.

Babymatratzen 100×100 cm

Das quadratische Matratzenformat mit zwei gleich langen Seiten wird gerne in einem Laufgitter eingesetzt. Somit können die kleinen Erdenbürger einfach einschlafen, wann immer der Schlaf sie übermannt.

Kindermatratzen 70×140 cm

Dieses Format kann schon fast als Standardgröße für Kinder angesehen werden. Es ist bis zum achten Lebensjahr geeignet. Der eigentliche Richtwert für den Matratzenkauf ist aber nicht das maximale Alter des Kindes, sondern dessen Körpergröße. Bei schnell wachsenden Kindern kann eine Kindermatratze in diesem Format auch schon mit sechs Jahren zu klein werden.

Kindermatratzen 70×160 cm

Nah am Jugendbett ist diese Matratzenlänge. Es erhebt sich die Frage, ob man in diesem Fall nicht lieber gleich auf die Standardgrößen für Erwachsene ausweichen sollte, beispielsweise auf eine Matratze im Format 80×200 cm.

Der Schlaf von Babys

In den Tiefschlafphasen werden bei einem Baby oder Kleinkind die Wachstumshormone angeregt. Ungestörter Schlaf ist deshalb für ein ungestörtes Wachstum elementar. Abgesehen davon ist gesunder Schlaf wie beim Erwachsenen notwendig, damit eine Regeneration auf allen Ebenen geschehen kann. Das betrifft sowohl die Zellebene wie auch die seelische, die immunbezogene oder gesamtkörperliche Ebene.

Zunächst erfolgt bei kleinen Kindern eine Leichtschlafphase. Ist die Tiefschlafphase erreicht, wird die Atmung ruhig. Der Herzschlag wird gleichmäßig. Das Gehirn kann die Eindrücke des Tages verarbeiten und sich erholen. Dem Tiefschlaf folgt dann der Traumschlaf. Diese Phase wird oft auch als REM-Phase benannt. Schnelle Augenbewegungen (Rapid Eye Movements = REM) unter geschlossenen Lidern zeigen an, dass das Kind sich in dieser Schlafphase befindet. Interessant ist, dass Erwachsene sich etwa 25% der gesamten Schlafzeit in der REM-Phase aufhalten, Kleinstkinder aber maximal 80%. Die Schlafforschung hat ermittelt, dass Kleinkinder besonders gut schlafen, wenn sie im Raum leise, eintönige Geräusche wie von einem Weckerticken hören. Möglicherweise erinnert sie das an die Zeit, als sie im Bauch der Mutter lebten und deren Herzschlag hören konnten.

Zwei Dinge sollten Eltern beachten, um die Gesundheit ihrer Kinder zu schützen: Wenn ein Kleinkind im Schlaf oder danach auffallend blass ist, sollte der Kinderarzt aufgesucht werden. Bei einer Bläulichverfärbung im Gesicht sollte sofort der Notarzt gerufen werden. Übrigens ist eine längere Pause zwischen dem Einund Ausatmen bei Babys normal. Nach etwa 15 Sekunden setzt ein Reflex ein, der das Kind weiteratmen lässt.

Wichtig ist außerdem, dass Babys zunächst kein Gefühl dafür haben, ob es tags oder nachts ist. Es kann bis zu sechs Monate dauern, bis der biologische Rhythmus etabliert ist. Danach dürfen Eltern darauf hoffen, dass das Kind nachts durchschläft. In den ersten sechs Monaten sollten die Eltern deswegen mit schlafarmen Nächten rechnen. Das Schlafbedürfnis von Kindern wird mit der Zeit schwächer. Durchschnittlich schlafen Neugeborene und Kleinstkinder, die

  • eine Woche alt sind, ca. 16,5 Stunden
  • einen Monat alt sind, ca. 15,5 Stunden
  • drei Monate alt sind, ca. 15 Stunden
  • sechs Monate alt sind, ca. 14,5 Stunden
  • neun Monate alt sind, ca. 14 Stunden
  • ein Jahr alt sind, ca. 13,5 Stunden
  • zwei Jahre alt sind, ca. 13 Stunden.

Bei diesen Angaben handelt es sich um durchschnittliche Richtwerte. Diese können individuell überschritten oder unterschritten werden.

Sicherer Schlaf für das Neugeborene

Damit Ihr Neugeborenes sich im Schlaf sicher und geborgen fühlen kann, sind einige Hinweise hilfreich.

Die sicherste Schlafposition für Babys ist die auf dem Rücken. Aus der Seitlage kann es schnell zu einer Bauchlage kommen. Dabei könnte sich das Kind durch das Einatmen der eigenen Kohlenmonoxid-Ausscheidungen vergiften. Solange Neugeborene sich nicht selbstständig umdrehen können, ist die Rückenlage lebenswichtig.

Die ideale Raumtemperatur für Babys liegt bei maximal 18 Grad, minimal 16 Grad Celsius. Das Zimmer sollte immer gut belüftet werden.

Eine Bettumrandung ist nicht sinnvoll. Das Klima im Kinderbett sollte so gewählt werden, dass das Kleinkind nicht überhitzt. Eine Bettumrandung kann dafür sorgen, dass ein Wärmestau entsteht. Wenn das Kleinkind gegen die Umrandung atmet, erwärmt sich die Region um den Kopf zu stark, denn der warme Atem kann nicht entweichen.

Aus demselben Grund, nämlich Überwärmung, sollten keine Schaffelle, Kissen oder Extra-Bettdecken eingesetzt werden. Auch dies dient als Überwärmungsschutz und Klimaregulator. Kleinstkinder schlafen idealerweise in einem dafür geeigneten Schlafsack. Dieser sollte länger sein als sie selbst und auch seitlich genügend Platz bieten.

Herunterhängende oder herumliegende Schnüre, Schals oder Bänder haben in der Nähe von Neugeborenen und Kleinstkindern nicht zu suchen. Sie sind potenzielle Strangulationswerkzeuge. Große Kuscheltiere sind im Kinderbett tabu. Sie könnten dass Kind im Schlaf ersticken. Am besten sind keinerlei Tiere im Kinderbettchen zu finden. Wenn überhaupt, dann eignen sich kleine Kuscheltiere.

Neugeborene benötigen ein eigenes Bett. Darin schlafen sie am ungestörtesten. Dass das Babybett in den ersten sechs oder zwölf Monaten im elterlichen Schlafzimmer steht, ist in Ordnung. Danach jedoch sollte das Kind ein eigenes Kinderzimmer erhalten. Wenn Neugeborene oder Kleinstkinder im elterlichen Bett schlafen, können sie überhitzen.

Das ideale Babybett

Babymatratze und Babybett müssen kompatibel sein. Das Bettchen für ein Neugeborenes sollte einige Kriterien erfüllen.

  • es sollte sauber verarbeitet sein und keine scharfen Kanten und Ecken aufweisen
  • es darf keine lockeren, vorstehenden oder scharfkantigen Schrauben aufweisen
  • es sollte ein GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit besitzen. Zusätzlich können positive Bewertungen der Stiftung Warentest abgefragt werden.
  • die Gitterstäbe sollten im korrekten Abstand montiert sein, damit das Kind seinen Kopf nicht hindurchstecken und sich strangulieren kann. Die DIN EN 7161:2008 + A1:2013 ist der korrekte Maßstab. Der Abstand der Gitterstäbe sollte zwischen 4,5 und 6,5 Zentimeter liegen, Letzteres bei Belastung.
  • zwischen Matratze und Bettoberkante sollten mindestens 20 Zentimeter liegen, um ein Herausfallen des Kleinstkindes zu verhindern. Wenn das Kind schon alleine stehen kann, ist der ideale Abstand 50 Zentimeter.

Häufig gestellte Fragen zu Kindermatratzen

Welche Matratze eignet sich für fünfjähriges Kind?

Bei der Wahl einer Kindermatratze ist zu beachten, dass Fünfjährige kein großes Körpergewicht aufweisen. Daher dürfen die Schlafunterlagen etwas härter sein. Wendematratzen sind geeignet, wenn die Kindermatratze länger halten soll. Solche Kindermatratzen haben meist zwei unterschiedliche Härtegrade auf den Seiten. Ältere Kinder nutzen dann die weichere Seite der Matratze.

Welcher Härtegrad eignet sich für eine Kindermatratze?

Für Babybzw. Kindermatratzen ist der Härtegrad kein wesentliches Kaufkriterium. Der kleine Körper wird mangels Gewicht bei allen Härtegraden gut gestützt. Auch Liegezonen sind überflüssig. Das Gewicht des Kindes bestimmt über den Härtegrad. Der Kopf darf bei Kleinkindern nicht mehr als 2-3 Zentimeter einsinken. Ob hart oder mittelweich, ist bei Kindern meistens egal. Orthopäden votieren für höhere Härtegrade, weil die Kinder sich darauf leichter drehen können. Wichtig ist, dass das Kind sich auf der Matratze wohlfühlen kann.

Kann man Kindermatratzen reinigen?

Meistens werden herstellerseits Pflegehinweise mitgeliefert. Ansonsten hängt es vom Material und vom Matratzentyp ab, wie eine Kindermatratze gereinigt wird. Bei einfachen Schaummatratzen sind warmes Wasser und ein neutral riechendes Wolloder Flüssigwaschmittel geeignet. Die befeuchtete Matratze muss auf dem Balkon vollständig durchtrocknen. Alternativ können Kindermatratzen auch in eine Wäscherei gegeben werden. Vorsicht, die hier verwendeten Waschmittel enthalten oft Weichspüler, der wegen möglicher Atemwegsbelastungen grundsätzlich gemieden werden sollte. Bei stark verschmutzten Kindermatratzen ist der Neukauf die bessere Wahl.

Sind Babymatratzen teuer?

Der Preis einer Babybzw. Kindermatratze berechnet sich durch Parameter wie Größe, Material oder Marke. Gute Babymatratzen im Format 120 × 70 cm kosten etwas über 100 Euro, bei besonders hoher Qualität etwas mehr. Bei kleineren Formaten können es 50-80 Euro sein.

Was ist mit der Matratzenhöhe?

Bei Kleinund Kleinstkindern spielt die Matratzenhöhe keine wichtige Rolle. Als Faustregel gilt: Bei dickeren und schwereren Kindern sollte die Kindermatratze ebenfalls dicker ausfallen. Die Höhe von 8-12 Zentimetern erscheint im Durchschnitt als ausreichend dick.

Sind gebrauchte Baby oder Kindermatratzen gesundheitsgefährdend?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Gerüchtehalber oder auch real können durchaus Gesundheitsgefahren gegeben sein. Diese können durch Schimmelsporen, Pilze, Milbenbefall oder andere Gegebenheiten entstehen. Hygiene ist bei Kindermatratzen aber allererstes Gebot. Scheint diese Anforderung nicht genügend beachtet zu werden, empfiehlt sich der Matratzenkauf nicht. Außerdem kann bei einer Gebrauchtmatratze auch der Liegekomfort gemindert sein. Wird die Kindermatratze jedoch nach sehr kurzer Benutzung verkauft, weil Umstände vorliegen, die eine Verschmutzung oder ein Durchliegen der Kindermatratze nicht wahrscheinlich sein lassen, können Sie den Fall individuell abwägen.

Der Plötzlichen Kindstod (SIDS) und die Babymatratze

Im Folgenden fassen wir aus redaktioneller (nicht aus medizinischer) Sicht die Ergebnisse einer neuseeländischen Studie zum plötzlichen Kindstod (SIDS nach “sudden infant death-syndrome”). Jegliche Haftung für die entnommenen Aussagen schließen wir als Nicht-Mediziner aus.

In Deutschland sterben rund 300 Babys jedes Jahr am plötzlichen Kindstod, das ist jedes zweitausendste Baby. Die Wissenschaft konnte dieses Phänomen bislang kaum erklären, doch seit den 1990er Jahren wurde in Neuseeland eine Methode durch den Chemiker Dr. Sprott entwickelt, die offenbar vollkommenen Schutz bietet.

Die Ursache für SIDS ist höchstwahrscheinlich der Pilz Scopulariopsis brevicaulis, der an sich harmlos ist, aber im Babybett giftige Gase bildet, wenn er auf Antimon, Phosphor oder Arsen trifft. Diese Verbindungen sind in vielen Babymatratzen enthalten. Als besonders gefährlich erweisen sich zusätzlich die Bauchlage des Babys und eine Überwärmung. Es gibt allerdings Studien und Gegenstudien zu diesem Phänomen, weshalb es nicht als restlos aufgeklärt gilt und daher in Europa bislang kaum publiziert wurde.

Darüber hinaus glauben Matratzenhersteller, aus Gründen des Brandschutzes auf bestimmte Zusätze in Babymatratzen nicht verzichten zu können. Anhand von Zahlenmaterial aus verschiedensten Ländern und aus unterschiedlichen Epochen – unter anderem aus der DDR, wo es SIDS kaum gab – lässt sich aber stark vermuten, dass die Babymatratzen mit ihrem Material hauptursächlich für den plötzlichen Kindstod sind. In Neuseeland nun verwenden Eltern seit mehr als einem Jahrzehnt, nämlich seit dem Bekanntwerden der Studien von Dr. Sprott, Matratzenhüllen gegen eine Ausgasung aus der Babymatratze.

Seither gab es dort nur noch einen einzigen SIDS-Fall auf 100.000 Geburten, in diesem Fall wurde die Hülle unkorrekt angewendet. Offenbar bieten die Hüllen vollkommenen Schutz. Eine schottische Studie der 2000er Jahre wies nach, dass gebrauchte Matratzen das SIDS-Risiko um das Drei- bis Sechsfache erhöhen. Der Schimmel hat dort schon Sporen hinterlassen und breitet sich schneller aus.

Daher erscheint die SIDS-Statistik sehr logisch, die eine gehäufte Zunahme der Todesfälle in Familien mit schneller Geburtenfolge belegt, und zwar bei den jüngeren Geschwistern, die auf den gebrauchten Matratzen schlafen. Zusammenfassend lässt sich konstatieren:

  • Eine Studie aus Neuseeland belegt den Zusammenhang zwischen einem Pilz und giftigen Gasen in Babymatratzen.
  • Die Bauchlage eines Babys und die Erwärmung der Babymatratze gelten als besonders gefährlich.
  • In verschiedenen Staaten und Epochen treten unterschiedlichste Todesraten bei Babys auf, was offenbar mit den Babymatratzen zusammenhängt.
  • Gebrauchte Matratzen gelten als besonders gefährlich.
  • Gegenstudien verifizieren die Theorie nicht, könnten aber interessengetrieben sein.

Umfangreicher finden Sie die Problematik in den folgenden Quellen dargestellt: